el Grau de Castelló

15. Dezember 2024 / Spanien / el Grau de Castelló / Leuchtturm

Sieht fast so aus als ob der Leuchtturmwärter von el Grau de Castelló Kinder hätte und man ihm deshalb einen Spielplatz um seinen Leuchtturm gebaut hat. Aber diese Interpretation ist wohl falsch. So wie es ausschaut ist der Leuchtturm seit langer Zeit nicht mehr in Betrieb. Die Kinder dürfte es kaum gross stören, dass mitten in ihrem Spielplatz ein richtiger Leuchtturm steht. Ganz im Gegenteil. Wo gibt es das schon?

Castelló de la Plana

14. Dezember 2024 / Spanien / Castelló de la Plana / Konkathedrala Santa Maria

Spanien bereitet sich auf das Weihnachtsfest vor. In vielen Städten und grössen Gemeinden werden überdimensionale Krippen aufgestellt. Riesige Weihnachtsbäume werden bunt geschmückt. Daum herum werden richtige Weihnachtslandschaften aufgebaut, wie hier auf der Plaça Major in Castelló de la Plana. Eigentliche Weihnachtsmärkte mit einer Vielzahl von Verkaufsständen sind mit hingegen bisher nicht begegnet. Der Kommerz hält sich im Hintergrund. Hier zählt das Fest.

Bahntrassenradweg bei Oropesa

14. Dezember 2024 / Spanien / Orpesa / Via Verde Benicassim

Zwischen Oropesa und Benicassim gibt es einen rund sieben Kilometer langen Radweg, der auf einer stillgelegten Bahntrasse verläuft. Man fährt dabei auch durch Tunnels und Felseinschnitte. Da die Steigungen sehr moderat und die Kurvenradien extrem weit sind, ist das Befahren dieses Radwegs recht entspannend. Kommt hinzu, dass es keinen motorisierten Verkehr gibt. Die herrliche Küstenlandschaft macht diese paar Kilometer erst recht zu einem speziellen Erlebnis.

Kreiselkunst in Oropesa

14. Dezember 2024 / Spanien / Oropesa / Kreisel

Kreisel gibt es mittlerweile fast überall auf der Welt. Und Kunstwerke in Kreiseln wohl auch. Damit ein Kreisel noch Erwähnung findet, muss er schon ganz speziell sein. Der oben abgebildete ist es meiner Ansicht nach. Ein Kreiselkunstwerk von dieser Grösse ist mir bisher nirgends begegnet. Und es gibt in Oropesa mindestens zwei weitere ähnlich auffällige Kreisel. Auch etliche Parkanlagen sind sehr schön gestaltet. Die Gemeinde gibt sich wahrlich Mühe, den öffentlichen Raum mit Kunst zu verschönern. Das darf lobend erwähnt werden.

Cami de la Mar bei Peniscola

13. Dezember 2024 / Spanien / Peniscola / Cami de la Mar nach Alcossebre

Peniscola und Alcossebre liegen gut 15 Kilometer auseinander. Das dazwischen liegende Gelände bildet den Parc Natural del la Serra d’Irta. Autofahrer sind gezwungen, einen gehörigen Umweg zu machen, um diesen Naturpark zu umfahren. Für Fussgänger und Fahrradfahrer gibt es hingegen eine Schotterpiste, die mehr oder weniger direkt dem Meer entlang führt. Etwas anstrengend, weil die Strecke immer wieder ansteigt und abfällt. Und ohne Federung muss der ganze Körper einige Schläge aushalten. Aber herrlich, ohne Verkehr im Naturpark der schönen Küste entlang zu radeln. Für mich wird dieser Streckenabschnitt als einer der Höhepunkte dieser Reise in Erinnerung bleiben.

Peniscola

13. Dezember 2024 / Spanien / Peniscola / Altstadt

Im Norden von Peniscola gibt es einen langen, breiten Sandstrand. An der spanischen Mittelmeerküste hat das zur Folge, dass der ganze Küstenabschnitt zubetoniert ist mit Hotels und Ferienwohnungen. Nicht wahnsinnig schön. Die Altstadt, die auf einem ins Meer hinausragenden Hügel erbaut ist, sieht hingegen prächtig aus. Etliche schmale Gässchen führen zum Castillo hinauf, das stolz über dem altern Stadtkern thront. Von der Hafenmauer aus hat man einen herrlichen Blick auf die in weiss und beige gehaltene Altstadt. Ein kürzerer oder längerer Halt in Peniscola lohnt sich immer.  

