Castelo de Vide

23. April 2025 / Portugal / Castelo de Vide / Praça Dom Pedro V

Castelo de Vide liegt nur knapp zehn Kilometer westlich von Marvão. Auch dieses Städtchen mit gut 3’000 Einwohnern ist sehr schön, kann aber nicht ganz mit Marvão mithalten (der Vergleich ist nicht ganz fair, weil Marvão wirklich eine spezielle Perle ist). Castelo de Vide ist bekannt für seine Naturschätze und für die Thermalquellen, deren Heilwasser aus verschiedenen Brunnen sprudelt. Wie es der Name des Ortes bereits andeutet, wird Castelo de Vide von einer mächtigen Burg überragt. Schön ist auch der grosszügige Stadtplatz, an dem zwei Kirchen und stattliche Bürgerhäuser zu finden sind.

Marvão

23. April 2025 / Portugal / Marvão / Castelo

Marvão ist das Highlight des heutigen Tages. Das mittelalterliche Städtchen liegt ganz im Nordosten des Alentejo, nur circa 13 km von der spanischen Grenze entfernt, auf 870 Metern Höhe. Wie ein Adlerhorst thront die Kleinstadtfestung auf einem Felsplateau des São de Mamede-Gebirges. Der Ort wird von einer mächtigen Stadtmauer umgeben. Im Innern gibt es eine prächtige Burg, mehrere kleine Kirchen, enge Gässchen mit weissgetünchten Häusern und schöne Plätze. Man bekommt fast den Eindruck, dass man sich in einem Freilichtmuseum befindet. Marvão ist Top und kann wärmstens empfohlen werden.

Portalegre

23. April 2025 / Portugal / Portalegre / Kathedrale

Wir hinken wieder eine Stunde hinterher. Bei unserer Rückkehr nach Portugal sind wir wieder in die westeuropäische Zeitzone eingetaucht. Die Stunde, die uns gestern „gestohlen“ wurde, wurde uns heute rückerstattet. Auf dem Weg nach Marvão haben wir einen kurzen Stopp in Portalegre eingelegt. Allzu viel hat die Stadt nicht zu bieten. Die Burg ist gut in den Altstadthäusern eingebettet und kaum sichtbar. Reizvoll ist eigentlich nur der Rathausplatz mit der Kathedrale und dem Rathaus. Der Halt hat sich aber gleichwohl geloht. Eine Pause war ohnehin fällig und ein paar Schritte schaden nie.

Puerta de Palmas in Badajoz

23. April 2025 / Spanien / Badajoz / Puerta de Palmas

Bereits beim Öffnen der Rollos hat uns heute Morgen die Sonne kräftig ins Gesicht geschienen. Ein prächtiger Tag kündigte sich früh an. Wir haben nochmals einen Spaziergang durch Badajoz gemacht. Die Stadt gefällt uns gut. Der Abstecher nach Spanien hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Anschliessend gingen wir noch kräftig einkaufen. Nicht dass es in Spanien deutlich günstiger wäre als in Portugal (beide Länder sind für uns ähnlich preiswert). Aber wir haben in Spanien einige Produkte liebgewonnen, die es in Portugal nicht gibt. Und wenn man schon mal hier ist, kann man die Gelegenheit ja nutzen. Unsere Lager sind jetzt wieder übervoll. Hoffentlich müssen wir mit Hopo nicht auf die Waage.

Badajoz

22. April 2025 / Spanien / Badajoz / Alcazaba

Der heutige Tag endete so wie er begann: mit einem wolkenlosen Himmel. Wir übernachten ganz in der Nähe des Rio Guadiana gegenüber der Altstadt. Und diese Altstadt hat sich mit ihrer maurischen Burg kurz vor Sonnenuntergang prächtig im Fluss gespiegelt. Wir sind so froh, die trüben Tage hinter uns zu haben.

