Cartagena – Hafenanlagen

23. Dezember 2024 / Spanien / Cartagena / Hafenanlagen

Cartagena gehört sicher nicht zu den Top-Destinationen Spaniens, auch nicht zu jenen an der spanischen Mittelmeerküste. Das ganze Hafengelände hat mir aber gut gefallen. Es gibt hier einige Restaurants und es herrscht eine recht entspannte Stimmung. Und das ganze Gelände ist nicht so überlaufen wie anderswo. Das tolle Wetter, das ich auch heute geniessen durfte, hat den positiven Eindruck natürlich noch verstärkt.

Cartagena – Hafen

23. Dezember 2024 / Spanien / Cartagena / Hafen

Das spanische Cartagena zählt gut 200’000 Einwohner (das kolumbianische über eine Million). Die Stadt liegt an der „warmen Küste“, der Costa Calida. Sie ist einer der bedeutendsten Handelshäfen Spaniens und die grösste Marinebasis am Mittelmeer. Als Sehenswürdigkeiten hat Cartagena einige Burganlagen, eine Stadtmauer, ein römisches Theater und vor allem den Hafen zu bieten.

San Javier – Puente de la Risa

23. Dezember 2024 / Spanien / San Javier / Puente de la Risa

Da ich bisher gut vorangekommen bin – dem prächtigen und warmen Wetter sei Dank – habe ich heute eine Zusatzschleife eingebaut. Nordöstlich von Cartagena befindet sich eine riesige Lagune, das Mar Menor. Das Mar Menor hat eine Fläche von rund 170 Quadratkilometern und ist damit das grösste salzhaltige Binnengewässer Europas. Ein nicht allzu breiter Landstreifen (zugebaut mit Hotels und Ferienanlagen) trennt das Mar Menor vom richtigen Meer ab. Und diesen Landstreifen bin ich heute hoch- und dann wieder runtergefahren (rund siebzig Kilometer hin und zurück ab La Unión). Ganz im Norden gibt es noch eine kleine Insel, auf die man über die Puente de la Risa kommt. Die Brücke hat es in sich. Der Anstieg ist nur kurz, aber heftig (mindestens 20 Prozent steil). Eine Auto vor mir war zu vorsichtig und hat es tatsächlich erst im zweiten Anlauf über die Brücke geschafft.

Bewässerungssystem

23. Dezember 2024 / Spanien / El Algar / Bewässerungssystem

Es ist warm und trocken im Süden Spaniens. Die Durchschnittstemperatur in Cartagena liegt bei gut 18 Grad, die jährliche Niederschlagsmenge bei 270 Millimeter. Das ist viermal weniger als in Bern. Die intensive Landwirtschaft ist nur dank Bewässerung möglich. Fährt man über Land, stösst man gelegentlich auf Bewässerungssysteme. Ich stosse hier auch immer öfter auf Bilder, die mich stark an Marokko erinnern. Kein Wunder. Marrakesch ist „nur“ 900 Kilometer (Luftlinie) von Cartagena entfernt, Bern ist 1’250 Kilometer weit weg.

Hacienda el Pino

22. Dezember 2024 / Spanien / Los Urrutias / Hacienda el Pino

Nahe bei meinem heutigen Wendepunkt bin ich auf die Hacienda el Pino gestossen. Einem so grossen Landwirtschaftsbetrieb bin ich auf meiner Route seit langem nicht mehr begegnet. Was hier genau produziert oder verarbeitet wird entzieht sich leider meiner Kenntnis. Wie man auf der Foto sieht, haben sie am späteren Nachmittag einige Schleierwolken bemerkbar gemacht. Sonst durfte ich aber einmal mehr sehr viel Sonne und angenehme Temperaturen (bis 19 Grad) geniessen. Das soll noch drei Tage so bleiben, eh dann wieder vermehrt Wolken Einzug halten.

Molino de Quintin

22. Dezember 2024 / Spanien / San Pedro del Pinatar / Molino de Quintin

Eine Windmühle tief im Süden an Spaniens Mittelmeerküste? Auch nicht gerade das, was ich erwartet hätte. Die Windmühle hat hier aber absolut ihre Berechtigung. Denn in der Gegend gibt es riesige Salinen. Und die Windmühlen dienten früher dazu, Wasser in die Becken zu pumpen und Salz zu mahlen. Die Molino de Quintin wurde vor rund hundert Jahren erbaut. Die Windmühlen waren bis etwa 1970 in Betrieb, ehe sie durch elektrische Pumpen ersetzt wurden.

Torrevjeja

21. Dezember 2024 / Spanien / Torrevjeja / Torre del Moro

Das an der Costa Blanca liegende Torrevjeja zählt 85’000 Einwohner. Die Einwohnerzahl bezieht sich auf den Stand anfangs Jahr. Im Sommer liegt die Bewohnerzahl um ein Vielfaches höher. Interessant ist, dass die hier lebenden Spanier selbst im Winter eine Minderheit bilden (Ausländeranteil von über 50 Prozent). Die Rangliste der ausländischen Bewohner wird von den Briten angeführt, gefolgt von den Russen und den Deutschen. Die Schweiz hat es im Gegensatz etwa zu Irland oder China nicht unter die Top-20-Nationen geschafft. Ganz offenbar gibt es für Schweizer Zweitwohnungsbesitzer attraktivere Gegenden als Torrevjeja.

Torre de Tamarit

21. Dezember 2024 / Spanien / Santa Pola / Torre de Tamarit

Mitten in den Salzseen bei Santa Pola steht auf einer kleinen Insel der Torre de Tamarit. Sehr fotogen, wie ich finde. Ab hier beginnt für mich Neuland. Die Mittelmeerküste bis Santa Pola haben wir in den letzten Jahren mehrmals bereist. Ein Teil der Strecken, die ich in den letzten Tagen gefahren bin, kannte ich bereits. Auch die Städte und einige Dörfer war mir bekannt. Ganz im Süden Spaniens war ich hingegen seit bald fünfzehn Jahren nicht mehr. Ich bin sehr gespannt, was für Bilder und Eindrücke mich in den nächsten Wochen erwarten.

Santa Pola

21. Dezember 2024 / Spanien / Santa Pola / Salinen

Wider Erwarten hat es nun doch noch heftig geschneit in Spanien. Riesige Schneeberge haben sie zusammengestossen. Quatsch! Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen von 16 Grad ist der Schnee natürlich sehr weit weg. Im Osten von Santa Pola wird noch in grösserem Stil Salz gewonnen. Die Strasse nach Torrevjeja führt mitten durch die riesigen Becken, in denen man das Wasser langsam verdunsten lässt. An verschiedenen Stellen wird das gewonnene Salz dann zu riesigen Salzbergen aufgetürmt.