Stylida

26. Januar 2026 / Griechenland / Stylida / Hafen

Unser Heimurlaub ist beendet. Wir sind zurück in Griechenland. Nach einem ruhigen Flug sind wir gestern Abend pünktlich in Athen gelandet. Hopo hat brav auf uns gewartet. Der Besitzer des Parkplatzes war mit uns zufrieden und will Hopo Ende März erneut Asyl gewähren. In seinen Worten ausgedrückt heisst das: „Euer Geld ist bei mir stets herzlich willkommen“. Eigentlich hatten wir vor, erstmals einen Tag im Zentrum von Athen zu verbringen. Wetterbedingt (in Athen hat es heute gewittert) sind wir dann aber früher als geplant nordwärts gefahren. Ein unspektakulärer Tag. Aber gleichwohl ein erfolgreicher. Wir haben unsere Vorratskammern wieder füllen können. Und viel wichtiger: Wir haben eine Werkstatt gefunden, die Hopo eine Wellnesskur verpassen will (in Athen sind wir mit diesem Ansinnen gescheitert). Das wird aber erst am Mittwochnachmittag möglich sein. Kein Problem. Dann legen wir in der Gegend von Lamia halt einen ungeplanten Zwischenstopp ein. Hopo ist für uns zentral wichtig. Ohne ihn geht gar nichts. Wir warten hier viel lieber den Mittwoch ab, als dass wir in zwei oder drei Wochen irgendwo in einer Steppe Ostanatoliens steckenbleiben.

Lavrion

3. Januar 2026 / Griechenland / Lavrion / Hafen

Das südöstlich von Athen gelegene Lavrion ist ein Fähr- und Handelshafen, der speziell für Fahrten zu den Kykladen genutzt wird. Eigentlich wollte ich nur durchfahren. Als ich dann aber die farbigen Fischerboote sah, musste ich unbedingt anhalten. Fischerhäfen ziehen mich irgendwie magisch an. Der Halt hat sich gelohnt. Das ganze Hafengelände ist sehenswert, und auch die übrigen Teile des Städtchens, die ich zu sehen bekam, haben mir gut gefallen. Südlich vom Hafen soll es noch einige hübsche Badebuchten geben und auch die hiesige Gastronomie soll für ihre Fischgerichte und für Meeresfrüchte bekannt sein.

Übernachten bei den Indianern

4. September 2025 / Dänemark / Auderød Havn / Hafen

Die kommende Nacht verbringen wir am Arresø-See im Nordosten Dänemarks. Die Indianer vom Stamme der Hopos venner haben uns grosszügigerweise erlaubt, dass wir direkt neben ihren Zelten übernachten dürfen. Von unserem Parkplatz aus führen einige Wanderwege durch ein Naturreservat, in dem es mehrere kleine Seen gibt. Leider sagt unsere Wetter-App für morgen Regen voraus. Sollte es anders kommen, werden wir wohl zum Dank unsere Wanderschuhe schnüren.

Helsingør

4. September 2025 / Dänemark / Helsingør / Hafen

Keine sieben Kilometer trennen das im äussersten Nordosten Dänemarks liegende Helsingør vom schwedischen Helsingborg. Zwischen den beiden Städten verkehren regelmässig Fährschiffe. Seit der Eröffnung der Öresundbrücke im Sommer 2000 hat die Fährverbindung an Bedeutung verloren. Wie wir aber heute Mittag feststellen konnten, herrscht immer noch ein reger Betrieb. Viel schöner als der Fährhafen ist allerdings der Seehafen von Helsingør. Hier kann ein historisches Leuchtfeuerschiff aus dem Jahre 1895 besichtigt werden. Malerisch sehen auch eine ehemalige Fischkutter aus, die heute für touristische Zwecke eingesetzt werden.  

Hafen von Sandvik

31. August 2025 / Schweden / Sandvik auf Öland / Hafen

Die kleine Gemeinde Sandvik trumpft nicht nur mit der grössten Windmühle Ölands auf, sondern hat auch einen hübschen Hafen anzubieten. Viel Betrieb war heute Nachmittag nicht auszumachen. Kein Problem. Wenn der Hafen so malerisch aussieht, braucht es nicht noch viel Action.

