Schiff versenkt

19. August 2024 / Frankreich / Dieppe / Port de plaisance

Der Gezeitengang hat uns bereits in Irland beeindruckt und immer wieder zum Staunen gebracht. Hier in der Normandie ist er noch viel ausgeprägter. In Dieppe ist das Meer aktuell bei Flut satte siebeneinhalb Meter höher als bei Ebbe. Das Fischerboot, dem wir zur Mittagszeit noch auf Augenhöhe begegnet sind, ist am Abend zwei Stockwerke tiefer wiederzufinden. Eindrücklich.

Château de Dieppe

19. August 2024 / Frankreich / Dieppe / Château

Hoch über der Stadt thront die Burg von Dieppe, die im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Die Burg beherbergt heute das Stadtmuseum, das aber zurzeit wegen zu geschlossen ist. Spielt keine Rolle, diesen Besuch hätten wir uns eh erspart. Der Weg hinauf zur Burg lohnt sich aber alleweil, weil man von hier aus einen prächtigen Blick auf den Strand und die Altstadt hat. Ein kleines Stück weiter befindet man sich zuäusserst auf den westlichen Klippen von Dieppe, die ebenfalls eine beeindruckende Höhe haben. Leider sind sie so ausgerichtet, dass sie nie im Sonnenlicht erstrahlen können. Die Wirkung, die sie daher entfalten, ist nicht vergleichbar mit der der Kreidefelsen von Le Tréport. Schön sind aber auch sie.

Jachthafen von Dieppe

19. August 2024 / Frankreich / Dieppe / Port de plaisance

Wir haben unsere Zelte in Le Tréport abgebrochen – oder besser gesagt den Stellplatz geräumt – und sind nach Dieppe weitergefahren (knappe 40 Kilometer Wegstrecke). Der See- und Fischereihafen Dieppe zählt 30’000 Einwohner und blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Genau heute vor 82 Jahren (am 19. August 1942) versuchten Alliierte Truppen am Strand von Dieppe zu landen (Operation Jubilee), was jedoch scheiterte. Aus Anlass dieses Jubiläums fanden heute am Strand Gedenkfeiern statt. Im September wird dann ein Drachenfest stattfinden. Dabei soll es sich um das grösste organisierte Drachenfest der Welt handeln. So lange werden wir aber nicht bleiben, obwohl uns auch Dieppe gut gefällt.