
Reiseroute Süditalien und Sizilien




5. Oktober 2026 / Italien / Peschici / Altstadt vom Hafen aus
Peschici war früher einmal ein reines Fischerdorf. Heute lebt das charmante Küstenstädtchen mit seinen 4’000 Einwohnern hauptsächlich vom Tourismus. Der alte Ortskern wurde spektakulär an eine neunzig Meter hohe Klippe gebaut. Die Altstadt ist ein Labyrinth aus steilen, engen Treppengassen, schattigen Innenhöfen und weiss getünchten Häusern. Im Centro Storico gibt es eigentlich nur zwei Laufrichtungen: aufwärts und abwärts. Ein wirklich schöner Ort, der selbst bei fehlender Sonne noch gut aussieht.


5. Oktober 2026 / Italien / Peschici / Torre del Ponte
Von Termoli aus sind wir noch zu einem Abstecher in den Gargano aufgebrochen. Der Gargano ist ein Vorgebirge im Norden Apuliens. Er ragt markant in die Adria hinein und wird wegen seiner geografischen Form auch als „der Sporn des italienischen Stiefels“ bezeichnet. Das gut zweitausend Quadratkilometer grosse Gebiet bildet als Parco Nazionale del Gargano einen der grössten und artenreichsten Nationalparks Italiens. Der Tourismus im Gargano konzentriert sich primär auf die beiden Ortschaften Peschici und Vieste. Peschici haben wir heute besucht, Vieste werden wir uns dann morgen anschauen. Am Vormittag haben wir noch das Wetter angetroffen, das uns unsere Wetter-Apps vorhergesagt haben: schön und warm (rund 23 Grad Celsius).


4. Oktober 2026 / Italien / Termoli / Trabucco Celestino
In Termoli gibt es auch einen sehr fotogenen Trabucco. Trabucchi sind traditionelle Pfahlbauten aus Holz, die man an der italienischen Adriaküste (vor allem in Apulien und in den Abruzzen) bestaunen kann. Die Trabucchi ragen wie riesige Spinnenbeine auf Stegen über das Meer. Mithilfe von langen Holzarmen und Seilwinden werden grosse Netze ins Wasser gelassen, um Fische direkt vom Ufer aus zu fangen. Viele dieser speziellen Bauwerke stehen heute unter Denkmalschutz. Gut so, denn wir haben immer wieder Freude, wenn wir in der Gegend auf solche Holzkonstruktionen stossen.


4. Oktober 2026 / Italien / Termoli / Piazza Vittorio Veneto
Stadtplätze haben in Italien eine wichtige Funktion. Sie sind das lebendige und soziale Herz einer Stadt, in dem sich das öffentliche Leben abspielt. Die Piazza dient als zentraler Treffpunkt für Nachbarn, Familie und Freunde. Der zentrale Platz in Termoli war heute Nachmittag allerdings fast leer. Die meisten Einheimischen waren entweder am Meer oder sie zirkulierten auf dem Corso Nazionale, in dem es mehrere Gelaterias hat, die heute gut besucht waren. Schön anzusehen war die Piazza Vittorio Veneto mit ihrem Denkmal und den Palmen aber auch ohne grosses Besucheraufkommen.


4. Oktober 2026 / Italien / Termoli / Castello Svevo
Am Eingang zur Altstadt von Termoli steht das Castello Svevo. Die Turmburg wurde im 13. Jahrhundert unter Kaiser Friedrich II. erbaut und ist das wichtigste Wahrzeichen der Küstenstadt an der Adria.


4. Oktober 2026 / Italien / Termoli / Altstadt vom Strand aus
Termoli ist eine unserer Lieblingsstädte in Süditalien. Schöne Altstadt, schöner Hafen, schöner Strand, guter Platz zum Übernachten: Mehr brauchen wir nicht. Die Stadt mit ihren 30’000 Einwohnern liegt gut hundert Kilometer südöstlich von Pescara in der Region Molise. Termoli ist lebendig, aber viel authentischer und weniger überlaufen als andere Küstenorte. Gerade jetzt im Oktober hat es nur noch wenige Mitteleuropäer hier im südlichen Italien. Wir haben praktisch „nur“ noch Italiener um uns herum und uns ist es sauwohl dabei.


3. Oktober 2026 / Italien / Sirolo / Sirolo von Westen her
Auf der Rückfahrt von Ancona nach Porto Recanati bin ich in Sirolo vorbeigefahren. Das mittelalterliche Dorf thront wie ein Balkon auf einer Kuppe des massiven Monte Conero und gilt aufgrund seiner spektakulären Lage, der historischen Gassen und des kristallklaren Wassers zu den Perlen der Adria. Die Küste hier soll einige der spektakulärsten Buchten Italiens bieten, die regelmässig mit der europäischen Blauen Flagge ausgezeichnet werden. Aufgrund der vorgerückten Stunde fehlte mir leider die Zeit für einen Abstecher ans Meer. Aber allein der Anblick des Dorfes war ein Aufsteller. Und wenn ich das nächste Mal in der Gegend bin, werde ich mir Sirolo und seine Küste sicher genauer anschauen.


3. Oktober 2026 / Italien / Ancona / Piazza Camillo Benso Conte di Cavour
Ancona zählt rund 100’000 Einwohner. Der Hafen von Ancona ist einer der wichtigsten Handels- und Fährhäfen an der Adria, von wo aus es unter anderem Verbindungen nach Griechenland, Kroatien und Albanien gibt. In der Stadt gibt es etliche markante historische Bauten, allen voran der Dom. Es gibt aber auch sehenswerte Museen und kulturelle Einrichtungen. Speziell gut gefallen hat mir heute der Park rund um das Denkmal von Camillo Benso Conte di Cavour, der ein bedeutender italienischer Staatsmann und der wichtigste Architekt der italienischen Einigung war.


3. Oktober 2026 / Italien / Ancona / Stadt von Westen her
Ich war heute zum dritten Mal in Ancona, und zum dritten Mal war Topwetter. Es scheint fast, als ob ich hier eine Schönwettergarantie hätte. Vielleicht ist es aber auch so, dass ich das schöne Wetter nach Ancona bringe. Daher, liebe Stadtverwaltung: Falls ihr einmal eine Schlechtwetterperiode habt, fliegt einfach Kurt ein. Das Angebot gilt. Die Stadt gefällt mir gut und ich komme gerne weitere Male nach Ancona.