Hafen von Porto Santo Stefano

6. November 2024 / Italien / Porto Santo Stefano / Hafen

In den beiden Häfen von Porto Santo Stefano gibt es recht unterschiedliche Schiffe zu bestaunen. Am besten gefallen mir immer noch die Fischerboote, auch wenn sie etwas Rost angesetzt haben. Zahlenmässig am stärksten vertreten sind die Jachten und Segelboote. Und dann gibt es noch die Fährschiffe, die zur nahe gelegenen Insel Giglio überfahren. Die Insel Giglio rückte 2012 ins Rampenlicht der Öffentlichkeit, als Kapitän Schettino das Passagierschiffes Costa Concordia an die felsigen Küsten manövrierte, so dass dieses leckschlug. 32 Menschen verloren ihr Leben, Schettino wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt. Bleibt zu hoffen, dass die Fährschiffe, die sich von Porto Santo Stefano aus auf die einstündige Überfahrt nach Giglio begeben, umsichtiger gesteuert werden.

Porto Santo Stefano auf Monte Argentario

6. November 2024 / Italien / Porto Santo Stefano / Altstadt

Porto Santo Stefano zählt 8’000 Einwohner und ist damit die deutlich grössere der beiden Gemeinden auf der Halbinsel Monte Argentario. Der Hafenort lebt heute im Wesentlichen vom Tourismus, der den Fischfang als Haupteinnahmequelle abgelöst hat. In Porto Santo Stefano gibt es zwei Häfen zu besichtigen, eine schmucke Altstadt und über dieser die massive Fortezza Spagnola. Wie es der Name sagt wurde die Festung im 17. Jahrhundert durch die Spanier errichtet. Porto Santo Stefano hat eine bewegte Vergangenheit. Nach den Spaniern fiel es an die Franzosen, die durch die Habsburger abgelöst wurden, eh die Truppen von Napoleon einfielen. Über das Grossherzogtum Toskana und das Königreich Sardinen fand Porto Santo Stefano im 19. Jahrhundert den Weg in den italienischen Nationalstaat.