Radfahrerparadies

19. Juli 2025 / Finnland / Munkkiniemi / Radweg

Weil uns Helsinki gestern so gut gefallen hat, sind wir geblieben. Hopo kommt so zu einem wohlverdienten Ruhetag. Von unserem Übernachtungsplatz auf der Insel Mustikkamaa aus sind es bloss fünf Kilometer bis ins Zentrum Helsinkis. Und diese fünf Kilometer kann man auf Top-Radwegen zurücklegen. In und um Helsinki gibt es ein ausgezeichnetes Radwegnetz. Praktisch jedes Ziel hier kann auf einem Radweg angefahren werden. Ausserorts führen die Radwege oft abseits des motorisierten Verkehrs auf grosszügig angelegten Strecken. Wirklich schön. Schade nur, dass die Zeit, während der man dieses Radwegnetz nutzen kann, recht kurz ist. Ich gehe nicht davon aus, dass hier im eisig kalten Winter viele auf dem Rad unterwegs sind. Aber vielleicht lassen sich die Wege ja als Langlaufloipen nutzen.

Schlechtes Gewissen

16. Juli 2025 / Estland / Pärnu / Radweg

Wir haben nun schon 2’700 Kilometer zurückgelegt. Und unsere Fahrräder haben noch nie Auslauf erhalten. Eine artgerechte Haltung sieht definitiv anders aus. In Pärnu, wo sich selbst Elefanten auf ihre Fahrräder schwingen, wird man allüberall daran erinnert, dass etwas Bewegung gut täte. Ich gelobe Besserung. Spätestens in Finnland setze ich mich wieder einmal aufs Rad. Ich will am Schluss unserer Reise ja nicht aussehen wie obiger Fahrradfahrer.

Tolle Radwege

28. Dezember 2024 / Spanien / Almerimar / Radweg

Bei Almerimar darf ich wieder einmal einen tollen Radweg nutzen. Und allzu viel Gegenverkehr gibt es auch nicht. Radfahren ist meiner Meinung nach in Spanien sehr sicher. In den meisten Städten und in vielen Küstenorten gibt es gute Radwege. Auf dem Land kann man teilweise kleine Nebensträsschen befahren, auf denen es kaum Verkehr gibt. Die verkehrsreicheren Strassen sind in der Regel recht breit und es gibt neben der Fahrspur meist noch ein Asphaltband von einem halben bis zu eineinhalb Metern Breite, das wie ein Radweg dient. Und die Spanier verhalten sich in der Regel den Radfahrer gegenüber sehr rücksichtsvoll. Sie überholen mit ausreichend grossem Abstand und wenn ein Radweg einmal eine Strasse quert, lässt man den Radfahrern meist den Vortritt. Ich fühle mich daher sehr wohl auf Spaniens Strassen. Gefrierglätte muss man hier ja auch nicht befürchten.