Byxelkrok auf Öland

31. August 2025 / Schweden / Byxelkrok auf Öland / Hafen

Nach zwei sehr trüben Tagen konnten wir heute wieder sehr viel Sonne geniessen. So macht das Reisen viel mehr Spass und das Land und die Insel können ihre ganze Schönheit voll entfalten. Byxelkrok liegt ganz im Norden Ölands. Hier legen Fähren vom schwedischen Festland an. Sonst findet man im Hafen primär Freizeitboote und Schiffe von Hobbyanglern. Berufsfischer soll es auf Öland auch noch geben. Aber bloss noch in kleiner Zahl und stetig abnehmend.

Hafen von Bönhamn

25. August 2025 / Schweden / Bönhamn / Hafen

In unserem rund fünfzehn Jahre alten Reiseführer wird Bönhamn, das an der Höga Kusten liegt, als kleiner, idyllischer Fischerhafen umschrieben. Das mit dem Fischerhafen war einmal. Berufsfischer sind hier keine mehr auszumachen. So wie es aussieht, dienen die Häuschen im Hafen ausschliesslich als Ferienwohnungen. Idyllisch ist es aber immer noch. Wir waren bereits gestern Abend hier. Der Hafen lag mehrheitlich im Schatten. Weil für heute Morgen prächtiges Wetter vorausgesagt wurde, haben wir in Bönhamn übernachtet, um dann ein paar tolle Aufnahmen machen zu können. Die Enttäuschung war gross, als der Himmel heute Morgen mit lauter dunkler Wolken verhangen war. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass das Wetter macht, was es will. Speziell hier oben im Norden.

Hafen von Napp

16. August 2025 / Norwegen / Napp auf Lofoten / Hafen

In Napp haben wir einen tollen Übernachtungsplatz direkt am Meer gefunden. Die 150 Meter Abstand zu bewohnten Gebäuden, die gemäss Jedermannsrecht gefordert werden, können wir knapp einhalten. Napp ist ein kleiner Fischerort mit einigen ansehnlichen Schiffen. Unweit von uns entfernt liegt der 1’800 Meter lange Nappstraumtunnelen. Wenn die Distanz zwischen zwei Inseln zu gross für eine Brücke ist, werden in Norwegen oft Tunnel gebaut, die unter dem Meer hindurchführen. Man fährt dann eine Zeit lang steil hinunter und dann gleich wieder steil hinauf. Immer wieder ein sonderbares Gefühl. Aber natürlich viel schneller und bequemer als mit Fähren.

Stamsund

16. August 2025 / Norwegen / Stamsund auf Lofoten / Hafen

Nach dem gestrigen Regentag hatten wir heute einen so lala Tag. Zeitweise hat es heftig geregnet, dann war es wieder trocken. Im Hafen von Stamsund gab es sogar blaue Wolkenlöcher und die Sonne blinzelte kurz hervor. Stamsund ist mit 1’400 Einwohnern einer der grössten Orte auf den Lofoten und besitzt einen recht schönen Hafen. Erstaunlicherweise sind wir hier nur wenigen anderen Touristen begegnet. Eine Seltenheit auf den Lofoten. Uns war das aber noch so recht.

Svolvaer auf den Lofoten

14. August 2025 / Norwegen / Svolvaer auf Lofoten / Hafen

Wir sind auf den Lofoten, oder besser gesagt in Svolvaer, der grössten Stadt auf der Inselgruppe. Es ist schön hier auf den Lofoten. Die Landschaft ist schön, die Städte und die Dörfer sind schön, die Küsten und die Häfen sind schön. Nur leider das Wetter nicht. Den ganzen Tag über war es trüb, zeitweise hat es geregnet. Und die Wetteraussichten sind nicht sehr rosig. Wir geben aber nicht klein bei und versuchen, die tolle Inselwelt so gut wie möglich zu geniessen. Irgendeinmal wird es sich dann sicher ausgeregnet haben.