Killary Harbour – Irlands Fjord

26. Juli 2024 / Irland / Killary Harbour

Den Connemara-Nationalpark verlassen wir mit der Absicht, vorerst einmal nach Westport und danach noch ein Stückchen weiter nordwärts zu fahren. Am Killary Harbour treffen wir aber auf einen Rastplatz, der uns so gut gefällt, dass wir bleiben. Der Killary Harbour ist gemäss Wikipedia der einzige Fjord Irlands. Er ist gut 15 Kilometer lang und bis zu 45 Meter tief. Am Ende des Fjords treffen wir auf einige Muschel- und Lachszuchten. Verkaufsstellen haben wir keine gesehen, so dass wir uns mit vorzüglich zubereiteten Tortelloni „begnügen“.

Connemara National Park

26. Juli 2026 / Irland / Connemara National Park

Der Connemara-Nationalpark ist einer von sechs irischen Nationalparks. Er liegt nordwestlich von Galway. Drei Wanderrouten führen durch das Zentrum des Parks, der sich vor allem durch seine Moor- und Heidelandschaften auszeichnet. Der Park gefällt uns gut. Aber noch schöner finden wir die Landschaften rund um den Park. Dort findet man viele kleinen Seen und tolle Küsten. Eine Ecke Irlands, die man wirklich besuchen sollte.

Wir haben neue Freunde

26. Juni 2026 / Irland / Knockbaun

Auf unserer Fahrt zum Connemara-Nationalpark treffen wir auf Jenny und Fany. DIe Iren erleben wir bisher als sehr freundlich und aufgeschlossen. Und so sind auch Jenny und Fany. Unser Hopo interessiert sie sehr. Am liebsten wären sie wohl direkt eingestiegen. Das lassen wir aber lieber sein. Unsere Fahrerkabine benötigen wir ja schliesslich noch für zahlreiche weitere Reisen, die wir in Planung haben.

Fischerdorf Cleggan

26. Juli 2024 / Irland / Cleggan

Das nördlich von Clifden liegende Fischerdorf Cleggan lebt vom Hummerfang. Bei unserem Besuch sind kaum Schiffe im Hafen anzutreffen. Vermutlich ist ein Grossteil der Flotte ausgelaufen. Denn im Hafen warten einige Camions auf den frischen Fang. Cleggen ist auch ein kleiner Fähranleger. Hier legen die Fähren von den kleinen Inseln Inishbofin und Inishturk an. Auch das ist recht typisch für Irland. Man trifft hier recht oft auf Fähren, die zu vorgelagerten Inseln fahren.

Menschenleerer Badestrand

26. Juli 2024 / Irland / Eyrephort

Auf unserer Irlandreise treffen wir immer wieder auf kleinere oder grössere Sandstrände, die wirklich einladend aussehen, an denen aber niemand anzutreffen ist. Gut, bei den vorherrschenden Temperaturen (Lufttemperaturen selten über 20 Grad, Wassertemperaturen unbekannt) ist das auch gut zu verstehen. Gelegentlich gibt es Strände, an denen gebadet wird. Das ist aber wirklich nur etwas für Hartgesottene.

Sky Road in Clifden

26. Juli 2024 / Irland / Clifden / Sky Road

Sky Road heisst die Panoramastrasse, die nordwestlich von Clifden um eine Halbinsel herumführt. Tönt gut, und ist auch gut. Die Strasse steigt auf rund 150 Meter an. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick auf etliche kleine Inselchen im Westen. Ein wirklich lohnender „Umweg“. Um so mehr, als heute auch das Wetter mitspielt.

Regenbogen beim Lough Nacoogarrow

25. Juli 2024 / Irland / Lough Nacoogarrow

Diese Nacht schlagen wir unsere Zelte am Lough Nacoogarrow östlich von Clifden auf, beziehungsweise wir stellen unseren Hopo hier ab. Kaum sind wir angekommen, können wir über dem See einen Regenbogen erkennen (oder zumindest Ansätze eines Regenbogens). Das Bild passt ausgezeichnet zum heutigen Tag. Vergleichsweise viel Sonne, aber auch viel Regen. Ein Regenbogen ist fast schon die logische Folge dieser Kombination.

Cliffs of Moher

25. Juli 2024 / Irland / Cliffs of Moher

Die südwestlich von Galway gelegenen Cliffs of Moher gehören zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Irlands. Die Klippen ziehen sich über rund acht Kilometer dahin und dienen diversen Vogelarten als Brutplätze. Am höchsten Punkt befindet man sich gut 200 Meter über dem tosenden Atlantik. Der Andrang heute ist riesig, der grosse Besucherparkplatz restlos gefüllt Ausserhalb vom Besucherzentrum verteilen sich die Leute aber rasch einmal. Wir marschieren die ganze Strecke ab und sind gut fünf Stunden vor Ort. Unser Timing hat heute ausgezeichnet gepasst. Die schönsten Passagen haben wir bei Sonnenschein abwandern können. Kurz nach unserer Abfahrt begann es dann in Strömen zu regnen. Glück gehabt.

Asketon Abbey

24. Juli 2024 / Asketon / Asketon Abbey

Wir ziehen wieder einmal einen trüben Tag ein. Entgegen den Wetterprognosen, die für den ganzen Tag Regen vorhersagten, blieb es aber weitgehend trocken. Auf der Fahrt von der Dingle-Halbinsel zu den Cliffs of Moher stossen wir nahe Limerick auf das Asketon Abbey (gegründet im 14. Jahrhundert, betrieben bis ins 18. Jahrhundert). Auf Kloster- und Kirchenruinen trifft man in Irland recht häufig. Sie sind oft an schönen Orten gelegen und daher recht fotogen. Für den späteren Nachmittag hatten wir noch die Cliffs of Moher auf dem Programm. Diese haben sich aber in dicken Nebel eingehüllt. So macht ein Besuch wenig Sinn. Mal schauen, ob wir morgen mehr Glück haben.

Schau mir in die Augen, Kleines

23. Juli 2024 / Irland / Foilnagerath / Lamas bei den Kerry Cliffs

Immer wieder treffen wir in Irland auf einheimische Haustiere: Rinder, Schafe, Pferde, Esel, Lamas. Wobei, um ehrlich zu sein: die vier Lamas, denen wir bei den Kerry Cliffs begegnet sind, sind die ersten und bisher einzigen auf unserer Reise auf der grünen Insel. Auch Esel sieht man selten. Rinder und Schafe gibt es hingegen en masse. Insgesamt soll es 7 Millionen Rinder in Irland geben und sogar 8 Millionen Schafe. Und das bei bloss 5 Millionen Einwohnern. Die grosse Zahl an Schafen erstaunt uns etwas. Wir haben das Gefühl, dass wir weniger Schafe als Rinder sehen. Auf alle Fälle viel weniger Schafe als letztes Jahr in Schottland. Aber die schlauen Statistiker werden sicher richtig gezählt und gerechnet haben.