Ölüdeniz

12. März 2026 / Türkei / Ölüdeniz / Hauptstrand

Der Strand von Ölüdeniz gilt als einer der schönsten und saubersten in der Türkei. Er ist bekannt für sein türkisfarbenes Wasser. Speziell ist auch die Lage des Ortes mitten in Pinienwäldern und Bergen. Diese Berge machen sich die Gleitschirmflieger zunutze, die in recht grosser Zahl vom Berg Babadag aus starten und am Strand landen. In der Saison soll Ölüdeniz oft überlaufen sein. Davon merken wir zurzeit zum Glück noch nichts. Noch ist es möglich, mitten im Dorf und sehr nahe am Meer im Wohnmobil zu übernachten. Davon können die Reisenden in der Saison wohl nur träumen.

Haialarm

11. März 2026 / Türkei / Ölüdeniz / Hai-Truck

Ihm hier möchten wir lieber nicht begegnen, wenn wir morgen in der blauen Lagune baden gehen. Das Risiko, einen Hai anzutreffen, schätzen wir aber als gering ein. Es gibt zwar tatsächlich Haie an der türkischen Küste (wie im ganzen Mittelmeer). Die meisten Arten sind allerdings scheu und bevorzugen tiefe Gewässer. Angst vor Haien ist daher eine schlechte Ausrede, um nicht baden zu gehen. Wir übernachten heute in Ölüdeniz, einem der bekanntesten Badeorte in der Türkei. Es gibt hier einen tollen, drei Kilometer langen Hauptstrand und die blaue Lagune. Auf dem Landweg ist Ölüdeniz eher schwieriger zu erreichen. Zudem liegt der Ort in einem engen Talkessel. Es gibt daher nicht allzu viele Hotels und Ferienwohnungen. Und diese sind aktuell noch mehrheitlich leer, so dass man am Strand noch sehr viel Platz für sich hat. So schön!

Fethiye

11. März 2026 / Türkei / Fethiye / Steingräber

Fethiye ist ein beliebtes Reiseziel an der türkischen Mittelmeerküste. Die pulsierende Stadt zählt gut 100’000 Einwohner. Das Fahren im Zentrum ist eher schwierig, die Parkplatzsuche noch schwieriger (speziell mit einem Camper). In der Stadt selbst gibt es einen grösseren Hafen und einen pulsierenden Fischmarkt. Die eigentliche Sehenswürdigkeit von Fethiye sind die zahlreichen lykischen Felsengräber, die man direkt über der Stadt besichtigen kann. Einige der Steingräber sind monumentale Tempelfassaden, die bis zu zwölf Meter hoch sind. Wer ganz nah an die Gräber herankommen will, muss sich leicht sportlich betätigen, gibt es doch gut zweihundert Treppenstufen zu erklimmen.

Xanthos

11. März 2026 / Türkei / Xanthos / Theater

Wir haben heute Vormittag wieder einmal eine Ausgrabungsstätte besucht. Im Südwesten der Türkei gibt es dermassen viele antike Anlagen, dass man wochenlang nur Ruinenstätte besuchen könnte. Wir begnügen uns damit, alle zwei oder drei Tage eine antike Stätte anzufahren. Xanthos war die Hauptstadt Lykiens. In der Anlage gibt es beeindruckende UNESCO-Weltkulturerbe-Ruinen zu sehen, darunter markante lykische Pfeilgräber, ein grosses römisches Theater und gut erhaltene Sarkophage. Bei unserem Besuch hatten wir die Ausgrabungsstätte wieder einmal ganz für uns alleine (bloss sechs oder sieben Hunde waren noch auf dem Gelände anzutreffen). Erst beim Verlassen der Anlage traf ein Rentnerpaar aus Berlin ein, mit dem wir uns schon vor zwei Tagen in Limyra nett unterhalten haben.

Kas

10. März 2026 / Türkei / Kas / Hafen

Kas ist ein charmantes, ursprüngliches Hafenstädtchen an der türkischen Riviera, das für seine entspannte Atmosphäre, antike Ruinen (wie das hellenistische Theater) und kristallklares Wasser bekannt ist. Es ist ein Top-Spot zum Tauchen, Schnorcheln und Kajakfahren. Rund um Kas gibt es etliche wunderschöne Strände. Von hier aus werden auch Bootstouren zur versunkenen Stadt Kekova und zu anderen Sehenswürdigkeiten angeboten. Der Tourismus spielt auch hier eine wichtige Rolle. Alles ist aber gut überschaubar und relaxed (zumindest in der Vorsaison). Anderswo sind in den Häfen die Bereiche, in denen gearbeitet wird, meist geschlossen. Hier ist alles zugänglich und die Arbeiter winken einem noch freundlich zu. Gastfreundschaft hat in der Türkei einen hohen Stellenwert und ist sogar in den Tourismusregionen noch gut spürbar.

