Russisch-orthodoxe Kirche

2. Januar 2025 / Spanien / El Velerin / Iglesia Ortodoxa Rusa

Von weitem hatte ich kurz den Eindruck, dass es sich hier um eine moderne Moschee handeln muss. Beim etwas genaueren Hinschauen kam ich aber rasch darauf, dass es eine russisch-orthodoxe Kirche sein muss. Das 2020 fertig gestellte Gotteshaus ist die erste orthodoxe christliche Kirche in ganz Andalusien.

Capilla de la Inmaculada Concepcion

2. Januar 2025 / Spanien / Guadalmina / Capilla de la Inmaculada Concepcion

Marbella liegt hinter mir. Darüber bin ich froh. Marbella ist eines der Touristenzentren an der Costa del Sol und zählt 150’000 Einwohner. Badetouristen und Golfer fühlen sich hier sicher wohl. Weil ich keiner dieser beiden Gruppen angehöre und mich immer noch ein wenig über die hiesigen Strassenverhältnisse ärgere, hat Marbella bei mir keinen guten Eindruck hinterlassen. Aber das ist meine ganz persönliche Einschätzung. Gut gefallen hat mir hingegen die Capilla de la Inmaculada Concepcion 15 Kilometer westlich von Marbella. Zuerst meinte ich, dass es sich um eine griechisch-orthodoxe Kirche handelt. Aber die Kapelle ist das Werk eines spanischen Architekten und wurde 1946 errichtet. Ganz speziell ist der Glockenturm in Form eines Leuchtturms.

Torre Almenara in Rio Real

1. Januar 2025 / Spanien / Rio Real / Torre Almenara

Bei der Torre Almenara, die vor den Toren Marbellas liegt, hatte ich heute definitiv genug. Ein Turm unmittelbar neben einem Kreisel ist aber auch ein guter Wendepunkt. Rio Real ist eine Vorortsgemeinde von Marbella, die über einen grossen Golfplatz verfügt. Marbella scheint ohnehin ein Mekka für Golfer zu sein, bin ich doch heute neben mehreren Plätzen vorbeigefahren. Ein Mekka für Velofahrer ist es hingegen nicht. Ich habe in einem früheren Blog-Beitrag die guten Radwege in Spanien gelobt. Die Region Marbella gilt es hier ausdrücklich auszuschliessen. Offenbar will man hier ganz bewusst keine Radfahrer und legt diesen daher besonders viele Hindernisse in den Weg. Ich habe es begriffen und werde in Zukunft einen grossen Bogen um Marbella machen.

Benalmádena

1. Januar 2025 / Spanien / Benalmádena / Küste

Hopo und ich wünschen allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs ein glückliches 2025. Bleibt oder werdet gesund und geniesst das Leben!

Rein velofahrerisch hat das 2025 für mich suboptimal begonnen. Die gestrige Strecke war eher mühsam, die heutige war sehr mühsam. Östlich von Marbella gibt es eine Autobahn und eine Schnellstrasse, die für Velofahrer nicht zugelassen ist. Und dann gibt es nur noch Quartierstrassen. Und diese Quartierstrassen sind nur teilweise miteinander verbunden. Ein ordentlicher Teil des heutigen Tages war daher ein regelrechter Hindernis- und Hürdenlauf und eine stetige Suche nach einem passierbaren Weg. Nicht schön. Eigentlich kann es nur besser werden. Den einzig schönen Blick aufs Meer hatte ich bei Benalmádena. Eine wahrlich bescheidene Ausbeute auf einer Strecke von gut hundert Kilometern.

Hopo unter spezieller Bewachung

31. Dezember 2024 / Spanien / Málaga / Camino de la Marina

Ich fühle mich sicher in Spanien. Tagsüber parkiere ich Hopo wenn immer möglich an Strassen mit Verkehr und Passanten. Übernachten tun wir meist ausserhalb der Städte. Da lässt man einen speziell in Ruhe. Weitere Vorsichtsmassnahmen wären daher eigentlich nicht nötig. Wenn sich aber die Gelegenheit ergibt, Hopo von einem speziell trainierten Wachhund beschützen zu lassen, greife ich gerne zu. Erinnerungen an Rumänien werden wach, als einmal zwei Strassenhunde vor Hopo Wache schoben. Diese haben wir zum Dank mit Brot und Eiern gefüttert. Ich überlege mir, was ich dem spanischen Wachhund morgen als Futter überlassen kann.

