Castro del Rio

11. März 2025 / Spanien / Castro del Rio / Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción

Wir übernachten in Castro del Rio, das an der Grenze vom Oliven- zum Weinland liegt. Wir profitieren hier von einem schönen, ruhigen Stellplatz, den uns die Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung stellt. Solche Stellplätze gibt es in Andalusien in etlichen grösseren Ortschaften auf dem Lande. Offenbar wird damit versucht, Camper in die Gegend zu locken, um so das einheimische Gewerbe zu fördern. Castro del Rio kenne ich bereits ein wenig von meiner Velotour Anfang Jahr. Das Städtchen wartet mit einer schönen Altstadt auf. Viele weisse Häuser, gepflegte Gassen, eine Markthalle, einige alte Kirchen und eine Burg. Schön und besuchenswert.

Baena

11. März 2025 / Spanien / Baena / Castillo

Die Stadt Beana bildet mit ihren 20’000 Einwohnern des Zentrum der Olivenregion südöstlich von Córdoba. Auch Beana besitzt eine schöne Altstadt mit dem für die Gegend obligaten Castillo und einigen alten Kirchen. Mein Versprechen von gestern muss ich bereits brechen und doch etwas zum Wetter sagen. Das viele Blau auf den Fotos könnte sonst einen falschen Eindruck vermitteln. Wir hatten heute Aprilwetter par excellence. Zu unserer Überraschung war es öfters sonnig. Dann hat es aber auch stark gewindet und heftig geregnet. Und am Abend zog ein Gewitter mit Hagel auf. Unser Glück war es, dass wir immer dann ein Städtchen besichtigt haben, wenn gerade die Sonne schien. Grossmäulig könnten wir auch behaupten, dass wir den heutigen Tag geschickt getimt haben. In Tat und Wahrheit war es aber reiner Dusel.

Zuheros

11. März 2025 / Spanien / Zuheros / Dorf von Westen her

Highlight des heutigen Tages war das kleine Dorf Zuheros, das bloss 600 Einwohner zählt. Der Ort liegt sehr schön auf einem Felssporn mitten in einer Landschaft voller Olivenbäume. Die weissen Häuser hängen zum Teil über einer gewaltigen Schlucht und schmiegen sich rund um die Ruinen einer maurischen Burg. Alles ist sehr schön gepflegt. Tolle Gehwege führen zu verschiedenen Aussichtspunkten. Zuheros ist eine Trouvaille, die man unbedingt besuchen sollte.

Cabra

11. März 2025 / Spanien / Cabra / Castillo de los Condes de Cabra

Hopo haben wir heute zu einen geruhsamen Arbeitstag verholfen. Wir haben nur gut sechzig Kilometer zurückgelegt. Auf diesen 60 Kilometern waren wir Einkaufen und haben vier andalusische Provinzstädtchen besucht. Den ersten Halt haben wir in Cabra eingelegt, das 20’000 Einwohner zählt. Das Städtchen liegt am westlichen Rande des von der UNESCO anerkannten Geoparks Sierras Subbéticas. Cabra hat eine gepflegte Altstadt mit einem für die Region typischen Castillo und einige ältere Kirchen.

Lucena

10. März 2025 / Spanien / Lucena / Iglesia de San Mateo

Zum Übernachten haben wir in Lucena halt gemacht. Mit 43’000 Einwohnern ist Lucena eine mittelgrosse andalusische Provinzstadt. Zu sehen gibt es unter anderem eine Burg und einige alte Kirchen. Unser Übernachtungsplatz liegt direkt gegenüber der hiesigen Stierkampfarena. Es juckt mich schon ein wenig. Ich werde mich aber ruhig halten. Schliesslich habe ich keine Ambitionen mehr. Nicht als Torero, und schon gar nicht als gejagter Stier.

