
Reiseroute östlicher Balkan




27. April 2026 / Bulgarien / Tyulenovo / Küste
Tyulenovo an der bulgarischen Nordküste ist berühmt für seine wilde, felsige Küstenlandschaft, eine markante Felsbrücke, zahlreiche Höhlen und kristallklares Wasser. Der kleine Ort ist ein Paradies für Naturliebhaber, die Ruhe abseits vom Massentourismus suchen. Ich war den ganzen Nachmittag hier und habe maximal zehn Personen gesehen, die den spektakulären roten Steilklippen entlang gewandert sind. Auf Deutsch übersetzt heisst Tyulenovo „Dorf der Robben“. Seit den 1980er Jahren sollen hier aber keine Mönchsrobben mehr gesichtet worden sein. Wunderschön ist es gleichwohl.


27. April 2026 / Bulgarien / Tyulenovo / Küste
Entlang der bulgarischen Schwarzmeerküste habe ich etliche lange, schöne Sandstrände gesehen. Es sind mir auch viele grosszügigen Ferienressorts begegnet. Bulgarien scheint für Badegäste – und selbstverständlich nicht nur für die – eine sehr attraktive Destination zu sein. In Tyulenovo, das bloss noch dreissig Kilometer von der rumänischen Grenze entfernt ist, ist es allerdings schwierig mit Baden. Die Küste ist steil und schroff, aber wunderschön.


27. April 2026 / Bulgarien / Kamen Brjag / Dorfkirche
„Bloss“ eine kleine Dorfkirche, die mir auf dem Weg nach Tyulenovo am Wegesrand aufgefallen ist. Nichts Spektakuläres, und man wird wohl auch in keinem Reiseführer dieser Welt etwas über diese Kirche finden. Gut aussehen tut sie trotzdem.


27. April 2026 / Bulgarien / Kap Kaliakra / Bogenschütze
Das Steinmonument des Bogenschützen auf Kap Kaliakra in Bulgarien stellt einen Verteidiger der antiken Festung Tirisis dar. Es symbolisiert den historischen Widerstand gegen Eindringlinge. Gut, dass es im Moment hier keine Eindringlinge gibt. Selbstverständlich ist das ja leider nicht. Die Ukraine ist keine zweihundert Kilometer von hier entfernt.


27. April 2026 / Bulgarien/ Kap Kaliakra / Felsküste
Kap Kaliakra gilt als eines der Highlights an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Die rund zwei Kilometer lange Landzunge bietet dramatische Steilklippen und eine antike Festung. Das Kap soll ideal sein, um Delfine zu beobachten. Diese haben sich heute leider nicht blicken lassen. Dafür waren viele Kormorane zu sehen. Und es blüht hier wunderschön. Die farbige Blütenpracht ergänzt sich ideal mit den steilen, rötlichen Felsen, die bis zu siebzig Meter ins Meer abfallen.


27. April 2026 / Bulgarien / Kap Kaliakra / Ruinen der Festung Kaliakra
Das Kap Kaliakra ist eine spektakuläre, etwa zwei Kilometer lange Landzunge an der nördlichen bulgarischen Schwarzmeerküste. Auf dem Gelände findet man unter anderem die Ruinen einer antiken Festung. Allzu viel zu sehen gibt es nicht mehr. Die Lage der Ruinen über den bis zu siebzig Meter hohen Felsküsten ist aber atemberaubend.


26. April 2026 / Bulgarien / Warna / Staatsoper
Die Zahl der Sehenswürdigkeiten, die Warna zu bieten hat, hält sich in Grenzen. Neben der Kathedrale hat mir auch die Staatsoper sehr gut gefallen. Wobei: Bei dem Prachtwetter, das wir heute an der Schwarzmeerküste hatten, sah eigentlich alles gut aus.


26. April 2026 / Bulgarien / Warna / Kathedrale
Mit 320’000 Einwohnern ist Warna die drittgrösste Stadt Bulgariens (hinter Sofia und Plovdiv) und nach Burgas der zweitwichtigste Hafen des Landes. Warna ist ein wichtiges Zentrum für Tourismus, Kultur sowie Handel und wird daher oft auch als die „Meereshauptstadt“ Bulgariens bezeichnet. Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist die Kathedrale Muttergottes, deren goldglänzende Kuppeln heute vor dem strahlend blauen Himmel besonders gut zur Geltung kamen.


26. April 2026 / Bulgarien / Beloslaw / Steinerner Wald
Der Steinerne Wald ist ein einzigartiges Naturphänomen, das zwanzig Kilometer westlich von Warna besucht werden kann. Es handelt sich um eine Gruppe von bis zu zehn Meter hohen Steinsäulen, hohlen Zylindern und versteinerten Skulpturen, die sich über eine Fläche von sieben Quadratkilometern erstrecken. Die Sandsteinfiguren sollen fünfzig Millionen Jahre alt sein. Über die genaue Entstehung der Figuren ist sich die Wissenschaft nicht einig. Die Haupttheorien gehen von der Erosion durch Wasser und Atmosphäre oder aber von der Verfestigung von Sand durch aufsteigende Methan-/Kohlendioxidgase aus. Wie auch immer: Der Steinerne Wald sieht toll aus und bereitet Freude.