Dünen-TGV

10. April 2025 / Portugal / Pedras del Rei / Bahn zum Stand

Einige Kilometer südlich von Santa Luzia führt eine Brücke auf die vorgelagerte Lagune. Von dort aus ist es dann gut einen Kilometer zu Fuss bis zum prächtigen Sandstrand. Wem das zu anstrengend ist, kann sich auch mit einer Schmalspurbahn (die Spur ist hier wirklich schmal) zum Strand transportieren lassen. Bei der Endstation der Bahn, die den schönen Namen „Comboio da Praia do Barril“ trägt, gibt es einige schöne Restaurants. Und dann beginnt hinter den nicht allzu hohen Dünen gleich der endlos lange Sandstrand.

Santa Luzia – Fischerhäuschen

10. April 2025 / Portugal / Santa Luzia / Fischerhäuschen

Direkt neben den Bootsanlegestellen hat jeder Fischer von Santa Luzia sein Holzhäuschen, in dem er seine Kleider, sein Material und was auch immer verstauen kann. Einige Fischer waren heute Vormittag vor Ort und haben Netze geflickt, Krebsfallen instand gestellt, sonstiges Material gewartet oder auch nur miteinander einen Schwatz abgehalten, etwas Getrunken und Musik gehört. Stress scheint hier ein Fremdwort zu sein.

Schiffswartung in Santa Luzia

10. April 2025 / Portugal / Santa Luzia / Schiffe

Im beschaulichen Santa Luzia geht der Hafen direkt über in eine Werft. Etliche Boote sind an Land und werden gewartet. Schön für Touristen, die auf der Suche nach Fotosujets sind. Was auffällt: alles wird mit Ruhe und Gelassenheit erledigt. Man hat Zeit.

Santa Luzia

10. April 2025 / Portugal / Santa Luzia / Hafen

Santa Luzia ist ein beschauliches Fischerdorf, das fünf Kilometer südwestlich von Tavira liegt. Der Ort trägt auch den Beinamen „Hauptstadt des Tintenfisches“. In den frühen Morgenstunden soll hier ein reges Treiben herrschen, wenn der nächtliche Fang angelandet und verkauft wird. Dazu waren wir zu spät. Kurz Vormittag ging alles sehr bedächtig zu und her. Entlang der Uferpromenade reihen sich etliche Restaurants aneinander, in denen man neben Fisch auch fangfrischen Tintenfisch geniessen kann und die stets gut besucht sein sollen. Wir wollten weiter und haben unser Fischessen daher noch etwas aufgeschoben. Wir bleiben ja noch ein Weilchen an der Küste.

Tavira – Igreja de Santiago

10. April 2025 / Portugal / Tavira / Igreja de Santiago

Bei unserem gestrigen Besuch in Tavira war es stark bewölkt. Heute Morgen schien die Sonne. Wir sind daher nochmals ins Zentrum von Tavira gefahren. Und es hat sich gelohnt. Das Städtchen, das uns gestern bereits gut gefallen hat, sah heute noch viel schöner aus. Alle Fotos von gestern können wir löschen, beziehungsweise durch neue ersetzen. Machen wir doch gerne.

Tavira

9. April 2025 / Portugal / Tavira / Ponte Romano mit Altstadt

Nach einer kurzen Fahrt sind wir in Tavira gelandet, wo wir die kommende Nacht verbringen werden. Tavira soll eines der hübschesten Städtchen an der ganzen Algarve sein. Wir haben noch zu wenig gesehen, um diese Einschätzung bestätigen zu können. Die Stadt mit ihren 15’000 Einwohnern weiss aber tatsächlich zu gefallen. Von Osten her gelangt man über eine siebenbögige Brücke, die römischen Urspungs ist, in die hübsche Altstadt. Wie für die Gegend typisch liegt Tavira nicht direkt am Meer, sondern im Bereich vorgelagerter Lagunen. Zwischengelagert findet man noch eine Vielzahl von Salzgärten. Hier wird nach althergebrachter Technik das „weisse Gold“ der Algarve gewonnen.

Castro Marim

9. April 2025 / Portugal / Castro Marim / Castel

Castro Marim liegt fünf Kilometer nördlich von unserem letzten Übernachtungsort und ist ein reizvolles Landstädtchen. Der Ort lag im Mittelalter direkt am Meer (Castro Marim heisst „Burg am Meer“), ist nun aber gut vier Kilometer von diesem entfernt. Gleich zwei mächtige Burgen blicken auf das beschauliche Städtchen herab. Neben diesen gibt es eine Windmühle, schöne Kirchen, hübsche Plätze und viele gepflegte Häuser zu bestaunen. Ein lohnenswerter Abstecher, der die Lust auf mehr desgleichen weckt.

Vila Real de Santo António

8. April 2025 / Portugal / Vila Real de Santo António / Praça Marquês de Pombal

Vier Monate sind es nun schon her, seit Hopo die Schweiz verlassen hat. Nach einer erlebnisreichen Fahrt mit einigen Umwegen (so auch einem Abstecher nach Marokko) hat er heute Mittag Portugal erreicht. Die Portugiesische Republik ist das 25. Land, das Hopo besucht. Weit gekommen sind wir hier allerdings noch nicht. Wir haben direkt nach dem Grenzübertritt das nahegelegene Vila Real de Santo António angesteuert, das gegenüber von Ayamonte liegt und mit diesem durch eine Fähre verbunden ist. Portugal hat uns mit viel Sonne und 26 Grad Wärme empfangen. Ideal zum Entspannen und sich vor einer Erkältung zu erholen. Vila Real de Santo António ist ein traditionelles portugiesisches Fischerdorf. Das Zentrum ist sehr gepflegt und es herrscht eine lockere, ruhige Atmosphäre. Ein guter Einstieg ins Abenteuer Portugal.