Gassenwirrwarr und offene Plätze

29. Oktober 2024 / Italien / Genua / Piazza Corvetto

Charakteristisch für Genuas Altstadt sind die engen, hohen Gassen, in die nur wenig Licht eindringt. Der Grossteil der Altstadt wurde in den letzten Jahrzehnten saniert, so dass die schmalen Gassen heute keinesfalls mehr furchteinflössend wirken (was im letzten Jahrhundert noch lange der Fall war). Dennoch ist man froh, wenn man gelegentlich wieder auf einen offenen Platz wie etwa die Piazza Corvetto trifft. Wir haben heute etliche Kilometer abgespult. Der Kaloriennachschub war jederzeit sichergestellt. Fast in jeder Gasse im Zentrum stösst man auf kleine Geschäfte und Ristoranti, die entweder Focaccia in allen Variationen oder hausgemachte Pasta an diversen Saucen (so natürlich auch an Pesto alla Genovese) anbieten. Die Focaccia soll in Genua erfunden worden sein. Sie schmeckt hier wirklich vorzüglich.

Stern von Genua

29. Oktober 2024 / Italien / Genua / Hafen / Il Bigo

Genua zählt 600’000 Einwohner und ist damit die sechstgrössste Stadt Italiens. Der Hafen wurde umfassend saniert. Von hier aus hat man einen wirklich tollen Blick auf die Altstadt und die angrenzenden Quartiere. Wer vom Boden aus nicht genug zu sehen bekommt, kann sich mit einem Panorama-Lift, der am „Bigo“ hängt, vierzig Meter in die Höhe ziehen lassen. Im Wasser spiegelnd sieht „Il Bigo“ fast wie ein Stern aus. Gleich hinter dem Hafen breitet sich das Gassengewirr von Genuas Altstadt aus. Eine Welt für sich.

Genua – Kompliziert, aber schön

29. Oktober 2024 / Italien / Genua / Stadt vom Hafen aus

Sich in Genua zurecht zu finden, ist nicht ganz einfach. Dem Meer entlang soll sich die Stadt auf einer Strecke von fünfzehn Kilometern ausdehnen. Meist geht es nach der Küste gleich in die Höhe. Eine Vielzahl von kleineren und grösseren bebauten Tälern wechseln sich ab. Parkplätze zu finden ist alles andere als trivial, speziell natürlich dann, wenn man mit einem Camper unterwegs ist. Die Metro funktioniert gut und ist praktisch. Bis man aber von einem ergatterten Parkplatz aus bis zu einer Metrostation vorgedrungen ist, braucht es einiges, ist doch das Busnetz für Ortsunkundige nur schwer zu durchschauen. Hat man aber einmal das Zentrum erreicht, kommt man in den Genuss einer wirklich tollen Stadt, die auch kulinarisch einiges zu bieten hat.