Winterzauber in der Leventina

28. November 2025 / Schweiz / Airolo / Gotthardmassiv

Der Start ins Balkanabenteuer ist gut gelungen. Die Strassen waren überall trocken und es hatte verhältnismässig wenig Verkehr. Einzig in Mailand hat es kurz gestockt, weil auf einem Teilstück Gegenstände auf der Fahrbahn lagen. Durch den Gotthard lief der Verkehr hingegen absolut problemlos. Im Urnerland und in der oberen Leventina waren die Berghänge frisch verschneit und wunderbar anzuschauen. Gut, dass es so wenig Verkehr hatte, so dass man ab und zu einen Blick in die herrliche Landschaft werfen konnte.

Wieder zu Hause

12. November 2025 / Schweiz / Berner Seeland / Hopo

Unser kurzer Abstecher nach Italien gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Wir hatten für einmal nur ein recht knappes Zeitfenster zur Verfügung, so dass wir bereits nach dreizehn Tagen wieder zuhause sind. Wir haben im Spätherbst noch möglichst viel Sonne und Wärme gesucht. Beides haben wir gefunden. Wir haben es uns an der italienischen Adria gutgehen lassen. Daneben haben wir wunderschöne Städte wie Venedig, Verona und Ferrara besucht. Es war kurz, aber toll. Nun geniessen wir das Leben in unserem trauten Heim und mit unseren Familien. Ende November geht es dann – vorerst in reduzierter Besetzung – wieder weiter. Es wartet eine spannende Reise durch den Balkan auf uns. Darauf freuen wir uns riesig.

Giornico

12. November 2025 / Schweiz / Giornico / Grössere Steinbrücke

Wir sind zurück in der Schweiz. Die Rückfahrt verlief glatt. Rund um Brescia gab es kurz einen Stau auf der Autobahn. Ansonsten sind wir zügig vorangekommen. In Giornico haben wir kurz vor Mittag einen längeren Stopp eingelegt, um uns etwas die Füsse zu vertreten. Das Wetter im Tessin war herrlich. Doch praktisch zeitgleich mit unserem Eintreffen ist die Sonne bereits hinter den hohen Bergen verschwunden. So haben wir das schöne Giornico mit seinen alten Steinkirchen, den beiden Steinbrücken, dem Castello und den vielen antiken Häusern nur im Schatten sehen können. Etwas schade. Das nächste Mal müssen wir wohl schauen, dass wir bereits Mitte Vormittag hier sind.

Wieder zu Hause

9. September 2025 / Schweiz / Berner Seeland / Hopo

Das Berner Seeland hat uns wieder. Nach neuneinhalb Wochen unterwegs sind wir heute Nachmittag wohlbehalten zu Hause angekommen. Es war toll und wir haben enorm viel Schönes erlebt. Sicher gab es auch Durchhänger, wenn uns etwa schlechtes Wetter in unserem Tatendrang einbremste. Vieles wird uns aber dauerhaft in Erinnerung bleiben. So etwa die tollen baltischen Städte Riga und Tallin, die warmen Sommerwochen an den finnischen Seen, die rund um die Uhr hellen Nächte in Lappland, das Nordkap, die wunderschönen Häfen und Landschaften in Norwegen, der Kirchenumzug in Kiruna, tolle Wanderungen und Landschaften in Schweden, ein herrlicher Tag in Kopenhagen. tolle Städte in Norddeutschland und, und, und. Alles lief mehr oder weniger rund und vor allem unfallfrei ab. Dafür sind wir sehr dankbar. Und nun freuen wir uns auf die Zeit zu Hause und auf unsere Familie. Und auf weitere spannende Reisen.

Unsere Reise in Zahlen

9. September 2025 / Schweiz / Berner Seeland / Hopo

Wir waren 67 Tage unterwegs und haben 12’315 Kilometer zurückgelegt. Hopo hat rund 1’550 Liter Diesel, 14 Liter Flüssiggas und circa 30 Liter AdBlue verbraucht, wir rund 350 Liter Mineralwasser und Süssgetränke, 30 Liter Kaffee, 50 Liter Milch, 20 Liter Bier, 10 Liter Wein und eine geringe Menge an Spirituosen. Wir sind durch zwölf Länder gefahren (Schweiz, Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark). Wir durften uns mit sieben verschiedenen Währungen herumschlagen (Schweizer Franken, Euro, Tschechische Krone, Polnische Zloty, Norwegische Krone, Schwedische Krone und Dänische Krone), was aber dank den elektronischen Zahlungsmitteln kein Problem mehr darstellt. Vielmehr hat es unser Kopfrechnen trainiert, weil wir dauernd mit unterschiedlichen Kursen am Umrechnen in Schweizer Franken waren. In elf von zwölf Ländern (die Ausnahme war die Schweiz) gab es Pfandsysteme auf PET-Flaschen und Aludosen (in Tschechien nur auf Aludosen). Wer der EU vorwirft, dass sie alles und jedes reguliert und vereinheitlicht, wird zur Kenntnis nehmen dürfen, dass das beim Getränkeflaschenpfand (noch) nicht der Fall ist. Bei unseren fleissigen Grenzübertritten blieb einiges an Pfandgeldern liegen, was wir aber locker verkraften können. Wir haben einen Kirchenumzug miterleben dürfen (der uns das Leben lang in Erinnerung bleiben wird). Und wir sind ein einziges Mal gebüsst worden (warum man uns im finnischen Turku eine Parkbusse von sechzig Euro aufbrummte ist uns aber heute noch ein Rätsel). Was wir nicht in Zahlen festlegen können: Wir sind in allen bereisten Ländern auf interessante, nette und hilfsbereite Menschen gestossen, was eine echte Bereicherung war.