Üçagiz

10. März 2026 / Türkei / Üçagiz / Hafen

Im Reiseführer wird Üçagiz als malerisches Fischerdorf umschrieben. Der kleine Ort sieht tatsächlich hübsch aus. Fischerboote hat es aber nur noch wenige. Hier wird mittlerweile primär nach Touristen gefischt. Eine Vielzahl von Ausflugsschiffen bieten Bootstouren in den vorgelagerten Inselarchipel und zur versunkenen Stadt Kekova an. Zurzeit herrscht allerdings noch Ruhe vor dem Sturm. Touristen sind praktisch keine auszumachen, die meisten Restaurants und Bars sind noch geschlossen und Boote sind nur wenige startklar. Es herrschte eine völlig relaxte, unaufgeregte Stimmung. Den Einheimischen, die vom Tourismus leben, wünschen wir, dass hier in Bälde mehr Betrieb herrscht.

Saisonvorbereitung

10. März 2026 / Türkei / Demre / Schiffe beim Cayagazi-Strand

Die Temperaturen steigen. Seit gut einer Woche haben wir hier an der türkischen Riviera herrliches Frühlingswetter. Die Saison dürfte bald starten. An vielen Hotels, Restaurants und Bars werden noch Sanierungsarbeiten durchgeführt. Und man sieht sehr viele Ausflugsschiffe, die an Land gehoben wurden, und die neu gestrichen und auf Vordermann gebracht werden. Mit der Ruhe, die wir hier noch geniessen, dürfte es bald vorbei sein.

Burgruine Andriake

10. Februar 2026 / Türkei / Demre / Andriake Burgruine


Der Aufstieg zur Burgruine Andriake ist steil, dornig und mühsam. Von der ehemaligen Burg sind nur noch kümmerliche Überbleibsel zu sehen. Die Aussicht, die man hier oben geniessen kann, ist aber grandios. Auf der einen Seite blickt man aufs offene Meer, auf der anderen Seite auf eine Bucht mit dem Cayagazi-Strand. Herrlich!

Magrali-Bucht bei Finike

9. März 2026 / Türkei / Finike / Magrali-Bucht

Zwischen Finike und Demre schlängelt sich die Strasse während rund zwanzig Kilometern der felsigen Küste entlang. Eine tolle Strasse mit herrlichen Ausblicken. An einigen Stellen gibt es Badebuchten. Die schönste für uns ist die Magrali Bucht, die wir während längerer Zeit für uns alleine in Beschlag nehmen konnten. Die Lufttemperatur lag heute bei 19 Grad, die Wassertemperatur soll aktuell 17 Grad betragen. Nicht übermässig viel. Das Bad im Meer war aber herrlich. Bevor wir uns ins Meer stürzten, gab es noch ein Berner Camper-Treffen. Wir haben in den letzten sechs Wochen nur eine Handvoll andere Camper angetroffen, Schweizer waren keine darunter. Heute Nachmittag waren wir aber gleich zu dritt vor Ort. Was für ein Zufall, dass sich bei der Magrali-Bucht unser Weg mit dem einer Bieler Rückkehrerin aus dem Oman und eines aus der Lenk stammenden Paares, das auf der Reise in die Osttürkei und den Kaukasus ist, geschnitten hat.

Papaya

9. März 2026 / Türkei / Demre / Papaya

Herrlich, was in der Südtürkei so alles wächst. Hier angepflanzte Bananen, Orangen und Mandarinen haben wir bereits in Massen verschlungen. Auch frische Erdbeeren aus der Region hatten wir bereits. Jetzt treffen wir auch gehäuft auf Papayastauden. Die Erntezeit der Papaya ist allerdings erst im August, September und Oktober. Häufig sehen wir auch Avokadobäume, die auch erst im Herbst geerntet werden. Was sehr bald reif werden dürfte, sind Mispeln. Wäre schön, wenn wir noch ein paar türkische Mispeln verkosten könnten.