
Reiseroute Sizilien




27. Oktober 2026 / Sizilien / Modica / Duomo di San Giorgio
Das wichtigste Wahrzeichen von Modica ist der Duomo di San Giorgio, der in der Oberstadt liegt. Der Dom gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke des sizilianischen Spätbarocks und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend ist die monumentale Freitreppe mit ihren rund 250 Stufen, die an farbigen Pflanzen vorbei zur prachtvollen Fassade hinaufführt. Ja, wer Modica besuchen will, kommt ums Treppensteigen nicht herum.


27. Oktober 2026 / Sizilien / Modica / Modica Alta
Die Altstadt von Modia teilt sich in zwei Teile auf. Die Unterstadt (Modica Bassa) ist das lebendige Zentrum. Hier befinden sich die meisten Geschäfte, Cafés und Restaurants. Die historische Oberstadt (Modica Alta) schmiegt sich steil dem Hang entlang bergauf. Sie besteht aus einem Labyrinth aus Gassen und Treppen und wird von der berühmten Kathedrale Duomo di San Giorgio gekrönt. Ein Gang durch das enge Gassenlabyrinth erfordert eine gewisse Grundkondition und etwas Orientierungssinn (oder ein taugliches GPS), ist aber ein Erlebnis.


27. Oktober 2026 / Sizilien / Modica / Piazza Principe di Napoli und Castello
Von Ragusa herkommend wollten wir Modica eigentlich bereits am Sonntag besuchen. Aber in der Stadt wurde ein Fest gefeiert und alle Parkplätze waren restlos besetzt, so dass wir unverrichteter Dinge abgezogen sind. Da Modica bloss zehn Kilometer von Scicli entfernt ist, haben wir den Stadtbesuch heute nachgeholt. Und das hat sich gelohnt. Wir konnten uns einen der raren Parkplätze ergattern, in der Stadt hatte es deutlich weniger Besucher und das Wetter war – ganz im Gegensatz zum Sonntag – traumhaft schön. Auch Modica selbst ist sehr schön. In den meisten Bewertungen schneidet Ragusa besser ab als Modica. Wir sehen es umgekehrt, weil es unserer Meinung nach in Modica mehr zu sehen gibt und man sich hier freier durch das Gassenlabyrinth bewegen kann. Das ist aber Geschmackssache. Beide Städte sind sehr schön. Und Treppen gibt es auch in Modica zur Genüge.


27. Oktober 2026 / Sizilien / Scicli / Municipio
Eines der bekanntesten Gebäude in Scicli ist das Rathaus. Seine Bekanntheit verdankt es nicht in erster Linie seinem Aussehen, sondern primär dem Umstand, dass es in einer bekannten italienischen Fernsehserie als Kulisse für das Polizeipräsidium diente. Die Original-Filmkulissen sowie das Büro des Bürgermeisters kann man gegen eine kleine Gebühr besichtigen. Da wir die Filmserie nicht kennen, haben wir auf die Ratshausbesichtigung verzichtet und uns stattdessen an der Blumenpracht vor dem Municipio erfreut.


27. Oktober 2026 / Sizilien / Scicli / Chiesa di Santa Maria la Nova
Nachdem Scicli 1693 durch ein verheerendes Erdbeben fast vollständig zerstört worden ist, wurde es im prachtvollen sizilianischen Barockstil aus hellem, honiggelbem Kalkstein wiederaufgebaut. Wie fast in allen sizilianischen Städten gibt es in Scicli einige Klöster und unzählige Kirchen. Gut gefallen hat uns die Chiesa di Santa Maria la Nova mit ihren sechs seitlichen Kuppelkapellen (drei auf jeder Seite).


27. Oktober 2026 / Sizilien / Scicli / Quartiere di Santa Maria La Nova
Nach einem Tag an der Küste sind wir heute Vormittag wieder etwas landeinwärts gefahren. Unser erstes Ziel war die Kleinstadt Scicli, die rund 27’000 Einwohner zählt und malerisch am Zusammenfluss dreier Schluchten liegt. Um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, steigt man am besten hoch zur Chiesa di San Matteo. Der Ausblick, den man von der Terrasse der recht baufälligen Kirche aus geniessen kann, ist gewaltig. In drei Richtungen blickt man auf ein Häusermeer. Das abgebildete Quartiere di Santa Maria La Nova zählt zu den ältesten und am besten erhaltenen historischen Stadtteilen.


26. Oktober 2026 / Sizilien / Marina di Ragusa / Jachthafen
Im Jachthafen von Marina di Ragusa sah es heute Nachmittag kurz so aus, als würde bald einmal ein heftiges Gewitter über uns herziehen. Passiert ist aber gar nichts. Nach recht kurzer Zeit haben sich die dunklen Wolken wieder verzogen, ohne dass ein Tropfen Regen gefallen wäre. Marina di Ragusa ist der meistbesuchte und bekannteste Badeort im Südosten Siziliens, der mit weitläufigen Sandstränden und einer modernen touristischen Infrastruktur aufwarten kann. Für uns war es heute der perfekte Ort. Ich hatte einen Arbeitstag mit zwei Sitzungen und brauchte einen ruhigen Platz mit guter Internetverbindung. Heidi konnte trotz vieler Wolken nochmals einen schönen Strand geniessen. Und Hopo konnte sich nochmals so richtig ausruhen, bevor dann bald einmal die lange Heimreise ansteht. So kamen wieder einmal alle auf ihre Rechnung.


26. Oktober 2026 / Sizilien / Belluno / Via del Piave (Aufnahme vom 1. Oktober 2026)
Seit wir mit Hopo unterwegs sind, führen wir ein „Bordbuch“ in Form einer ganz einfachen Word-Tabelle, in der wir festhalten, wo wir jeweils übernachtet haben. Dieses Bordbuch sagt mir, dass die letzte Nacht die 956. war, die ich in den letzten knapp sieben Jahren in unserem Camper schlafend verbracht habe (bei Heidi sind es ein paar Nächte weniger). Bis zum Antritt dieser Reise war Spanien das am längsten besuchte Land mit 134 Übernachtungen. Seit heute Morgen ist Italien unser neuer Spitzenreiter mit 135 Übernachtungen. Congratulazioni, Italia! Bis zu unserer Heimkehr in knapp zwei Wochen wird Bella Italia den Vorsprung noch etwas ausbauen können. Wenn unsere Pläne aufgehen, wird es im kommenden Sommer aber wieder eine neue Nummer eins geben. Bis Mitte Juni sollte ich dann auf rund 175 Übernachtungen in den USA kommen. Drückt uns bitte die Daumen, damit wir pannen- und unfallfrei bleiben und noch viele weitere Übernachtungsplätze in unser Bordbuch eintragen können!


25. Oktober 2026 / Sizilien / Ragusa / Dumo di San Giorgio
Das wichtigste Wahrzeichen von Ragusa ist der Duomo di San Giorgio, der im Zentrum der Unterstadt liegt. Der Dom zählt zu den bedeutendsten Meisterwerken des sizilianischen Spätbarocks und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Eine monumentale Treppe führt vom Domplatz hinauf zum Portal. Der riesige Treppenaufgang wird von einem eindrücklichen, geschmiedeten Eisengitter umrahmt, das heute verschlossen war. Die Einheimischen sollen sich scherzhaft erzählen, dass der Dom „eingesperrt“ werden müsse, damit er nachts nicht weglaufe. Tatsächlich diente das Gitter historisch dazu, den heiligen Bezirk vom Markttreiben auf dem Platz abzugrenzen.