Heidialp

13. September 2026 / Schweiz / Maienfeld / Heidialp

Vom Heididorf führt ein Weg hoch zur Heidialp. Dieser Weg, auf dem man gegen fünfhundert Höhenmeter bewältigt, ist anstrengender als jener zum Heididorf. Und ohne Spezialbewilligung kann man auch nicht mit einem Personenwagen hochfahren. War das Publikum im Heididorf noch recht international, trifft man auf der Heidialp fast ausschliesslich auf Schweizer Wanderer und Biker. Ausser einer kleinen Alphütte, in der ein Bergbeizli untergebracht ist, gibt es aber auch nicht viel zu sehen, das einen Bezug zu Heidi hätte. Weder auf Ziegen noch auf einen Geissen-Peter trifft man hier oben. Die hier weidenden Kühe sehen aber auch ganz gut aus.

Heidihaus im Heididorf

13. September 2026 / Schweiz / Maienfeld / Heidihaus im Heididorf

Das Heididorf im Osten von Maienfeld besteht im Wesentlichen aus sechs Gebäuden: dem 300-jährigen Heidihaus, Heidis Alphütte (Nachbildung der Sommerhütte des Alpöhi), die historische Dorfschule von 1880, der Rathausstall (mit Ziegen, Pferd und Kutsche), der Dorfladen mit der kleinsten Poststelle der Schweiz und dem Museum mit Johanna Spyris Heidiwelt. Die Autorin Johanna Spyri hat die Geschichte im Jahr 1880 geschrieben. Sie lebte in Zürich, war aber öfters bei Freunden und Bekannten in Maienfeld und Jenins zu Besuch und liess sich von den hier lebenden Leuten und deren Lebensweise zu den Heidi-Geschichten inspirieren.

Heidilandschaft

13. September 2026 / Schweiz / Maienfeld / Landschaft

Von Maienfeld aus kann man in gut einer halben Stunde zum Heididorf hochlaufen, das gut zwei Kilometer östlich liegt (und hundertfünfzig Höhenmeter weiter oben). Der Weg verläuft mehrheitlich auf asphaltierten Strässchen durch die Rebberge. Dabei hat man stets die Gebirgskette des Rätikon mit dem 2562 Meter hohen Falknis, dem Hausberg von Maienfeld, im Blickfeld.

Heidiland

13. September 2026 / Schweiz / Maienfeld / Vorstadtgasse

Heidi war noch nie im Heidiland. Höchste Zeit, das nachzuholen. Wir sind daher heute Morgen nach Maienfeld gefahren, dem historischen Städtchen in der Bündner Herrschaft, das für zwei Dinge bekannt ist: seine Weinberge und die berühmten Heidi-Geschichten. In der Altstadt von Maienfeld trifft man auf ein Schloss, malerische Gassen, ein schmuckes Rathaus und schöne Bürgerhäuser. Einiges ist nach Heidi bekannt, wobei der Bezug zur Romanfigur von Johanna Spyri wohl eher gesucht ist.

Sufnersee und Sufers

12. September 2026 / Schweiz / Sufers / Sufnersee und Sufers von Süden her

Hier nochmals ein Bild vom Sufnersee und von Sufers. Dieses Mal aber von einem Aussichtspunkt aus, der circa 300 Höhenmeter über dem See liegt. Die Aussicht ist atemberaubend. Atemberaubend ist aber auch der Aufstieg. Zuerst geht es auf einem relativ gut ausgebauten Weg während langer Zeit steil bergauf. Dann während gut zweier Kilometer auf einem schmalen Pfad auf- und abwärts quer durch einen steil abfallenden, bewaldeten Hang. Man braucht somit eine gewisse Grundkondition, Trittsicherheit und gute Nerven, um zu obigem Aussichtspunkt zu gelangen. Angesichts der phänomenalen Aussicht hat sich der Weg aber mit Sicherheit gelohnt.

Sufnersee

12. September 2026 / Schweiz / Sufers / Sufnersee und Sufers

Bei Sufers ist der junge Hinterrhein auf eine Länge von gut zwei Kilometern gestaut. Der Sufnersee zeichnet sich durch seine charakteristische türkisblaue bis türkisgrüne Farbe aus. Er ist von hohen Bergen umgeben, die sich schön auf der Wasserfläche spiegeln. Umwerfend schön.

Sufers

12. September 2026 / Schweiz / Sufers / Dorf von Südosten her

Von Splügen her führt ein einfacher, aber toller Wanderweg westwärts nach Sufers, um den herrlichen Suferssee herum und wieder zurück nach Splügen. Der Weg ist knapp vierzehn Kilometer lang, weist gesamthaft einen Höhenunterschied von rund dreihundert Metern auf und stellt keine besonderen Schwierigkeiten dar. Gut vier Kilometer nach Splügen durchquert man das kleine Dorf Sufers, in dem es ebenfalls eine Vielzahl schöner alter Häuser zu bewundern gibt und das in eine prächtige Landschaft eingebettet ist. Umwerfend schön an einem herrlichen Tag wie heute.

Splügen

12. September 2026 / Schweiz / Splügen / Häuser am Stutzbach

Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung war das historische Passdorf Splügen, das auf 1458 Metern Höhe am Hinterrhein liegt. Südwärts geht es über den Splügenpass ins italienische Chiavenna, westwärts zum San-Bernardino-Pass (oder zum Strassentunnel) und ins Tessin. Der geschützte, gut erhaltene Dorfkern von Splügen ist geprägt von stolzen Walserhäusern und steinernen Palazzi, die von der jahrhundertelangen Geschichte des transalpinen Handels zeugen. 2024 wurde das Dorf von der Welttourismusorganisation UN Tourism als „Best Tourism Village“ ausgezeichnet. Wir gratulieren und bestätigen gerne, dass auch wir Splügen als tollen Ort wahrgenommen haben, in dem man sich wohlfühlt.

Wetterumschwung

11. September 2026 / Schweiz / San Bernardino / Berge im Osten vom Dorf

In den Bergen kann sich das Wetter bekanntlich rasch ändern, sowohl zum Guten als auch zum Schlechten. Diese Binsenweisheit hat sich heute einmal mehr bewahrheitet. War es auf dem San-Bernardino-Pass oben kalt, windig und stark bewölkt, traf man unten im Dorf bloss eine Stunde später auf viel Sonne, einen blauen Himmel und deutlich angenehmere Temperaturen. Genau dieses Wetter sollten wir auch in den kommenden zwei Tagen haben. Wir freuen uns.