
Reiseroute Schweiz 2026




12. September 2026 / Schweiz / Sufers / Sufnersee und Sufers von Süden her
Hier nochmals ein Bild vom Sufnersee und von Sufers. Dieses Mal aber von einem Aussichtspunkt aus, der circa 300 Höhenmeter über dem See liegt. Die Aussicht ist atemberaubend. Atemberaubend ist aber auch der Aufstieg. Zuerst geht es auf einem relativ gut ausgebauten Weg während langer Zeit steil bergauf. Dann während gut zweier Kilometer auf einem schmalen Pfad auf- und abwärts quer durch einen steil abfallenden, bewaldeten Hang. Man braucht somit eine gewisse Grundkondition, Trittsicherheit und gute Nerven, um zu obigem Aussichtspunkt zu gelangen. Angesichts der phänomenalen Aussicht hat sich der Weg aber mit Sicherheit gelohnt.


12. September 2026 / Schweiz / Sufers / Sufnersee und Sufers
Bei Sufers ist der junge Hinterrhein auf eine Länge von gut zwei Kilometern gestaut. Der Sufnersee zeichnet sich durch seine charakteristische türkisblaue bis türkisgrüne Farbe aus. Er ist von hohen Bergen umgeben, die sich schön auf der Wasserfläche spiegeln. Umwerfend schön.


12. September 2026 / Schweiz / Sufers / Dorf von Südosten her
Von Splügen her führt ein einfacher, aber toller Wanderweg westwärts nach Sufers, um den herrlichen Suferssee herum und wieder zurück nach Splügen. Der Weg ist knapp vierzehn Kilometer lang, weist gesamthaft einen Höhenunterschied von rund dreihundert Metern auf und stellt keine besonderen Schwierigkeiten dar. Gut vier Kilometer nach Splügen durchquert man das kleine Dorf Sufers, in dem es ebenfalls eine Vielzahl schöner alter Häuser zu bewundern gibt und das in eine prächtige Landschaft eingebettet ist. Umwerfend schön an einem herrlichen Tag wie heute.


12. September 2026 / Schweiz / Splügen / Häuser am Stutzbach
Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung war das historische Passdorf Splügen, das auf 1458 Metern Höhe am Hinterrhein liegt. Südwärts geht es über den Splügenpass ins italienische Chiavenna, westwärts zum San-Bernardino-Pass (oder zum Strassentunnel) und ins Tessin. Der geschützte, gut erhaltene Dorfkern von Splügen ist geprägt von stolzen Walserhäusern und steinernen Palazzi, die von der jahrhundertelangen Geschichte des transalpinen Handels zeugen. 2024 wurde das Dorf von der Welttourismusorganisation UN Tourism als „Best Tourism Village“ ausgezeichnet. Wir gratulieren und bestätigen gerne, dass auch wir Splügen als tollen Ort wahrgenommen haben, in dem man sich wohlfühlt.


11. September 2026 / Schweiz / San Bernardino / Berge im Osten vom Dorf
In den Bergen kann sich das Wetter bekanntlich rasch ändern, sowohl zum Guten als auch zum Schlechten. Diese Binsenweisheit hat sich heute einmal mehr bewahrheitet. War es auf dem San-Bernardino-Pass oben kalt, windig und stark bewölkt, traf man unten im Dorf bloss eine Stunde später auf viel Sonne, einen blauen Himmel und deutlich angenehmere Temperaturen. Genau dieses Wetter sollten wir auch in den kommenden zwei Tagen haben. Wir freuen uns.


11. September 2026 / Schweiz / San Bernardino / Laghetto Moesola mit Ospizio
Ziel unserer heutigen Wanderung war der San-Bernardino-Pass auf 2066 Metern Höhe. Der Aufstieg war überraschend einfach zu bewältigen. Der Weg steigt nie richtig steil an. Oft wandert man über Matten und es sind nur wenige Hindernisse zu überwinden. Dafür blies von Norden her ein steifer, kühler Wind und die Wolken wurden dichter und dichter. Auf die sonst übliche Rast auf dem höchsten Punkt einer Wanderung wurde daher verzichtet. Rasch ein paar Erinnerungsfotos schiessen und dann zügig den Abstieg in Angriff nehmen, in der Hoffnung, dass es Richtung Dorf wieder wärmer wird.


11. September 2026 / Schweiz / San Bernardino / Lago d’Isola
Zu Beginn unserer heutigen Tour sind wir dem Lago d’Isola, einem Stausee, entlang gewandert. Spannend war, den Wolken zuzuschauen, die den Himmel variantenreich dekorierten. Für einmal sind wir recht vielen Menschen begegnet, die ebenfalls zu Fuss unterwegs waren. Diese betrachteten aber nicht den Himmel, sondern suchten mit ihren Blicken den Waldboden ab. Es ist Pilzsaison und die waldreiche Berglandschaft rund um San Bernardino soll ideale Bedingungen für beliebte Speisepilze wie Steinpilze oder Eierschwämme bieten.


11. September 2026 / Schweiz / San Bernardino / Hauptstrasse beim Hotel Bellevue
Wirklich weit gekommen sind wir nicht. Von Mesocco Dorf haben wir es gestern Nachmittag und heute Morgen bis nach San Bernardino Dorf geschafft. Ganze achtzehn Kilometer haben wir zurückgelegt. Und weil das so anstrengend war, haben wir auf halber Strecke übernachtet. Wir sind damit immer noch in der gleichen Gemeinde (in Mesocco), aber neunhundert Meter weiter oben, was temperaturmässig einiges ausmacht. Es war frisch heute, oft windig, aber wieder trocken. San Bernardino Dorf zählt nur knapp zweihundert ständige Einwohner. Hinzu kommen einige Tausend Betten in Hotels und Zweitwohnungen. Und es wird fleissig weitergebaut. So idyllisch wie auf dem Foto sieht es daher nur an wenigen Stellen aus.


10. September 2026 / Schweiz / Mesocco / Chiesa parrocchiale dei Santi Pietro e Paolo
Die Treppe, die in Mesocco zur Chiesa parrocchiale dei Santi Pietro e Paolo hinaufführt, war der steilste Aufstieg, den wir heute zu bewältigen hatten. Wie so oft wurden wir für den Aufstieg mit einem tollen Ausblick belohnt. Mesocco zählt nur 1’400 Einwohner, ist mit einer Fläche von 165 Quadratkilometern aber deutlich grösser als etwa die Stadt Zürich (92 Quadratkilometer). Mesocco reicht vom historischen Kern (Mesocco Dorf auf 769 Metern Höhe) über Pian San Giacomo und das Dorf San Bernardino bis hinauf zum San-Bernardino-Pass auf 2066 Metern Höhe. Da es in der Höhe mittlerweile recht kühl geworden ist, übernachten wir im unteren Bereich von Mesocco. Einen Teil der höheren Gefilde wollen wir dann morgen erwandern.