
Reiseroute Schweiz 2026




2. September 2026 / Schweiz / Val Ferret / Le Clou / Landschaft
Kurz vor La Fouly bekommt man im Weiler Le Clou nochmals die ganze Schönheit des Val Ferret zu sehen. Die Gegend ist fantastisch schön, gleich wie die Wanderung, die wir heute unternommen haben und bei der wir einmal mehr von tollem Wetter profitieren konnten. Die Beine sind müde. Wir werden aber sicher gut schlafen und morgen frohen Mutes in einen neuen Wandertag aufbrechen.


2. September 2026 / Schweiz / Ferret / Kapelle Ave Maria
Der Abstieg vom Grand Col Ferret (2537 Meter) nach La Fouly (1592 Meter) ist lang. Man durchschreitet aber eine wunderschöne Landschaft mit eindrücklichen Bergen, so dass man stets etwas zu sehen hat. Neben den Bergen und etlichen schön geschmückten Häusern hat mir auch die Kapelle Ave Maria in Ferrat gut gefallen. Klein, aber fein, und gut passend zum Wallis.


2. September 2026 / Frankreich / Grand Col Ferret / Glacier de Pré de Bard
Eigentlich wollten wir auf dieser Reise für einmal ganz in der Schweiz bleiben. Da auf der Passhöhe des Grand Col Ferret die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich verläuft, war es praktisch unvermeidlich, auch kurz unser westliches Nachbarland zu betreten (ist ja auch nicht so schlimm). Auch hier bekommt man eine unglaublich schöne Bergwelt zu sehen. Speziell beeindruckend sind der Glacier de Pré de Bard und die ihn umgebenden Gipfel. Der Aufstieg zum Pass hat sich wahrlich gelohnt.


2. September 2026 / Schweiz / Grand Col Ferret / Passhöhe
Der Grand Col Ferret ist 2537 Meter hoch und bildet die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Beim Aufstieg hat man gut gespürt, dass die Luft hier oben deutlich dünner ist als unten im Tal. Und es ist auch an einem warmen Sommertag recht kühl hier oben. Aber wunderschön. Das Foto suggeriert, dass ich hier oben ganz alleine war. Das traf aber überhaupt nicht zu. Die Fernwanderung Tour du Mont Blanc führt hier vorbei und praktisch alle, die den Pass erreichen, rasten hier. Die Matten in meinem Rücken waren daher sehr gut belegt. Es ist erstaunlich, wie viele Wanderer die Strapazen dieser ein- bis eineinhalbwöchigen Wanderung auf sich nehmen. Und noch erstaunlicher ist, wie viele asiatische Gäste auf dieser Fernwanderung anzutreffen sind. Was sie hier erleben und zu sehen bekommen, werden sie aber mit Bestimmtheit ihr Leben lang nicht mehr vergessen.


2. September 2026 / Schweiz / Grand Col Ferret / Aufstieg vom Val Ferret
Unser eigentliches Tagesziel war es, zur Berghütte La Peule (in dieser wird man verpflegt und bewirtet) hochzusteigen. Da die Beine noch frisch waren und der Grand Col Ferret nicht allzu weit schien, habe ich mich entschlossen, auch diesen Weg noch zu begehen. Von La Peule aus sind noch 460 Höhenmeter auf einem guten Wanderweg zurückzulegen. Die Bergwelt, die man dabei zu sehen bekommt, ist eindrücklich. Auch den Schafen gefällt es hier. Interessant war, zu sehen, was für einen dicken Wollpelz die Tiere hier oben haben. Aber kein Wunder: Auf knapp 2500 Metern Höhe sind die Nächte auch im Sommer frisch, und da gilt es sich zu schützen.


2. September 2026 / Schweiz / Val Ferret / Pramplo / Hütte und Berge
Von La Fouly aus sind wir südwärts ins Val Ferret gewandert. Es gibt einen Weg, der dem Fluss, der Dranse de Ferret, entlangführt. Und es gibt Wege, die erhöht ins Tal hineinführen. Wir haben uns entschieden, vorerst einmal zur kleinen Hütte Pramplo (auch als Planproz bezeichnet) hochzusteigen. Von La Fouly aus gilt es, gut dreihundert Höhenmeter zu überwinden. Der Weg ist zum Teil recht steil. Die Berge und Gletscher, die man bei Aufstieg und auf der Höhe zu sehen bekommt, sind aber unglaublich schön. Einkehren konnten wir in Pramplo nicht. Die Hütte war geschlossen und dient wohl auch nicht zur Verpflegung der vorbeiziehenden Wanderer, sondern wird privat genutzt. Kein Problem: Unser Rucksack und die Trinkflaschen waren ja fast noch voll


2. September 2026 / Schweiz / La Fouly / Dorf und Berge
Hopo hatte gestern einen Ruhetag. Wobei, um korrekt zu sein: Zum Wohnen haben wir ihn selbstverständlich benutzt, nicht aber zum Fahren. Auch der heutige Arbeitstag begann für ihn eher gemächlich. Von Champex-Lac aus sind wir bloss zwanzig Kilometer weiter nach La Fouly gefahren. La Fouly ist des letzte grössere Dorf hinten im Val Ferret. Ein sympathischer Berg- und Ferienort, der in einer wunderschönen Landschaft eingebettet ist und von wo aus man etliche supertolle Wanderungen unternehmen kann.


1. September / Schweiz / Champex-Lac / See von Nordosten her
Der südwestliche Abstieg von Le Belvédère war für uns grenzwertig. Über weite Strecke ist der Weg sehr steil und der Untergrund leicht rutschig. Talwärts brauchten wir daher wohl mehr Zeit und vor allem viel bessere Nerven als vorher beim Aufstieg. Und es erstaunte uns nicht, dass wir offenbar die einzigen waren, die hier wanderten., Hätten wir das von Beginn an gewusst, wären wir mit Sicherheit wieder über den gleichen Weg ins Tal zurückgekehrt, auf dem wir vorher hochgestiegen sind. Schön war aber, dass wir im unteren Bereich des südwestlichen Abstiegs immer wieder tolle Ausblicke auf den Lac de Champex und die ihn umgebenden Berge geniessen konnten.


1. September 2026 / Schweiz / Champex-Lac / Le Bonhomme
Von Champex-Lac aus sind wir zum Aussichtspunkt Le Belvédère hochgewandert. Der südöstliche Weg steigt zu Beginn nur sehr moderat an, wird dann allmählich steiler, und ist auf den letzten hundertfünfzig Höhenmetern richtig steil. Während des Aufstiegs öffnen sich immer wieder weite Blicke ins Val d’Entremont, das zum Grossen Sankt Bernhard führt. Ein schöner Aufstieg, auf dem man in relativ kurzer Zeit knappe vierhundert Höhenmeter überwindet. Nomen ist für einmal aber nicht omen. Die Aussicht von Le Belvédère ist eher enttäuschend, da man sich mitten in einem Bergwald befindet und primär Rottannen anstelle eines Bergpanoramas zu sehen bekommt. Wenigstens hat man kurz vor Erreichen von Le Belvédère einen schönen Blick auf den 2436 Meter hohen Le Bonhomme.