Landschaft rund um Ramonete

25. Dezember 2024 / Spanien / Ramonete / Landschaft rund um Ramonete

Von Águilas führt eine Nebenstrasse auf einen kleinen namenlosen Passübergang auf 320 Meter Höhe und dann weiter nach Ramonete, meinem gestrigen Wendepunkt. Oben auf dem Übergang hat man eine wunderbare Aussicht. Einerseits direkt aufs Meer und die Landschaft rund um Águilas. Andererseits etwas weiter unten auf die Landschaft rund um Ramonete bis hin nach Cartagena. Die Landschaft hier ist atemberaubend schön. Ich empfehle allen, die einmal in der Gegend sind, die Autobahn zu verlassen und die Strecke zwischen Cartagena und Águilas auf Nebenstrassen zu bewältigen. Braucht etwas mehr Zeit, lohnt sich aber auf alle Fälle.

Ramonete

24. Dezember 2024 / Spanien / Ramonete / Kirchenruine

Ramonete ist ein kleiner, unbedeutender Weiler 50 Kilometer westlich von Cartagena. Es scheint, als ob es hier deutlich mehr Gewächshäuser als Einwohner gibt. Der Weiler ist aber sehr schön in einer kleinen Ebene inmitten von teilweise recht schroffen Hügeln gelegen. Unbedeutend ist auch die Kirchenruine von Ramonete. Weil hier aber mein heutiger Wendepunkt war und weil mir die Foto gefällt, findet sie gleichwohl Erwähnung in unserem Blog.

Mandarinen-Plantage in herrlicher Umgebung

24. Dezember 2024 / Spanien / Ramonete / Mandarinen-Plantage

Seit zwei oder drei Tagen bin ich nur noch vereinzelt auf Orangen- oder Mandarinen-Plantagen gestossen. Diese sind vorwiegend nordöstlich von Alicante anzutreffen. Hier westlich von Cartagena wird primär Gemüse angepflanzt. Doch es gibt auch Ausnahmen. In Lorca bin ich noch auf Mandarinenbäume gestossen, die noch nicht abgeerntet sind, Sehen einfach gut aus, die dunkelgrünen Bäume mit ihren orangen Früchten,

Gewächshäuser

24. Dezember 2024 / Spanien / Mazarrón / Gewächshäuser

Heute bin ich erstmals auf sie gestossen, auf die grossflächigen Gewächshäuser-Plantagen. Sie werden mich wohl in den kommenden Tagen weiter begleiten. Überall dort, wo das Land einigermassen eben ist und wo ein Fluss für die Bewässerung angezapft werden kann, füllen sie die Landschaft aus. Nicht wahnsinnig schön zum Anschauen. Aber irgendwo muss ja das Gemüse, das wir im Winter zu Hause frisch einkaufen, angepflanzt werden. Und die Bedingungen für die Versorgung Europas mit Gemüse scheinen nirgendwo besser zu sein als hier in Südspanien. Dort, wo ich einen Blick durch die Plastikhüllen werfen konnte, waren fast überall Tomaten zu erkennen. Gut möglich, dass die Tomaten, die in der Schweiz über die Neujahrstage gegessen werden, aktuell noch hier unten in einem Gewächshaus hangen.

Puerto de Mazarrón

24. Dezember 2024 / Spanien / Puerto de Mazarrón / Hafen

Im Hafen von Cartagena war noch Betrieb. In Puerto de Mazarrón schaukeln die Boote hingegen grossmehrheitlich still vor sich hin. Grosse Ruhe ist hier angesagt. Der Ort lebt primär vom Tourismus. Und der verspürt sogar über die Festtage eine ausgeprägte Flaute. Offenbar ist die Distanz nach Südspanien für die Madrilenen und die Westeuropäer zu gross, als dass es sich lohnen würde, für ein paar wenige Tage in die Ferienhäuser und -wohnungen zu reisen.

Westlich von Cartagena

24. Dezember 2024 / Spanien / Isla Plana / Aussicht vom Mirador de las Cuestas del Cedacero

Westlich von Cartagena steigt die Strasse stetig an bis man einen kleinen Übergang auf 320 Meter Höhe erreicht. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Landschaft im Westen. Die Fahrt heute war von den Landschaftsbilder her die bisher schönste. Stetig hatte man auf der Nordseite irgendwelche kleineren Hügel im Blickfeld, meist in schönen Farbtönen gehalten. Auf der Südseite erhascht man gelegentlich einen Blick auf das tiefblaue Meer. Einfach schön.

Feliz Navidad

24. Dezember 2024 / Spanien / La Marina

Hopo und ich wünschen allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs frohe und besinnliche Weihnachten. Geniesst die freien Tage zusammen mit euren Familien. Haltet euch warm und holt euch keine Erkältungen. Ich meinerseits schaue, dass ich mir keinen Sonnenbrand einfange.

Cartagena – Hafenanlagen

23. Dezember 2024 / Spanien / Cartagena / Hafenanlagen

Cartagena gehört sicher nicht zu den Top-Destinationen Spaniens, auch nicht zu jenen an der spanischen Mittelmeerküste. Das ganze Hafengelände hat mir aber gut gefallen. Es gibt hier einige Restaurants und es herrscht eine recht entspannte Stimmung. Und das ganze Gelände ist nicht so überlaufen wie anderswo. Das tolle Wetter, das ich auch heute geniessen durfte, hat den positiven Eindruck natürlich noch verstärkt.

Cartagena – Hafen

23. Dezember 2024 / Spanien / Cartagena / Hafen

Das spanische Cartagena zählt gut 200’000 Einwohner (das kolumbianische über eine Million). Die Stadt liegt an der „warmen Küste“, der Costa Calida. Sie ist einer der bedeutendsten Handelshäfen Spaniens und die grösste Marinebasis am Mittelmeer. Als Sehenswürdigkeiten hat Cartagena einige Burganlagen, eine Stadtmauer, ein römisches Theater und vor allem den Hafen zu bieten.

San Javier – Puente de la Risa

23. Dezember 2024 / Spanien / San Javier / Puente de la Risa

Da ich bisher gut vorangekommen bin – dem prächtigen und warmen Wetter sei Dank – habe ich heute eine Zusatzschleife eingebaut. Nordöstlich von Cartagena befindet sich eine riesige Lagune, das Mar Menor. Das Mar Menor hat eine Fläche von rund 170 Quadratkilometern und ist damit das grösste salzhaltige Binnengewässer Europas. Ein nicht allzu breiter Landstreifen (zugebaut mit Hotels und Ferienanlagen) trennt das Mar Menor vom richtigen Meer ab. Und diesen Landstreifen bin ich heute hoch- und dann wieder runtergefahren (rund siebzig Kilometer hin und zurück ab La Unión). Ganz im Norden gibt es noch eine kleine Insel, auf die man über die Puente de la Risa kommt. Die Brücke hat es in sich. Der Anstieg ist nur kurz, aber heftig (mindestens 20 Prozent steil). Eine Auto vor mir war zu vorsichtig und hat es tatsächlich erst im zweiten Anlauf über die Brücke geschafft.