Iznájar-Stausee

10. März 2025 / Spanien / Iznájar / Iznájar-Stausee

Von der Altstadt von Iznájar aus hat meine eine tolle Aussicht auf den gleichnamigen Stausee. Die Landschaft erinnert uns stark an Norwegen mit seinen vielen verästelten Fjorden. Norwegen dürfte diesen Sommer unser Reiseziel sein. Vorerst geniessen wir aber weiterhin Andalusien.

Iznájar

10. März 2025 / Spanien / Iznájar / Iglesia de Santiago Apóstol

Nach 35 Kilometer Fahrt von Archidona in nordöstlicher Richtung durch eine tolle Landschaft haben wir Iznájar erreicht. Die andalusische Kleinstadt, die 4’000 Einwohner zählt, liegt sehr schön auf einer Halbinsel hoch oben auf einem steil ansteigenden Hügel. Überragt wird die Altstadt von einer Burg aus dem 9. Jahrhundert und der Renaissance-Kirche Santiago Apóstol. Ein wirklich schöner Ort. Klein aber fein.

Archidona

10. März 2025 / Spanien / Archidona / Santuario de la Virgen de Gracia

Archidona ist eine hübsche andalusische Provinzstadt mit 8’000 Einwohnern. Auf einem Hügel hoch über der Stadt thronen die Ruinen einer mittelalterlichen Festung und das Santuario de la Virgen de Gracia. Die ansehnliche Kirche war ursprünglich eine Moschee. Vom Festungsberg aus hat man eine prächtige Aussicht auf das Umland, in dem schroffe Felsen und Olivenbaumplantagen das Landschaftsbild prägen. Die Fahrt hinauf auf den Berg war nicht ganz ohne. Die Strasse ist steil, sehr eng und mit einigen Spitzkehren gespickt. Hopo hat die Fahrt schadlos überstanden. Ein nächstes Mal werden wir wohl gescheiter zu Fuss hochsteigen.

Peña de los Enamorados

10. März 2025 / Spanien / Antequera / Peña de los Enamorados

Beim Verlassen von Antequera sind wir am Hügel der Verliebten vorbeigefahren. Einer alten Legende nach soll sich hier ein junges Paar in die Tiefe gestürzt haben, weil sich ihre Familien gegenseitig bekämpften. Wie auf der Foto gut zu erkennen ist, hatten wir heute typisches Aprilwetter. Viel Regen, zwischendurch Wolkenlöcher mit blauem Himmel und gelegentlich ein wenig Sonne. Dieser Wettertypus dürfte noch eine Weile anhalten. Weil es nichts bringt, sich dauernd über das Wetter zu beklagen, lasse ich es von nun an bleiben. Ich werde mich erst wieder zum Wetter äussern, wenn wir den ersten Tag mit lauter Sonnenschein einziehen durften. Versprochen!

El Chorro

9. März 2025 / Spanien / El Chorro / Rio Guadalhorce

Jana vermiest uns den Frühling. Jana heisst die Regenfront, die mit teils sehr hohen Niederschlagsmengen über den Südwesten Spaniens hinwegzieht. In Teilen Andalusiens und in der Region Madrid kam es gestern und heute zu Verkehrsbehinderungen und vereinzelt gar zu Autobahnschliessungen. Davon waren wir zum Glück nicht betroffen. Wir haben aber viele Felder gesehen, die stark überschwemmt waren. Zum Teil haben sich bereits Flamingos in den neu geschaffenen „Lagunen“ aufgehalten. Keine Ahnung, was sie dort zu fressen finden. Wir waren heute in El Chorro, wo der Caminito del Rey endet. Dort öffnete sich kurz ein blaues Wolkenloch. Den spektakulären Schluchtenweg konnten wir nicht begehen, da man hierzu Tickets benötigt, die auf Tage oder gar Wochen hinaus ausverkauft sind. Gut möglich, dass wir im April nochmals hierher kommen. Dann hoffentlich mit Tickets und bei strahlend blauem Himmel.