Arganöl

9. Februar 2025 / Marokko / Essaouira / Medina / Arganöl

Die reifen Früchte der Arganbäume gleichen vom Aussehen her Haselnüssen, sind aber weicher. Die Früchte können wegen den vielen Dornen und des dichten Astwerks nicht von den Bäumen geschlagen werden, sondern fallen mit der Zeit herunter und werden dann von Hand zusammengetragen. Nun gilt es die Kerne herauszuschälen. Diese werden dann aufgeschlagen. Die darin enthaltenen Mandeln werden gemahlen, um das kostbare Arganöl zu gewinnen. In der Medina von Essaouira machen das etliche Frauen noch von Hand. Arganöl wird in Kosmetika verwendet, kann aber auch verspiesen werden. Sehr beliebt ist Amlou. Amlou ist ein Gemisch aus Mandeln, Arganöl und Honig. Der typisch marokkanische Brotaufstrich sieht ähnlich aus wie Nutella, hat jedoch einen ganz anderen, mindestens ebenso guten Geschmack

Essaouira / Medina

8. Februar 2025 / Marokko / Essaouira / Medina

Gegen Abend haben wir den Touristenhotspot Essaouira erreicht. Die Stadt liegt 170 Kilometer westlich von Marrakesch. Die Kombination aus schönen Stränden, hübscher Altstadt (seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe), tollem Fischerhafen und Nähe zu einem internationalen Flughafen sorgt dafür, dass Essaouira so touristisch ist wie kaum eine andere Stadt in Marokko. Mittlerweile sind es über eine Millionen Besucher, die die Kleinstadt jedes Jahr aufsuchen. Touristenscharen schrecken uns eher ab (obwohl wir selbst ja auch Touristen sind). In Essaouira müssen wir aber zugeben: die Stadt ist trotz grossem Besucherstrom und touristisch ausgerichtetem Angebot superschön.

Safi / Medina

8. Februar 2025 / Marokko / Safi / Medina

Wenn man in Marokko etwas fotografieren will, gibt es zwei gute Wege, um ans Ziel zu kommen. Freundlich fragen ist ein relativ sicherer Weg. Freundlich fragen und etwas kaufen ist ein ganz sicherer Weg. Nachdem wir in der Medina ein Kilo Karotten für knapp 50 Rappen erworben haben, war das Pferd damit einverstanden, dass wir es ablichten. Hätte es allerdings gewusst, dass wir die Karotten selber verspeisen und nicht ihm verfüttern, hätte es sich die Sache eventuell anders überlegt.

Medina von El Jadida

7. Februar 2025 / Marokko / El Jadida / Medina

Seit 2004 gehört die von den Portugiesen gegründete Altstadt von El Jadida – die Cité Portugaise – zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das hat sie unserer Meinung nach auch verdient. Die Stadtmauer und die Festungstürme sind in einem sehr guten Zustand und sehen toll aus. Auch das Innere der Medina ist recht gut gepflegt. El Jadida verfügt auch über einen recht grossen Fischerhafen. In den Hafen durften wir leider nicht. Von der Hafenmauer aus konnten wir aber den Fischerbooten zuschauen, die reihenweise ins See stachen. Von Einheimischen haben wir erfahren, dass primär Sardinen gefangen werden, die dann vor Ort verarbeitet werden und die in Marokko einen guten Ruf haben.

Azemmour

7. Februar 2025 / Marokko / Azemmour / Medina

Wir fahren weiterhin der Küste entlang in südwestlicher Richtung. Casablanca haben wir heute rechts liegenlassen. Die Grossstadt hat eine einzige Sehenswürdigkeit, für die es sich unserer Ansicht nach lohnt, einen Halt einzulegen: die Mosquée Hassan II, die grösste Moschee Afrikas. Ansonsten ist Casablanca eine recht moderne, westlich geprägte Stadt. Nicht das, was wir in Marokko suchen. Wir haben daher unseren ersten Halt in Azemmour eingelegt, das malerisch am Fluss Oued Oum Er Riba liegt. Die Stadt wurde um 1500 von den Portugiesen gegründet, die hier einen Handelsstützpunkt einrichteten. Die Medina ist eher etwas heruntergekommen. Der Blick von der Flussseite her ist aber bezaubernd.

Rabat / Farbige Medina

6. Februar 2025 / Marokko / Rabat / Medina

Neben der Kasbah (Burg) verfügt Rabat auch über eine recht grosse Medina (Altstadt). Darin trifft man auf eine Vielzahl von Geschäften. Dabei ist das Angebot recht differenziert. In den Hauptgassen werden primär Güter für Touristen verkauft, die es hier in grösserer Zahl gibt. So werden vielerorts Kleider, Schuhe, Taschen, Teppiche, Kunsthandwerk oder Souvenirartikel angeboten. Etwas abseits sind wir aber auch in Gassen eingetaucht, in denen praktisch ausschliesslich Einheimische verkehren. Hier werden alle Arten von frischen Lebensmitteln angeboten. Gemüse und Früchte, Brot (wird zum Teil direkt in kleinen Stuben vor Ort gebacken), Milch (wird auf der Strasse abgefüllt), Gewürze, Datteln, Fisch und Fleisch. Hühner werden hier noch direkt vor den Augen der Kunden geschlachtet, so dass Frische garantiert ist. Speziell gut gefallen uns die Geschäfte mit Gewürzen, bei denen es immer herrlich duftet.

Larache

5. Februar 2025 / Marokko / Larache / Medina

Von Asilah aus sind wir heute Morgen nach Larache gefahren, das 40 Kilometer weiter südlich am Atlantik liegt. Larache ist eine Hafenstadt mit 125’000 Einwohnern. Die Medina (Altstadt) unterscheidet sich recht stark von derjenigen von Asilah. In Asilah war alles pikfein herausgeputzt, das Angebot der Läden und der Restaurants war primär auf Touristen ausgerichtet. In Larache gibt es nur wenige Touristen. Wohl auch deshalb ist die Medina ungepflegter, schmutziger und alles ist auf die hier lebenden Bewohner ausgerichtet. Nicht jedermanns Sache. Uns hat es hier aber gefallen.