
Reiseroute Sizilien




5. November 2026 / Italien / Monte Tre Calli / Sorrentische Halbinsel
Bei Bomerano biegt man auf den Weg den Pfad der Götter (Sentiero degli Dei) ein, einen der bekanntesten Wanderwege an der Amalfiküste. Der Weg führt von hier aus steil bergauf auf den 1122 Meter hohen Monte Tre Calli und dann westwärts hinunter nach Positano. War der Weg bis Bomerano problemlos zu begehen, wird es auf dem Pfad der Götter deutlich anspruchsvoller. Es ist auch nicht immer einfach, den richtigen Weg zu finden und auf diesem zu bleiben. Die Wanderung ist aber sehr schön. Atemberaubend ist der Ausblick vom Monte Tre Calli mit einer 360-Grad-Rundumsicht. Westwärts erblickt man die Sorrentische Halbinsel sowie die Inseln Capri und Ischia. Bei einer solchen Aussicht sind die Mühen des Aufstiegs natürlich im Nu vergessen.


5. November 2026 / Italien / Vettica / Chiesa San Michele
Kirchen gibt es in Italien allüberall. Hier an der Amalfiküste sind sie wunderschön gelegen. Anders geht es ja fast nicht an diesem bezaubernden Stück Erde.


5. November 2026 / Italien / Vettica / Blick auf die Küste
Wir sind Wiederholungstäter. Weil uns die gestrige Wanderung so gut gefallen hat, haben wir uns heute unsere Wanderschuhe nochmals geschnürt. Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr. Von Amalfi aus ging es dieses Mal westwärts. Die Wege hier sind einfach zu begehen. Steigt es einmal steiler bergauf oder bergab, gibt es Treppen, auf denen man einen sicheren Tritt hat. Und meist hat man einen freien Blick auf die wunderschöne Amalfiküste. Genusswandern im wahrsten Sinne des Wortes.


4. November 2026 / Italien / Maiori / Dorf von Westen her
Von Ravello aus sind wir nach Atrani hinabgestiegen und dann über Minori nach Maiori gewandert. Das letzte Wegstück führte über den bekannten Sentiero dei Limoni. Der Wanderweg führt auf gut hundert Metern Höhe an den typischen Terrassenfeldern der berühmten Sfusato Amalfitano-Zitronen vorbei. Immer wieder eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf die herrliche Küstenlandschaft. Am Schluss geht es steil hinunter nach Maiori. Wandern entlang der Amalfiküste ist wirklich eine tolle Sache. So toll, dass wir uns morgen wohl nochmals auf Schusters Rappen begeben werden.


4. November 2026 / Italien / Minori / Parkplatz
An der Amalfiküste fallen die Berge meist steil ins Meer hinab. Flache Grundstücke sind selten. Entsprechend rar sind die Parkplätze. Da ist es doch hilfreich, wenn man eine tolle Sonnenterrasse besitzt, die man auch als Parkplatz nutzen kann. Gut, hat das Hopo nicht gesehen. Sonst verlangt er plötzlich nach einem ähnlich luftigen Abstellplatz mit Meerblick.


4. November 2026 / Italien / Ravello / Dom
Von Amalfi aus sind wir als erstes via Pontone nach Ravello hochgewandert, das wunderschön auf 350 Metern Höhe auf einem Felssporn thront. Im Gegensatz zum Trubel in den Küstendörfern bietet Ravello eine ruhige, erhabene Atmosphäre mit kühlerer Bergluft und atemberaubenden Panoramablicken über den Golf von Salerno. Der Dom bildet das historische und spirituelle Zentrum des Bergdorfes. Noch ein Wort zu den Wanderwegen: Wie an der Amalfiküste kaum anders zu erwarten ist, sind diese meist steil, aber technisch einfach zu begehen, da viele Streckenabschnitte über grobe Steintreppe führen. Fasziniert sind die tollen Ausblicke, die man immer wieder geniessen kann, sowie die vielen herrlichen Pflanzen, auf die man hier trifft.


4. November 2026 / Italien / Amalfi / Amalfi vom Meer her
Das Wanderfieber hat uns wieder gepackt. Einen kleinen Teil der wunderschönen Amalfiküste haben wir heute zu Fuss erkundet. Da die legendäre Küstenstrecke, die Amalfitana, ganzjährig für Wohnmobile gesperrt ist, sind wir mit dem Bus von Salerno aus nach Amalfi gefahren. Einen Parkplatz hätten wir dort ja ohnehin nicht gefunden. Die Busfahrt ist ein Erlebnis. Einerseits kann man als Passagier die wunderschöne Landschaft von einer erhöhten Position aus in vollen Zügen geniessen. Andererseits gibt es auf den engen Strassen viel Action zu erleben. Es ist wirklich unglaublich, in welchem Tempo und mit was für geringen Abständen die Busfahrer die Amalfitana abfahren. Fast so spektakulär wie die Busfahrt ist Amalfi selbst, das in eine dramatische Felsenlandschaft eingebettet ist und mit seiner verschachtelte Architektur fasziniert.


3. November 2026 / Italien / Tropea / Santa Maria dell’Isola
Mit Wehmut haben wir gestern Nachmittag Sizilien verlassen. Die Wetterprognosen für Kampanien sind deutlich besser als für Sizilien, weshalb wir beschlossen haben, noch zwei oder drei Tage an der Amalfiküste zu verbringen. Auf der Fahrt nordwärts haben wir einen kleinen Umweg eingebaut und haben heute Morgen Tropea besucht. Die Zusatzstrecke ist nicht allzu lang, braucht aber doch seine Zeit, da man meist über kurvige und enge Strassen fährt. Der Abstecher hat sich aber gelohnt. Tropea ist eine der Top-Destinationen in Kalabrien und selbst bei nicht so tollem Wetter einen Besuch wert. Das absolute Highlight des Küstenstädtchens ist die mittelalterliche Wallfahrtskirche Santa Maria dell’Isola, die majestätisch auf einem 33 Meter hohen Sandsteinfelsen thront.


1. November 2026 / Sizilien / Giardini-Naxos / Hafen
Unsere Zeit auf Sizilien neigt sich ihrem Ende entgegen. Falls es nicht regnet, wollen wir morgen noch Taormina besuchen und dann aufs Festland übersetzen. Eigentlich hatten wir ursprünglich im Sinn, noch ein paar Tage länger auf Sizilien zu bleiben. Aber die Insel ist bald umrundet und für die Besichtigung des Inselinnern scheint uns der November nicht speziell gut geeignet zu sein. Kurz haben wir noch mit dem Gedanken gespielt, zum Ätna zu fahren und wandern zu gehen. Dessen Gipfel war heute Morgen aber schneebedeckt und später in dicke Wolken eingehüllt, so dass wir es bleiben liessen. Wir sind daher „bloss“ nach Giardini-Naxos gefahren. Heidi hat eine der letzten Gelegenheiten genutzt, um nochmals im Meer schwimmen zu gehen. Hopo und ich liessen es angesichts des doch recht trüben Wetters deutlich ruhiger angehen: noch etwas chillen, bevor es dann bald auf die lange Rückreise geht.