Sarajevo

13. Dezember 2025 / Bosnien und Herzegowina / Sarajevo / Rathaus

Nebel, Nebel, Nebel. Sarajevo war heute den ganzen Tag über im Nebel eingehüllt. Schade. Die Stadt hat mir aber gleichwohl gut gefallen. Es gibt keine wahnsinnig spektakulären Bauten. Dafür einen spannenden Mix aus verschiedenen Elementen und einem stark orientalischen Einschlag. Der bosnische Kaffee, das Essen, die basarähnlichen Gassen in der Altstadt und die vielen Moscheen haben mich allesamt an die Türkei erinnert. Es gibt aber auch eine ordentliche Kathedrale, serbisch-orthodoxe Kirchen und viele moderne Gebäude ausserhalb der Altstadt. Für einen Städtetrip bietet Sarajevo wohl zu wenig. Wenn man aber einmal in der Gegend ist, sollte man der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Es lohnt sich.

Cattolica

3. November 2025 / Italien / Cattolica / Rathaus

Wir sind wieder zurück in Italien. Cattolica gehört ebenfalls zu den Badeorten an der Adriaküste, um die wir bisher einen weiten Bogen geschlagen haben. Nachdem uns Rimini positiv überrascht hat, haben wir uns entschlossen, auch einmal nach Cattolica zu fahren. Dieses Mal blieb die positive Überraschung weitgehend aus. Das Rathaus im Stadtzentrum hat uns gut gefallen. Das war es dann aber auch schon. Den Rest des Zentrums kann man meiner Meinung nach vergessen. Schön sind noch der Hafen und die Strände. Um letztere zu geniessen, sind wir aber definitiv zu falschen Zeit hier.

Rathaus von Stockholm

27. August 2025 / Schweden / Stockholm / Rathaus

Eines der bekanntesten Gebäude von Stockholm ist das Rathaus, das wunderschön am Wasser liegt. Das Rathaus beherbergt den Sitz der Stadtregierung und des Stadtparlaments. Das im Stil der schwedischen Nationalromantik erbaute Gebäude wurde im Juni 1923, also vor gut hundert Jahren, eingeweiht. In einem der prächtigen Innenräume wird das jährliche Nobelpreisbankett ausgetragen.

Umea

23. August 2025 / Schweden / Umea / Rathaus

Vom Naturreservat haben wir in die Stadt gewechselt. Mit 130’000 Einwohnern ist Umea die grösste Stadt Nordschwedens. Sie wird gelegentlich auch als die Hauptstadt Nordschwedens bezeichnet. Seit dem finnischen Turku waren wir nie mehr in einer so grossen Stadt. Und Turku liegt nun doch schon vier Wochen zurück. Umea ist für Schweden eine eher atypische Stadt. Sie brannte 1888 weitgehend ab. Als Brandschutz hat man danach breite Alleen mit Birken errichtet. Und es gibt deutlich mehr Stein- als Holzhäuser. Trotzdem hat uns Umea ordentlich gut gefallen. Und das trotz bloss mittelmässigem Wetter.

Oulu

29. Juli 2025 / Finnland / Oulu / Rathaus

Wir nähern uns allmählich Lappland. Oulu liegt noch knapp unterhalb der fiktiven Grenze zu Lappland (Lappland ist eine Region, ohne genau definierte Grenzen). Bis nach Roveniemi, der Hauptstadt Lapplands, sind es aber nur noch gut zweihundert Kilometer. Mit knapp 150’000 Einwohnern ist Oulu die grösste Stadt Nordfinnlands. Sie ist Bischofssitz, Universitätsstadt und eines der bedeutendsten Wirtschaftszentren Finnlands mit starken Wachstumsraten. Besonders gut gefallen hat uns die Stadt allerdings nicht (das trübe Wetter ist vielleicht nicht ganz unschuldig daran). Aber wenn man schon mal hier in der Gegend ist, dann schaut man natürlich vorbei.

Kuopio

22. Juli 2025 / Finnland / Kuopio / Rathaus

Kuopio, unser heutiger Etappenort, ist mit gut 120’000 Einwohnern die neuntgrösste Stadt Finnlands. Das Zentrum der Stadt liegt schön auf einer Halbinsel am Kallavesi-See inmitten der finnischen Seenplatte. Kuopio ist ein beliebtes Ferienziel und ein Wintersportort. Dass man hier am See und die der prächtigen Natur wunderbar Ferien verbringen kann, ist für uns sofort einsichtig. An einen Wintersportort zu glauben fällt uns bei hochsommerlichen 27 Grad Wärme (für die Finnen ist es Hitze) schon schwerer. Sei’s drum. Wir schätzen uns glücklich, erneut einen sehr schönen Tag bei prächtigem Sommerwetter verbracht zu haben.

Goodbye Ungarn

16. Oktober 2024 / Ungarn / Pécs / Rathaus

Morgen werden wir Ungarn bereits wieder verlassen und Richtung Slowenien weiterziehen. Wir haben insgesamt zwölf Tage in Ungarn verbracht, einen weniger als in Rumänien. Auch Ungarn hat uns gut gefallen. Wir haben tolle Städte erlebt, so etwa Budapest, Györ, Eger und Pécs. Wir haben schöne Landschaften gesehen und im Hortobágyi Nationalpark eine unvergessliche Pferdeschau miterleben dürfen. Insgesamt fanden wir aber Rumänien noch einen Tick abwechslungsreicher, spannender und exotischer. Nichtsdestotrotz kommen wir sicher gerne wieder einmal nach Ungarn zurück und werden uns dann mit viel Freude an unsere diesjährige Reise zurückerinnern.

Repräsentatives Rathaus in Arad

15. Oktober 2024 / Rumänien / Arad / Rathaus

Als wir vor knapp zwei Wochen in Rumänien eingereist sind, sind wir davon ausgegangen, dass wir über Arad wieder ausreisen werden. Normalerweise ändern wir unsere Pläne fortlaufend und landen am Schluss an einem ganzen anderen Ort als ursprünglich angenommen. Doch nun ist Arad tatsächlich die letzte rumänische Stadt, die wir noch besucht haben. Arad ist eine Kreishauptstadt und zählt 150’000 Einwohner. Bis 1920 gehörte Arad noch zu Ungarn. Die Stadt ist stark industrielastig. Sie zu besuchen ist uns relativ einfach gefallen. Nahe beim Zentrum haben wir eine Vielzahl freier Parkplätze gefunden. Und alle Sehenswürdigkeiten sind an einem langgezogenen Boulevard aufgereiht. Arad ist durchaus sehenswert. Zu den Topdestinationen, die man in Rumänien unbedingt sehen sollte, gehört es aber sicher nicht.