Düstere Stimmung in Cambrils

10. Dezember 2024 / Spanien / Cambrils / Hafen

Urspünglich meldeten die Wetterfrösche für den heutigen Dienstag Regen an der Costa Dorada. Sie haben sich geirrt. Den ganzen Tag über war es recht sonnig bei leicht tieferen Temperaturen (Höchstwert von gerade mal 13 Grad). Einzig über Cambrils haben sich plötzlich dunkle Wolken angesammelt und für eine eher düstere Stimmung gesorgt. Dieses Intermezzo war aber zum Glück von kurzer Dauer. Bei meiner Rückfahrt gut eine Stunde später war auch der Himmel über Cambrils wieder strahlend blau. Einmal mehr Glück gehabt.

Castelldefels

9. Dezember 2024 / Spanien / Castelldefels / Hafen

Meine erste Nacht in Spanien auf der aktuellen Reise habe ich Castelldefels verbracht. Das auf einem Parkplatz bei einem Park mit einer Open-Air-Kunsteisbahn. Es war total ruhig und ich habe supergut geschlafen (wie meistens, wenn ich vorher auf dem Fahrrad war). Als Dank mache ich etwas Werbung für die Stadt, die 70’000 Einwohner zählt und rund 20 Kilometer südwestlich von Barcelona liegt. Besichtigen kann man unter anderem eine imposante Burg. Und die Stadt verfügt über einen sehr schönen Strand, der sich vom Hafen bis zum Flughafen von Barcelona erstreckt.

Hafen von Anzio

8. November 2024 / Italien / Anzio / Hafen

Anzio besitzt auch einen ordentlichen Hafen. Sonst wären wir kaum hier gelandet. Häfen ziehen uns einfach magisch an. Im Haupthafen von Anzio dominieren immer noch die Fischerboote. Am Nachmittag wird bei der Rückkehr der Fischer wieder direkt im Hafen verkauft. Dieses Mal nicht mehr vom Boot aus, sondern vor den Booten auf improvisierten Tischen. Mindestens zwölf solcher Verkaufsstellen hatte es hier heute. Spannend, dem ganzen Treiben ein Weilchen zuzuschauen. Denn wie es sich für Italien gehört wird auch aus dem simplen Verkauf von Fischen ein Spektakel zelebriert.

Civitavecchia – Fangfrischer Fisch

7. November 2024 / Italien / Civitavecchia / Hafen

Wenn die Fischer am späteren Nachmittag in den Hafen zurückkehren, wird der Hauptteil des Fangs an Restaurants und an den Handel verkauft. Ein kleiner Teil geht aber auch an Passanten. Und das zu sehr attraktiven Preisen. Ein ordentlich gefüllter Plastiksack mit diversen kleinen Fischen – keine Ahnung, um was es sich genau gehandelt hat – ging für zehn Euro über die Theke oder besser gesagt über die Schiffskante. Irgendeinmal muss ich mir noch das Filettieren von Fischen beibringen, damit ich dann auch zuschlagen kann.

Hafen von Porto Santo Stefano

6. November 2024 / Italien / Porto Santo Stefano / Hafen

In den beiden Häfen von Porto Santo Stefano gibt es recht unterschiedliche Schiffe zu bestaunen. Am besten gefallen mir immer noch die Fischerboote, auch wenn sie etwas Rost angesetzt haben. Zahlenmässig am stärksten vertreten sind die Jachten und Segelboote. Und dann gibt es noch die Fährschiffe, die zur nahe gelegenen Insel Giglio überfahren. Die Insel Giglio rückte 2012 ins Rampenlicht der Öffentlichkeit, als Kapitän Schettino das Passagierschiffes Costa Concordia an die felsigen Küsten manövrierte, so dass dieses leckschlug. 32 Menschen verloren ihr Leben, Schettino wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt. Bleibt zu hoffen, dass die Fährschiffe, die sich von Porto Santo Stefano aus auf die einstündige Überfahrt nach Giglio begeben, umsichtiger gesteuert werden.