Málaga

31. Dezember 2024 / Spanien / Málaga / Hafen

Auf meiner Fahrt habe ich mir immer Zwischenziele gesetzt. Zuerst war es Tarragona, dann Valencia, Alicante und weitere. Mit Málaga habe ich mein letztes Zwischenziel erreicht. Nun sind es nur noch rund 280 Kilometer Strecke bis Gibraltar (Hin- und Rückfahrt). Da brauche ich keine Zwischenziele mehr. Málaga ist für mich eigentlich der Inbegriff für viel Sonne. Aber ausgerechnet hier war es heute relativ stark bewölkt und in der kommenden Nacht könnte es tatsächlich regnen (seit dem 12. Dezember habe ich keinen Regentropfen mehr gesehen). Málaga zählt knapp 600’000 Einwohner und ist damit die sechstgrösste Stadt Spaniens. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale. Wer hierher reist tut es aber kaum der Kathedrale wegen, sondern hauptsächlich wegen den Stränden in und um Málaga.

La Cala del Moral

31. Dezember 2024 / Spanien / La Cala del Moral / Küste im Osten

Zehn Kilometer östlich von Málaga bin ich noch auf einen schönen Küstenabschnitt gestossen. Ansonsten war die heutige Fahrt eher etwas mühsam. Die meiste Zeit fuhr ich in Dörfern oder Städten. Das heisst spürbar mehr Verkehr, engere Strassen, weniger Ausweichmöglichkeiten, Lichtsignale, engere Kreisel, Fussgängerstreifen etc. Nicht wirklich lustig auf dem Fahrrad. Aber solche Tage gibt es auf einer längeren Tour eben auch. Gut ist, dass ich das Zentrum von Málaga bereits hinter mir habe.

Castillo del Marqués

31. Dezember 2024 / Spanien / Valle-Niza / Castillo del Marqués

Die spanische Mittelmeerküste muss in früheren Jahrhunderten stark umkämpft gewesen sein. Man trifft auf der Fahrt dem Meer entlang immer wieder auf Burgen und Befestigungsanlagen. Am besten gefallen hat mir heute das Castillo del Marqués in Valle-Niza. Mit zum positiven Bild beigetragen haben sicher auch die Palmen rund um die Burg.

Torre de Lagos

31. Dezember 2024 / Spanien / Lagos / Torre de Lagos

Auf der Fahrt nach Málaga stösst man dem Meer entlang auf eine Reihe von Wachttürmen. Der fotogenste war für mich der Torre de Lagos, rund 40 Kilometer vor Málaga. Die Wachttürme wurden im Mittelalter errichtet. Sie dienten der Überwachung des Meeres und dem Schutz vor Piraten.

Angeblich bestes Klima Europas

30. Dezember 2024 / Spanien / Torrox / Bestes Klima von Europa

Selbstbewusst preist die Gemeinde Torrox an, das beste Klima Europas zu haben. Was meint wohl unser Thomas Bucheli dazu? So schlecht kann das Klima hier aber wirklich nicht sein, wenn es am zweitletzten Tag des Jahres 18 Grad warm ist. Die ausgleichende Wirkung des Meeres dürfte sich übers Jahr hinweg auch positiv auswirken. Wobei es anzufügen gilt, dass heute Nachmittag ausgerechnet in Torrox recht dicke Wolken aufzogen. Spätestens jetzt würde Thomas Bucheli energisch intervenieren. Aufziehende Wolken gehören zum Wetter und nicht zum Klima. Ja doch. Aber kein Problem. Ich bin aktuell sowohl mit dem Wetter als auch mit dem Klima sehr zufrieden.