Wieder zu Hause

20. Mai 2025 / Schweiz / Berner Seeland

Das Überwintern auf der iberischen Halbinsel und in Marokko ist zu Ende. Nach fünfeinhalb Monaten Abwesenheit (unterbrochen von einem einwöchigen und einem zweiwöchigen Heimurlaub) sind wir heute Nachmittag wohlbehalten nach Dotzigen zurückgekehrt. Wir haben vier Länder (Frankreich, Spanien, Marokko und Portugal) besucht und dabei 143 Nächte auswärts verbracht. Auf vier Rädern (denjenigen von Hopo) haben wir 13’785 Kilometer zurückgelegt, auf zwei Rädern waren es 6’031 Kilometer. Im Dezember, Januar und Februar konnten wir herrliches Winterwetter geniessen, die Monate März, April und Mai waren dann relativ feucht. Wir haben tolle Landschaften, Städte und Dörfer gesehen und viel Spannendes erlebt. Alles lief mehr oder weniger rund und vor allem unfallfrei ab. Dafür sind wir sehr dankbar. Nun steht eine längere Reisepause an. Los geht es wieder am 5. Juli. Geplant ist eine neunwöchige Reise durch Skandinavien.

Wieder zu Hause

17. November 2024 / Schweiz / Berner Seeland

Wir sind wieder zu Hause. Nach 21 Tagen und 2’820 Kilometern sind wir heute Nachmittag wohlbehalten in Dotzigen angekommen. Wir hatten in den letzten drei Wochen riesiges Wetterglück. Einzig bei der Abreise aus der Region Neapel war der Himmel etwas traurig und es hat kurz und nur leicht geregnet. Sonst durften wir viel Sonne und für den November sehr angenehme Temperaturen geniessen. Wir haben traumhaft schöne Gegenden und Orte wie Cimogli, Portofino, Sestri Levante oder die Cinque Terre gesehen und waren in tollen Städten wie Genua, Pisa, Neapel, Rom und Florenz. Alles lief mehr oder weniger rund. Dafür sind wir sehr dankbar. Nun ist Arbeiten und Ausruhen angesagt. Mit der Reiserei geht es frühestens am 7. Dezember weiter. Wie und wohin wird später verraten beziehungsweise erst später bestimmt.

Wieder zu Hause

26. August 2024 / Schweiz / Berner Seeland

Wir sind zu Hause und freuen uns riesig, unsere Familie wieder geniessen zu dürfen, die wir nun doch recht lange nicht mehr gesehen und schon etwas vermisst haben. Wir freuen uns auch, Freunde und Bekannte wieder zu treffen. Wir sind auch enorm dankbar. Dankbar dafür, dass wir gesund und unfallfrei nach Hause gekommen sind. Dankbar dafür, dass wir so viel Schönes erleben durften. Und dankbar dafür, dass es uns so gut geht und dass wir in der privilegierten Lage sind, unseren Traum zu leben und zusammen mit unserem treuen Begleiter Hopo vorerst Europa und später hoffentlich noch weitere Teile der Welt entdecken zu dürfen. Bis am 12. September arbeiten wir nun, erholen uns, erledigen Dinge, die sich zu Hause besser als unterwegs erledigen lassen und bereiten uns auf neue Reisen vor. Wo es als nächstes hingeht steht noch nicht definitiv fest. Mal schauen, wohin es uns treiben wird …

Noch ein paar wenige Angaben zu unserer Irland-Reise: Wir waren während 48 Tagen unterwegs und haben dabei acht Länder besucht (Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Belgien, England, Wales, Irland, Nordirland). Insgesamt haben wir 6’483 Kilometer auf der Strasse zurückgelegt. Bei den vier Fährfahrten haben wir etliche hundert Kilometer zusätzlich hinter uns gebracht.