An der Donau

21. September 2024 / Slowakei / Hamuliakovo / Donau

Wir sind nun bereits ein ordentliches Stück ostwärts gefahren, befinden uns aber immer noch in der gleichen Zeitzone wie in der Schweiz. Das hat zur Konsequenz, dass die Sonne bei uns nun bereits um zehn vor sieben untergeht, vierzig Minuten früher als in Bern. Etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man aber eine so schöne Abendstimmung wie heute geniessen darf, ist das nebensächlich.

Donau bei Hamuliakovo

21. September 2024 / Slowakei / Hamuliakovo / Donau

Zum Übernachten fahren wir von Bratislava aus gut zwanzig Kilometer die Donau hinunter. Bei Hamuliakovo finden wir einen hübschen, ruhigen Platz. Die Donau ist hier gestaut und sieht eher wie ein See denn wie ein Fluss aus. Wegen der Stauung ist von den vergangenen Unwettern nichts zu erkennen. Dies ganz im Gegensatz zu Bratislava, dessen Uferbereiche zum Teil heftig überschwemmt wurden und immer noch voll Sand sind. Der Donau entlang gibt es hier in Hamuliakovo einen Rad- und Spazierweg. Bis zum Sonnenuntergang herrscht reger Betrieb, danach haben wir absolute Ruhe.

Immer schön auf der Hut sein

21. September 2024 / Slowakei / Bratislava / Man at Work

Reisen wie wir es tun ist nicht gefährlich. Völlig risikolos ist es aber auch nicht. Die grössten Gefahren lauern wohl auf der Strasse. Auch Kriminelle könnten es auf uns abgesehen haben. Doch oft lauern die Gefahren dort, wo man sie nicht vermutet. Daher immer schön auf der Hut sein und die Fühler in allen Richtungen ausstrecken. Speziell auch gegen unten.

Bratislavas schöne Altstadt

21. September 2024 / Slowakei / Bratislava / Altes Rathaus

Bratislava verfügt über eine eher kleine, aber schöne Altstadt. Im Zentrum befindet sich der Hauptplatz mit dem alten Rathaus. Darum herum gibt es etliche historische Gassen mit vielen Restaurants und Eisdielen. Beide sind sehr gut besucht. Selbst mitten im Nachmittag wird fleissig gespiesen und geschleckt. Generell herrscht eine sehr lockere Atmosphäre in der Altstadt, die uns gut gefällt. Nur die Speisekarten bereiten uns etwas Mühe. Slowakisch verstehen wir kein einziges Wort und auch die englischen Übersetzungen sind alles andere als selbstredend. Was uns sonst missfällt – Speisekarten mit Fotos der einzelnen Gerichte – finden wir plötzlich ganz praktisch.

Bratislava – Burg

21. September 2024 / Slowakei / Bratislava / Burg

Nur knapp achtzig Fahrkilometer trennen die österreichische Hauptstadt Wien von der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Wien verabschiedet uns mit herrlichem Sonnenschein, Bratislava empfängt uns mit herrlichem Sonnenschein. 85 Meter über der Donau befindet sich auf dem Burghügel die Bratislaver Burg, auch Pressburger Burg genannt. Sie ist das Wahrzeichen der slowakischen Hauptstadt und am heutigen Samstag ausgesprochen gut besucht. Kein Wunder: der Blick von hier oben auf die Donau sowie auf Bratislavas Altstadt sowie auf die Neubauviertel ist überragend.

Klosterneuburg

21. September 2024 / Österreich / Klosterneuburg / Stift

Kurz bevor wir Österreich verlassen, machen wir noch einen Halt in Klosterneuburg, das unmittelbar nördlich von Wien liegt. Klosterneuburg ist bekannt für sein Stift, das hoch über der Donau erbaut wurde. Das Kloster kann auf eine über neunhundertjährige Geschichte zurückblicken. Aktuell leben immer noch gegen vierzig Mönche im Stift. Die Kirche und die gesamte Anlage sind wirklich eindrücklich und jederzeit einen Besuch wert.

Historischer Wasserturm

20. September 2024 / Österreich / Wien / Wasserturm Favoriten

Für bescheidene acht Euro kann man in Wien einen ganzen Tag lang sämtlich Metro-, Bus- und Strassenbahnlinien benutzen (einschliesslich der Fahrt vom Kahlenberg hinunter in die Stadt). Wenn uns die Füsse vom Spazierengehen zu Brennen beginnen, machen wir uns gelegentlich den Spass, aufs Geratewohl in irgend einen Bus oder eine Strassenbahn einzusteigen und zu schauen, wo wir landen und was wir unterwegs alles sehen. So sind wir auch beim Wasserturm im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten gelandet. Der denkmalgeschützte Wasserturm wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Er konnte 1’000 Kubikmeter Frischwasser speichern und diente der Wasserversorgung des Gemeindebezirks. Vermutlich findet man den Wasserturm in keinem Reiseführer. Uns hat er gleichwohl gut gefallen.

Palmenhaus im Wiener Hofgarten

20. September 2024 / Österreich / Wien / Palmenhaus

Wir geniessen das prächtige Wetter und schlendern kreuz und quer durch Wien. Das Zentrum der Donaumetropole ist herausragend schön und man trifft praktisch an jeder Ecke auf eine grössere oder kleinere Sehenswürdigkeit. Verhungern oder Verdursten wird man dabei nicht. Praktisch überall trifft man auf Kaffees, Biergärten oder Restaurants. Das kulinarische Angebot ist dabei extrem breit. Wir vermuten, dass es keine Küche dieser Welt gibt, die nicht irgendwo in einem Wiener Restaurant angeboten wird. Traditionelle Wiener Küche wird im Palmenhaus im Hofgarten serviert. Wie gut die Küche ist, können wir nicht sagen. Das Gebäude gefällt uns aber ausgesprochen gut.

Schloss Schönbrunn in Wien

20. September 2024 / Österreich / Wien / Schloss Schönbrunn

Wir sind zum zweiten Mal vom Kahlenberg aus mit dem Bus runter ins Flache und dann mit der U-Bahn rein nach Wien gefahren. Als erstes haben wir uns einen Besuch von Schloss Schönbrunn vorgenommen. Dort angekommen hat es erst wenige Touristen, dafür aber um so mehr Wolken. Die ersten Fotos, die wir schiessen, wirken recht düster und machen wenig Freude. Zum Glück gibt es beim Schloss Schönbrunn noch die Gloriette, die hoch über dem Schloss und dem Schlossgarten thront und zu der wir natürlich hochsteigen. Oben angekommen, tut das Wetter langsam auf und bis wir wieder runtergestiegen sind, haben wir fast schon einen strahlend blauen Himmel. Die ersten Fotos, die wir vom Schloss Schönbrunn geschossen haben, können wir allesamt löschen. Das machen wir aber noch so gerne.  

Kunst am Ghüder

19. September 2024 / Österreich / Wien / Fernheizkraftwerk Spittelau

Endlich wieder einmal etwas ganz Neues in unserem Blog: eine Kehrichtverbrennungsanlage. Wien hat sich den Luxus geleistet, die Kehrichtverbrennungsanlage Spittelau (heute wird sie als Fernheizkraftwerk Spittelau bezeichnet) durch den bekannten österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser verschönern zu lassen. Die Anlage wurde um 1990 errichtet. Meiner Meinung nach ist die Verschönerung absolut gelungen. Eine Industrieanlage, die eigentlich niemand in einer Stadt haben möchte, ist zu einem Blickfang geworden, der immer wieder Freude bereitet. Erst recht bei so schönem Wetter wie heute.