Sevilla

9. Januar 2025 / Spanien / Sevilla / Plaza de España

Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens. Die Stadt zählt knapp 700’000 Einwohner und ist damit gemäss Wikipedia die viertgrösste Spaniens. Sevilla gehört zu meinen Lieblingsstädten in Spaniens. Es gibt eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten (alte und moderne), die einen Besuch wert sind. Heute schaue ich mir bloss kurz das an, was gerade am Weg liegt. Nicht dass ich unter Zeitdruck wäre. Nein, keinesfalls. Aber ich werde im Februar zusammen mit Heidi zurück nach Sevilla kommen. Eine ausführliche Stadtbesichtigung spare ich mir für dann auf.

Dos Hermanas

9. Januar 2025 / Spanien / Dos Hermanas / Hacienda nueva del Rosario

Noch 15 Kilometer bis Sevilla. Auf der Foto der Hacienda nueva del Rosario findet man vieles vom dem, das ich mit Andalusien in Verbindung bringe: ein schönes weiss getünchtes Haus, Palmen, Olivenbäume, rotbraune Erde und ein strahlend blauer Himmel. Dieser blaue Himmel war heute allerdings erst ab circa elf Uhr zu geniessen. Vorher hatte es – man glaubt es kaum – recht dicken Nebel. Keine Ahnung, ob das hier häufiger vorkommt oder bloss darauf zurückzuführen ist, dass es die Nacht hindurch wieder einmal geregnet hat. In Sachen Regen habe ich wirklich Glück hier in Andalusien. Bisher hat es nur selten geregnet. Und wenn, dann in der Nacht. Auf dem Fahrrad wurde ich erst einmal nass. Das war noch in Katalonien und liegt nun schon vier Wochen zurück.

Olivenbäume in Reih und Glied

8. Januar 2025 / Spanien / Las Cabezas de San Juan / Olivenbäume

Andalusien ist das weltweit grösste Anbaugebiet für Oliven. Auf knapp 1,7 Millionen Hektar Land soll es hier fast 200 Millionen Olivenbäume geben. Pro Einwohner Andalusiens sind das über zwanzig Olivenbäume. Einigen dieser Bäume bin ich heute auf dem Weg Richtung Sevilla begegnet. Es ist keinesfalls so, dass die Landschaft hier voller Olivenbäume ist. Es wird noch etliches anderes kultiviert. Wenn dann aber einmal eine Olivenbaumplantage kommt, dann hat sie eindrückliche Ausmasse.

Lebrija

8. Januar 2025 / Spanien / Lebrija / Altstadt

Die Region zwischen Jerez de la Frontera und Sevilla ist sehr dünn besiedelt. Auf meiner heutigen Velofahrt durchquerte ich genau zwei Ortschaften: Trebujena mit 7’000 Einwohnern und Lebrija mit 27’000 Einwohnern. Die übrigen Ortschaften liegen etwas abseits der grossen Verbindungsstrassen. Auf diesen grossen Strassen trifft man gelegentlich auf Tankstellen und Gaststätten. Etwas abseits sieht man auch immer wieder grosse Gutsbetriebe. Sonst einfach die Strasse und viel Natur. Lebrija verfügt über eine typisch andalusische Altstadt mit engen Gassen, weissen Häusern, gelegentlichen Plätzen und einigen alten Kirchen. Vom mittelalterlichen Castillo, das über der Altstadt ragt, ist leider nicht mehr allzu viel erhalten.

Palmen-Allee

7. Januar 2025 / Spanien / Mesas de Asta / Palmen-Allee

Schön, wenn man einen Gutsbetrieb besitzt, der so gross ist, dass es sich lohnt, die Zufahrt mit einer Allee auszustatten. Speziell schön, wenn diese Allee aus lauter Palmen besteht. So gesehen in Mesas de Asta auf dem Weg von Jerez de la Frontera nach Trebujena.

Jerez de la Frontera

7. Januar 2025 / Spanien / Jerez de la Frontera / Plaza del Arenal

Jerez de la Frontera ist eine andalusische Stadt mit gut 200’000 Einwohnern. Motorsportfreunde kennen Jerez wegen dem jährlich stattfindenden Motorrad Grand Prix (grosser Preis von Spanien). Weinliebhaber kennen Jerez als Hauptstadt des Sherry. Überall in der Stadt gibt es Lagergebäude mit speziellen Kellern, sogenannte Bodegas. Und da und dort ist ein ganz spezieller, süsser Geschmack wahrzunehmen. Jerez besitzt auch eine eindrückliche Kathedrale und einige schöne Plätze. Viele gute Gründe also, um Jerez einen Besuch abzustatten.

Störche

7. Januar 2025 / Spanien / El Portal / Störche auf Fabrikruine

Störche sind eigentlich reine Zugvögel, die den Winter in Nordafrika verbringen. In Spanien und Portugal gibt es aber immer mehr Störche, die sich die anstrengenden und gefahrenvollen Flüge in den Süden und zurück ersparen. So kann man in Andalusien selbst im Winter einer Vielzahl von Störchen zuschauen. Auf dem Foto oben nisten sie auf der Ruine einer ehemaligen Zuckerfabrik.

El Puerto de Santa Maria

7. Januar 2025 / Spanien / El Puerto de Santa Maria / Am Rio Guadalete

El Puerto de Santa Maria liegt am nördlichen Ende der Bucht von Cádiz, direkt gegenüber von Cádiz. Zusammen mit Jerez de la Frontera und Sanlúcar de Barrameda bildet El Puerto de Santa Maria das sogenannte Sherry-Dreieck. Sherry ist ein verstärkter Weisswein, der einem besonderen Reifeprozess unterzogen wird. In El Puerto de Santa Maria ist unter anderen die Bodega Osborne ansässig, deren schwarzer Reklamestier überall in Spanien anzutreffen ist.

Ebbe in Cádiz

6. Januar 2025 / Spanien / Cádiz / Castillo de Santa Catalina

Cádiz liegt am Atlantik. Und da sind die Gezeiten wieder sicht- und spürbar. Der Tidenhub beträgt in Cádiz rund zwei Meter. Bei meinem Besuch heute Nachmittag war gerade Ebbe, so dass einiges auf dem Meeresboden liegen blieb. Immer wieder spezielle Bilder, die mir am Mittelmeer so nirgends begegnet sind.

Cádiz

6. Januar 2025 / Spanien / Cádiz / Kathedrale

Cádiz wurde vor rund 3000 Jahren gegründet und ist damit eine der ältesten Städte Europas (zum Teil wird sie gar als die älteste bezeichnet). Cádiz wurde am äusseren Ende einer Landzunge errichtet, die in die Bucht von Cádiz herausragt. Eine wirklich schöne Stadt, die auf drei Seiten vom Wasser umgeben ist. Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale, die sich direkt an der südlichen Promenade befindet. Für Tagesbesucher kann Cádiz nervenaufregend werden. Wer mit dem Auto anreist, wird selbst in der Nebensaison seine liebe Mühe haben, einen freien Parkplatz zu finden. Und Radfahrer, die von weiter her anreisen, werden sich darüber ärgern, dass es neben Autobahnen nur abenteuerliche Nebenwege gibt, die in die Region und die Stadt führen. Bleiben noch Kreuzfahrtschiffe oder der ÖV, der aber auch kein Hit ist.