Wandgemälde erinnern an Nordirlandkonflikt

1. August 2024 / Nordirland / Londonderry / Rossville Street

Londonderry blickt auf eine blutige Vergangenheit zurück. Im Nordirlandkonflikt (1968 bis 1998) stand es immer wieder im Mittelpunkt der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen. Insgesamt wurden 16’000 Bombenanschläge, 37’000 Fälle von Schusswaffengebrauch, 22’000 bewaffnete Überfälle und 2’200 Brandanschläge im ganzen Land registriert. Mehr als 3’500 Menschen verloren im Nordirlandkonflikt ihr Leben. In der Rossville Street in Londonderry erinnern etliche eindrückliche Wandgemälde an die Zeit der blutigen Wirren.

Sightseeing von der Stadtmauer herab

1. August 2024 / Nordirland / Londonderry / Double Bastion

Die Altstadt von Londonderry wird von einer gut erhaltenen Stadtmauer umschlossen, die auch einige Bastionen einschliesst. Sehr praktisch, finden wir. Hier ist man gut vor dem motorisierten Verkehr geschützt und kann sich die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe von oben herab anschauen. Londonderry hat einiges zu bieten und gefällt uns gut. Wenn wir auswählen müssen, entscheiden wir uns aber eigentlich immer für die Natur und gegen die Städte.

Wir sind in Nordirland

1. August 2024 / Nordirland / Londonderry / Peace Bridge und Altstadt

Wir haben Irland verlassen. Nicht für lange Zeit. In vier oder fünf Tagen werden wir wohl wieder in die Republik zurückkehren. Den Unterschied zwischen Irland und Nordirland sieht man recht schnell. Die Häuser hier in Nordirland sind in der Regel zwei Nummern kleiner, weniger gepflegt und weniger farbig. Wie in England trifft man oft auf Backsteinbauten. Die Geschwindigkeitsangaben und Distanzen werden nun in Meilen und Yards statt Kilometern angegeben. Bezahlt wird in Pfund und nicht mehr in Euro. Und Nordirland gehört zum Vereinigten Königreicht, was heisst, dass wir auch die EU verlassen haben. Geblieben ist der Linksverkehr. Das ist aber kein Problem. Hopo hat das gut im Griff. Schliesslich wurde unser Hilux in Südafrika produziert und kennt daher den Linksverkehr bereits von Kindsbeinen an. Wenn wir etwas verändern könnten, wäre es ohnehin nicht der Wechsel vom Links- zum Rechtsverkehr, sondern vielmehr eine leichte Verbreiterung der Strassen.