
Meistens stehen wir frei. Am liebsten sind wir direkt am Wasser, sei es an einem See oder am Meer, wie beispielsweise hier am Capo Malfatano auf Sardinien. Die Vorschriften fürs freie Übernachten sind von Land zu Land verschieden. In den Niederlanden geht es gar nicht. In gewissen Ländern (so etwa in Skandinavien) ist es bei Einhaltung gewisser Regeln offiziell erlaubt. In vielen Ländern ist das freie Übernachten eigentlich nicht erlaubt, wird aber geduldet, falls man sich korrekt und unauffällig verhält. Die Regeln, an die wir uns speziell halten, sind die folgenden: Ausdrückliche Verbote respektieren und einhalten, keine Abfälle hinterlassen, kein Lärm, kein Campingverhalten (Sonnenstoren ausfahren, Campingmöbel aufstellen, Grillieren etc.), ausreichend Abstand zu bewohnten Liegenschaften, je unauffälliger desto besser, den Schlafplatz in bewohnten Gegenden erst kurz vor dem Eindunkeln aufsuchen. Und aus Sicherheitsüberlegungen meiden wir Orte, bei denen wir ein schlechtes Gefühl haben. Mit der Zeit entwickelt man hierfür so etwas wie einen siebten Sinn.