Vinaros

13. Dezember 2024 / Spanien / Vinaros / Plaza de Toros

Herrlich, das Wetter heute. Nach zwei mehrheitlich trüben und teilweise verregneten Tagen geniesst man die Sonne und die wärmeren Temperaturen um so mehr. Heute stieg das Thermometer wieder auf 15 Grad an. Die fünf zusätzlichen Grade gegenüber gestern machen in einem Grenzbereich enorm viel aus und beflügeln richtig. Mittlerweile bin ich in der Provinz Castellon angekommen. Als ich in Barcelona ankam, hatte ich motorisiert 950 Kilometer zurückgelegt, per Fahrrad noch keinen. Mit Hopo habe ich nun 1’300 Kilometer zurückgelegt, mit dem Fahrrad 570. Da ich per Fahrrad täglich rund vierzig Kilometer mehr als mit Hopo absolviere, sollte ich bis Ende Jahr mehr Fahrrad- als Camperkilometer abgespult haben. Mal schauen, ob die Rechnung aufgeht.

La Rapita

13. Dezember 2024 / Spanien / La Rapita / Hafen

Entlang der spanischen Mittelmeerküste gibt es einige Orte, die wir auf unseren Reisen fast immer ansteuern. La Rapita gehört dazu. Die Kleinstadt mit 15’000 Einwohnern ist nicht wahnsinnig bekannt und hat an und für sich auch nichts Spektakuläres zu bieten. Uns gefällt sie aber. Da ist einmal der Hafen mit den vielen Fischerbooten, in dem man noch frei herumspazieren darf. Dann bietet uns La Rapita gute Einkaufsmöglichkeiten und ruhige Übernachtungsplätze. Und La Rapita ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt um per Fahrrad das Ebro Delta zu entdecken. Südlich vom Städtchen gibt es auch noch einige passable Sandstrände. Was will man noch mehr?

Flamingo-Kolonie im Ebro Delta

12. Dezember 2024 / Spanien / Ebro Delta / Flamingos

Im Ebro Delta gibt es nicht nur den Reisanbau, sondern auch viel freie Natur. Der Naturpark Delta de l’Ebre umfasst eine Fläche von 77 Quadratkilometern. Deutlich mehr als 300 Vogelarten sind hier anzutreffen. Viele sind heimisch, andere benutzen die Deltalandschaft als Zwischenstation auf ihrem Vogelzug. Am eindrücklichsten für Nicht-Ornithologen ist wohl die grosse Flamingo-Kolonie, die hier besichtigt werden kann. Da es heute aufgrund des garstigen Wetters und der Jahreszeit kaum Besucher im Park gab, kamen die Vögel recht nahe an die Strasse heran. Bei den Aufnahmen werden die Grenzen einer Handykamera allerdings klar ersichtlich.

Reisfelder im Ebro Delta

12. Dezember 2024 / Spanien / Ebro Delta / Reisfelder

Spanien ist nach Italien der zweitgrösste Reisproduzent Europas. Eines der wichtigsten Anbaugebiete Spaniens befindet sich im Ebro Delta, das etwa auf halber Strecke zwischen Barcelona und Valencia liegt. Auf gut zweihundert Quadratkilometern wird hier Reis angebaut (vorrangig die Sorte Bomba, die für die Herstellung der Paella verwendet wird). Das Ebro Delta ist eine faszinierende Landschaft. Heute war auf den Feldern allerdings wenig bis gar nichts los. Der Reisanbau erfolgt hier von April bis Oktober. Im Winter liegen die Felder dann meist brach beziehungsweise stehen unter Wasser. Wasser ist auch ein gutes Stichwort für das heutige Wetter. Es war kalt (maximal 10 Grad) und teilweise regnerisch. Die Strecke, die ich heute abfuhr, war entsprechend kurz. Die trüben Tage sollten jetzt aber vorläufig vorbei sein. Ab Morgen sollte es wieder deutlich freundlicher und wärmer werden. Darauf freuen wir uns.