Kurzer Abstecher nach Spanien

22. April 2025 / Spanien / Badajoz / Ayuntamiento

Wir haben die Grenze überquert und sind ins spanische Badajoz gefahren. Nicht dass es uns in Portugal verleidet wäre. Nein, keinesfalls. Aber auch Badajoz hat viel zu bieten. Und wenn man schon mal in der Gegend ist, sollte man die Gelegenheit nutzen. Hauptsehenswürdigkeiten von Badajoz sind eine maurische Burg mit einer maurischen Stadtmauer, die Kathedrale im Zentrum und eine historische Brücke. Aber auch das Rathaus hat uns gut gefallen. Heute haben wir zum fünften Mal in diesem Jahr die Uhren umgestellt: Zuerst kam in Marokko der Wechsel zur Ramadan-Zeit, dann wieder die mitteleuropäische Zeit, später die Sommerzeit, in Portugal dann die westeuropäische Zeit und nun also wieder unsere Sommerzeit. Und morgen stellen wir schon wieder um …

Elvas

22. April 2025 / Portugal / Elvas / Aqueduto da Amoreira

Elvas liegt mit seinen 20’000 Einwohnern nahe an der spanischen Grenze. Die Stadt blickt auf eine lange, bewegte Vergangenheit zurück. Aufgrund ihrer Grenzlage musste Elvas besonders gut geschützt werden. Die Festungsbauten von Elvas sind heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der erhaltene Militärkomplex setzt sich aus islamischen und mittelalterlichen Mauern und einem Mauergürtel aus dem siebzehnten Jahrhundert zusammen. Innerhalb der Festungsanlagen gibt es eine Menge interessanter Bauten zu besichtigen. Doch damit nicht genug. Im Westen der Stadt gibt es einen rund acht Kilometer langen Aquädukt zu bestaunen, dessen Hauptteil aus vier übereinander gesetzten Bogenreihen besteht. Mit dem Bau wurde um 1500 begonnen. Im 19. Jahrhundert wurde er umfassend renoviert und soll heute noch Wasser führen.

Vila Viçosa

22. April 2025 / Portugal / Vila Viçosa / Igreja dos Agostinhos

Das Landstädtchen Vila Viçosa (7’000 Einwohner) ist bekannt für einen stattlichen Palast. Dieser lag heute Nachmittag aber bereits im Schatten und war wenig fotogen. Dafür hat die gegenüberliegende Kirche umso mehr Sonne abbekommen.

Estremoz

22. April 2025 / Portugal / Estremoz / Largo General Graça und Oberstadt

Estremoz liegt gut vierzig Kilometer nordöstlich von Évora und zählt rund 10’000 Einwohner. Bekannt geworden ist die Stadt vor allem durch den weissen, qualitativ hochwertigen Marmor, der hier abgebaut und verarbeitet wird. Portugal ist weltweit das zweitgrösste Marmorexportland, und 90 % des Marmors stammen aus der Region um Estremoz. Die Stadt hat viele Kulturdenkmäler aufzuweisen, darunter eine Burg mit mittelalterlichen Befestigungsmauern und alte Zitadelle.

Évoramonte

22. April 2025 / Portugal / Évoramonte / Igreja Matriz de Santa Maria und Castelo

Wir haben endlich wieder schönes Wetter. Noch nicht wolkenlos. Und auch noch nicht richtig warm. Aber doch viel Sonne und viel blauer Himmel. Wir haben es genossen und haben heute einige kleinere Orte und Städte besucht. Schliesslich sind wir bei trübem Wetter lange genug im Camper „rumgehangen“. Zuerst haben wir nochmals in Évora ein paar Runden gedreht und sind dann in das nahegelegene Évoramonte gefahren. Das alte Évoramonte befindet sich auf einem Hügel und besteht aus einer Wehrmauer mit zwei grösseren Toren, einer Burg, einer Kirche und ein paar wenigen Häusern. Der Ausblick, den man hier oben geniessen kann, ist gewaltig.