Zurück in Athen

27. März 2026 / Griechenland / Athen / Lykabettus / Aussicht auf Athen


Exakt zwei Monate nach unserer Abreise aus Athen sind wir gestern Abend in die griechische Hauptstadt zurückgekehrt. Heute Vormittag sind wir als erstes auf den 277 Meter hohen Lykabettus gekraxelt, um uns Athen von oben anzuschauen. Der 360-Grad-Rundumblick, den man von Athens Hausberg aus hat, ist eindrücklich und lohnt die kleine Anstrengung des Aufstiegs. Auf dem Lykabettus hatten wir auch noch ganz passables Wetter, was sich dann aber leider änderte. Schade. Allzu laut beklagen wollen wir uns aber nicht, liegt der letzte Regen doch nun schon vier Wochen zurück. Morgen Vormittag fliegen wir zurück in die Schweiz. Heidi bleibt dann bei der Familie. Ich fliege am 7. April zurück nach Athen. Schliesslich will Hopo noch nach Hause chauffiert werden. Ich habe im Sinn, dabei durch den östlichen Balkan zu fahren (Nordmazedonien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Serbien, Slowenien und Österreich). Für die Rückreise habe ich Zeit bis Ende Mai. Das sollte machbar sein. Die Vorfreude ist riesig.

Altstadtgassen in Poros

26. März 2026 / Griechenland / Poros / Altstadtgassen

Verlässt man in Poros-Stadt die Uferpromenade, taucht man sofort in ein Labyrinth von engen, verwinkelten Gässchen ein, die steil den Altstadthügel hinaufführen. Die Häuser sind weiss gestrichen. Daneben trifft man auf viel Blau sowie vereinzelt auf blühende Pflanzen. Griechenland wie aus dem Bilderbuch. Herrlich!

Poros

26. März 2026 / Griechenland / Poros / Poros von Galatas aus

Wir haben das nächste traumhaft schöne Hafenstädtchen im östlichen Peloponnes angefahren. Poros-Stadt ist der Hauptort der gleichnamigen Insel, die südwestlich von Athen liegt. Von Galatas auf dem Festland aus sind es keine dreihundert Meter bis zur Insel. Die kurze Distanz kann man mit kleinen Booten überwinden, die ungefähr im Viertelstundentakt hin- und her tuckern. Die Fahrt hinüber auf die Insel lohnt sich. Poros-Stadt sieht toll aus und ist bekannt für seine entspannte, authentische griechische Atmosphäre sowie für den frischen Fisch, der in den Tavernen an der Uferpromenade serviert wird. Wir haben den Fisch getestet und können bestätigen, dass man hier wirklich lecker isst.

Südseite von Ermioni

26. März 2026 / Griechenland / Ermioni / Küste im Süden

Ermioni liegt auf einer länglichen Halbinsel. Im nördlichen Teil der Halbinsel liegt in einer gut geschützten Bucht der Hafen. Schön bebaut ist auch die Südseite der Halbinsel. Schwer zu sagen, welche Seite von Ermioni noch ein klein wenig schöner ist als die andere.

Hafen von Ermioni

26. März 2026 / Griechenland / Ermioni / Hafen

Im Hafen von Ermioni geht es noch sehr beschaulich zu und her. Die Mehrzahl der Schiffe, die man hier findet, sind kleine Fischerboote, die vor dem Städtchen im Hintergrund speziell gut aussehen. Ob das noch lange so bleiben wird, ist fraglich. Im nördlichen Teil der Bucht wird ein grosser Jachthafen gebaut. Der „Fortschritt“ hält also auch hier Einzug und wird wohl noch die eine oder andere Veränderung mit sich bringen. Schön für uns, dass wir noch das ruhige, sehr charmante Ermioni erleben durften.

Kirche Sant Andreas

26. März 2026 / Griechenland / Ermioni / Kirche Sant Andreas

Hoch über der Bucht von Ermioni steht im Nordosten des Fischerstädtchens die Kirche Sant Andreas. Speziell am Vormittag ist der rund fünfzehnminütige Fussmarsch hinauf zur Kirche extrem lohnend. Die Kirche sieht gut aus und die Aussicht, die man von hier oben geniessen kann, ist phänomenal.

Ermioni

25. März 2026 / Griechenland / Ermioni / Parkplatz beim Hafen

Die nächsten zwei Wochen wird Hopo auf einem Stellplatz in der Nähe von Athen verbringen müssen. Er wird dort eingezwängt zwischen vielen anderen Campern wenig Platz haben. Nicht das, was er wirklich mag. Wir haben daher geschaut, dass er wenigstens die letzte Nacht vor unserer Rückkehr nach Athen noch an einem schönen Ort verbringen kann. Und dieses Plätzchen haben wir beim Hafen von Ermioni gefunden. Es ist ruhig hier, wir haben viel Platz, es gibt keine anderen Camper und Palmen sowie das Meer sind nahe. Das liebt Hopo. Und wir auch.

Windmühle bei Ermioni

25. März 2026 / Griechenland / Ermioni / Windmühle

Ermioni ist eine malerische Kleinstadt und ein beliebter Küstenort im Süden der Region Argolis. Im Südosten der Stadt liegt die Halbinsel Bisti. Auf dem von Pinien bewaldeten Kap gibt es herrliche Spazierwege, die an den Ruinen eines antiken Tempels und einer Windmühle vorbeiführen. Genau gleich wie Kilada ist auch Ermioni eine tolle Trouvaille mit viel griechischem Charme, in der man am liebsten ein paar Tage bleiben würde. Dumm nur, dass wir morgen nach Athen zurückkehren „müssen“. Wir merken uns aber die Argolis als absolut lohnenswertes Ziel für spätere Griechenlandreisen.

Kilada

25. März 2026 / Griechenland / Kilada / Hafen und Kirche

Kilada die ein authentisches, ruhiges Fischerdorf, das an einer schönen Bucht in der Region Argolis, dem östlichen Zipfel des Peloponnes, liegt. Das Wort Massentourismus scheint man hier nur vom Hörensagen zu kennen. Wobei: Wir haben hier auch recht viele Jachten gesehen. Diese hatten aber grossmehrheitlich kein Wasser unter dem Bug, weil sie in einem riesigen Trockenliegeplatz auf wärmere Zeit warteten. Gut möglich, dass es hier im Sommer viel geschäftiger zu und her geht. Heute herrschte aber noch Ruhe vor dem Sturm. Das Wetter war noch nicht so toll. Trotzdem hat es uns in Kilada ausgesprochen gut gefallen.

Franchthi-Höhle

25. März 2026 / Griechenland / Kilada / Franchthi-Höhle

Vor unsrer Rückkehr nach Athen und in die Schweiz haben wir heute noch einen Abstecher in die Region Argolis, den östlichen Zipfel des Peloponnes, unternommen. Als Erstes haben wir die Franchthi-Höhle besucht, die sich in der Bucht von Kilada befindet. Die Höhle ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Europas, da sie eine fast ununterbrochene Besiedlungsgeschichte von etwa 35’000 Jahren dokumentiert. Obwohl wir in der Türkei schönere und eindrücklichere Höhlen gesehen haben, hat es uns hier gut gefallen. Dies auch wegen der speziellen Lage. Die frei zugängliche Höhle liegt abseits der Touristenströme an einer schönen kleinen Bucht, die wiederum nur über eine schmale Nebenstrasse erreichbar ist. Ein wirklich toller Ort, der auch in der Hochsaison nicht überlaufen sein dürfe.