Dunluce Castle

2. August 2024 / Nordirland / Dunluce Castle

Unmittelbar nach den White Rocks von Magheracross – so quasi um die Ecke – stösst man auf Ruine von Dunluce Castle, die auf einem Basaltfelsen direkt über dem Meer erbaut wurde. Dunluce Castle soll eine der grössten mittelalterlichen Burgruinen in ganz Irland sein. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert aufgegeben. Der Legende nach soll den Bewohnern das stetige Rauschen des Meeres zu laut geworden sein.

Von Dunluce Castle aus ist es bloss noch ein Katzensprung bis nach Bushmills, unserem heutigen Etappenziel. Gesamthaft bringen wir es heute auf knappe 15 Kilometer Fahrt. Reisen kann schon ganz schön stressig sein.

White Rocks von Magheracross

2. August 2024 / Nordirland / Magheracross / White Rocks

Wir sind noch etwa 20 Kilometer vom Giant’s Causeway, einer der Hauptsehenswürdigkeiten Nordirlands entfernt. Und gerne würden wir diese heute besichtigen. Wir ziehen aber wieder einmal einen Regentag ein. Die Wetteraussichten für den heutigen Tag sind schlecht, und das Wetter hält sich leider an die negativen Vorhersagen. Wir beschliessen daher, einen Ruhetag einzulegen und nur bis zur Park & Ride Station vom Giant’s Causeway zu fahren, bei der Wohnmobile übernachten dürfen. Unterwegs halten wir bei einer Aussichtsplattform, die einen ausgezeichneten Blick auf die White Rocks von Magheracross zulässt, die östlich von Portrush liegen. Hier regnet es ununterbrochen und heftig. Nach über einer Stunde hat der Himmel dann aber doch noch ein Einsehen mit uns und er schliesst kurz die Schleusen. Was wir zu sehen bekommen gefällt uns sehr. Das Warten hat sich einmal mehr gelohnt.

Wandgemälde erinnern an Nordirlandkonflikt

1. August 2024 / Nordirland / Londonderry / Rossville Street

Londonderry blickt auf eine blutige Vergangenheit zurück. Im Nordirlandkonflikt (1968 bis 1998) stand es immer wieder im Mittelpunkt der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen. Insgesamt wurden 16’000 Bombenanschläge, 37’000 Fälle von Schusswaffengebrauch, 22’000 bewaffnete Überfälle und 2’200 Brandanschläge im ganzen Land registriert. Mehr als 3’500 Menschen verloren im Nordirlandkonflikt ihr Leben. In der Rossville Street in Londonderry erinnern etliche eindrückliche Wandgemälde an die Zeit der blutigen Wirren.

Sightseeing von der Stadtmauer herab

1. August 2024 / Nordirland / Londonderry / Double Bastion

Die Altstadt von Londonderry wird von einer gut erhaltenen Stadtmauer umschlossen, die auch einige Bastionen einschliesst. Sehr praktisch, finden wir. Hier ist man gut vor dem motorisierten Verkehr geschützt und kann sich die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe von oben herab anschauen. Londonderry hat einiges zu bieten und gefällt uns gut. Wenn wir auswählen müssen, entscheiden wir uns aber eigentlich immer für die Natur und gegen die Städte.

Wir sind in Nordirland

1. August 2024 / Nordirland / Londonderry / Peace Bridge und Altstadt

Wir haben Irland verlassen. Nicht für lange Zeit. In vier oder fünf Tagen werden wir wohl wieder in die Republik zurückkehren. Den Unterschied zwischen Irland und Nordirland sieht man recht schnell. Die Häuser hier in Nordirland sind in der Regel zwei Nummern kleiner, weniger gepflegt und weniger farbig. Wie in England trifft man oft auf Backsteinbauten. Die Geschwindigkeitsangaben und Distanzen werden nun in Meilen und Yards statt Kilometern angegeben. Bezahlt wird in Pfund und nicht mehr in Euro. Und Nordirland gehört zum Vereinigten Königreicht, was heisst, dass wir auch die EU verlassen haben. Geblieben ist der Linksverkehr. Das ist aber kein Problem. Hopo hat das gut im Griff. Schliesslich wurde unser Hilux in Südafrika produziert und kennt daher den Linksverkehr bereits von Kindsbeinen an. Wenn wir etwas verändern könnten, wäre es ohnehin nicht der Wechsel vom Links- zum Rechtsverkehr, sondern vielmehr eine leichte Verbreiterung der Strassen.

Rieddachhäuser

1. August 2024 / Irland / Malin Head / Ballyhillin

In Irland trifft man auf dem Land immer wieder auf mit Ried gedeckte Häuser. Sieht sehr malerisch aus. Bei den beiden abgebildeten Häusern handelt es sich wohl um Ferienhäuser, die besonders schön hergerichtet sind. Der strahlende Sonnenschein bringt sie speziell gut zur Geltung.

Unsere Traumbucht

1. August / Irland / Malin Head

Ganz im Westen unserer heutigen kurzen Wanderung am Marlin Head treffen wir auf unsere Traumbucht. Wir haben bereits etliche schöne Landschaften in Irland bewundern dürfen. Was hier aber zu sehen bekommen, übertrifft alles bisherige. Wir sind absolut begeistert und verweilen recht lange an diesem wunderbaren Ort und staunen über so viel Schönheit. Und wir sind erstaunt darüber, dass wir fast alleine sind. Die meisten, die hier oben zu Fuss unterwegs sind, kehren vorzeitig um. Wenn sie wüssten, was ihnen damit entgeht.

Nordspitze der Halbinsel Inishowen

1. August 2024 / Irland / Malin Head

Unsere heutige Wanderung ist schon eher ein Spaziergang: nur rund 3 Kilometer lang, auf guten Wegen, gut ausgeschildert und ohne namhafte Steigungen. Muskelkater gibt es da wirklich keinen. Was wir zu sehen bekommen, ist Spitze. Steile Klippen, Felseinschnitte, farbige Felsformationen, tosendes Meer … Und das bei schönstem Wetter. Nach einer vorgängigen kurzen Internetrecherche haben wir uns von dieser Wanderung nicht übermässig viel versprochen. Was wir aber zu sehen bekommen, begeistert uns. Die Gegend ist nicht ganz leicht zu erreichen, die Wanderung ist aber absolut empfehlenswert.

Ostküste am Malin Head

1. August 2024 / Irland / Malin Head / Ballyhillin

Die Küsten Irlands sind wirklich herrlich. Teilweise sind es schroffe Klippen, teilweise wunderbare Stände, teilweise Sand- und Schlammbänke, teilweise auch „nur“ flache Steinküsten. Besonders schön sind die flacheren Küsten bei Ebbe. Dann bekommt man Pflanzen, Muschen und Steine zu sehen, die sonst unter dem Wasser versteckt bleiben.

Hübsch gelegenes Fort Dunree

31. Juli 2024 / Irland / Dunree / Fort Dunree

Rund 20 km nördlich von Buncrana trifft man auf Fort Dunree – sofern man es denn sucht. Das Fort wurde auf einem Felssporn direkt am Meer erbaut. Es wurde anfangs des 19. Jahrhunderts errichtet und dann mehrmals umgebaut. Heute beherbergt es ein Militärmuseum. Den Besuch dieses Museums erspare ich mir. Der Blick aufs hübsch gelegene Fort macht genug Freude.