Hafen von Porto Ercole

6. November 2024 / Italien / Porto Ercole / Hafen

Auch im Hafen von Porto Ercole dominieren heute die Segelboote. Schön, dass es aber auch noch eine Reihe von Fischerbooten gibt. Diese sind im Gegensatz zu den Kuttern, die es in Porto Santo Stefano hat, von bescheidener Grösse. Schön, wie sich ihre bunten Farben im ruhigen Wasser spiegeln.

Porto Ercole auf Monte Argentario

6. November 2024 / Italien / Porto Ercole / Hafen

Rund 40 km südlich von Grosseto liegt am Südrand der Toskana die Halbinsel Monte Argentario. Die Insel ist durch zwei Nehrungen und einen Damm mit dem Festland verbunden. Monte Argentario ist recht gebirgig. Die höchste Spitze liegt auf über 600 Metern. Die Mehrheit der Bewohner lebt in den beiden Hafenorten Porto Santo Stefano und Porto Ercole. Der kleinere der beiden Orte, Porto Ercole, liegt im Südosten der Insel und besitzt einen recht grossen Hafen. Dieser wird sowohl im Norden als auch im Süden von zwei mächtigen Festungen überragt, die im 16. Jahrhundert von den Spaniern errichtet wurden. Im November geht es am Hafen recht beschaulich zu. Schön, diese Ruhe, nach all dem Trubel, den wir in den ligurischen Häfen miterlebt haben.

Lerici

3. November 2024 / Italien / Lerici / Hafen

Von San Terenzo sind es bloss zwei Kilometer bis nach Lerici, die man bequem zu Fuss der schönen Promenade entlang hinter sich bringen kann. Lerici ist ein beliebter Urlaubsort am Golf von La Spezia. Seine Trümpfe sind ein feiner Sandstrand, eine romantische Altstadt, eine mächtige Burg und ein grosser Jachthafen. Wer glaubt, dass die ligurischen Badeorte im November einsam und verlassen sind, täuscht sich gewaltig. Der Strand, die Promenade und die Altstadtgassen waren heute recht voll. Den Autonummern an waren es hauptsächlich italienische Tagesausflügler, die das schöne Wetter am Meer geniessen wollten. Man weiss ja nicht, wie lange dieses noch anhält.

Hafen von Chiavari

31. Oktober 2024 / Italien / Chiavari / Hafen

Unser Lager für die letzte Oktobernacht haben wir in Chiavari aufgeschlagen, das nur fünfzehn Kilometer von unserem letzten Übernachtungsplatz in Santa Margherita Ligure entfernt liegt. Eine kurze Strecke, die es aber in sich hat. Die Strassen entlang der ligurischen Küste sind kurvenreich und unübersichtlich und recht eng (Irland lässt grüssen). Erschwerend kommt hinzu, dass überall Autos und Motorräder halb in die Strasse hinaus parkiert sind und einem dauernd irgendwelche Mopeds um die Ohren sausen. Der Streckenverlauf ist aber meist atemberaubend schön und bietet herrliche Ausblicke auf das Meer. Richtig geniessen können das aber leider nur die Beifahrer.

Portofino zum zweiten

31. Oktober 2024 / Italien / Portofino / Hafen

Und weil es so schön ist gibt es noch eine Foto vom Hafen von Portofino aus der Höhe. In letzter Zeit war immer wieder zu lesen, dass Portofino stark unter Overtourism leidet und dass die Gemeinde eine Verordnung erlassen hat, gemäss der es Touristengruppen in gewissen Bereichen aus Sicherheitsgründen verboten ist, stehen zu bleiben. Da die Saison vorbei ist haben wir zum Glück von all diesen negativen Auswirkungen nichts mitbekommen. Am früheren Vormittag waren die Ristoranti noch fast leer und dem Quai entlang hatte es nur wenig Leute (im Sommer ist das sicher anders). Der Besucherandrang dürfte auch etwas durch den Umstand gebremst werden, dass es in Portofino kaum Parkplätze hat und diese enorm teuer sind (acht Euro die Stunde). Viele Besucher machen sich daher von Santa Margherita Ligure aus zu Fuss oder per Fahrrad auf den Weg nach Portofino oder reisen per Bus oder Schiff an. Gut Ding will eben Weile haben.