Menschenleerer Badestrand

26. Juli 2024 / Irland / Eyrephort

Auf unserer Irlandreise treffen wir immer wieder auf kleinere oder grössere Sandstrände, die wirklich einladend aussehen, an denen aber niemand anzutreffen ist. Gut, bei den vorherrschenden Temperaturen (Lufttemperaturen selten über 20 Grad, Wassertemperaturen unbekannt) ist das auch gut zu verstehen. Gelegentlich gibt es Strände, an denen gebadet wird. Das ist aber wirklich nur etwas für Hartgesottene.

Sky Road in Clifden

26. Juli 2024 / Irland / Clifden / Sky Road

Sky Road heisst die Panoramastrasse, die nordwestlich von Clifden um eine Halbinsel herumführt. Tönt gut, und ist auch gut. Die Strasse steigt auf rund 150 Meter an. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick auf etliche kleine Inselchen im Westen. Ein wirklich lohnender „Umweg“. Um so mehr, als heute auch das Wetter mitspielt.

Regenbogen beim Lough Nacoogarrow

25. Juli 2024 / Irland / Lough Nacoogarrow

Diese Nacht schlagen wir unsere Zelte am Lough Nacoogarrow östlich von Clifden auf, beziehungsweise wir stellen unseren Hopo hier ab. Kaum sind wir angekommen, können wir über dem See einen Regenbogen erkennen (oder zumindest Ansätze eines Regenbogens). Das Bild passt ausgezeichnet zum heutigen Tag. Vergleichsweise viel Sonne, aber auch viel Regen. Ein Regenbogen ist fast schon die logische Folge dieser Kombination.

Cliffs of Moher

25. Juli 2024 / Irland / Cliffs of Moher

Die südwestlich von Galway gelegenen Cliffs of Moher gehören zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Irlands. Die Klippen ziehen sich über rund acht Kilometer dahin und dienen diversen Vogelarten als Brutplätze. Am höchsten Punkt befindet man sich gut 200 Meter über dem tosenden Atlantik. Der Andrang heute ist riesig, der grosse Besucherparkplatz restlos gefüllt Ausserhalb vom Besucherzentrum verteilen sich die Leute aber rasch einmal. Wir marschieren die ganze Strecke ab und sind gut fünf Stunden vor Ort. Unser Timing hat heute ausgezeichnet gepasst. Die schönsten Passagen haben wir bei Sonnenschein abwandern können. Kurz nach unserer Abfahrt begann es dann in Strömen zu regnen. Glück gehabt.

Asketon Abbey

24. Juli 2024 / Asketon / Asketon Abbey

Wir ziehen wieder einmal einen trüben Tag ein. Entgegen den Wetterprognosen, die für den ganzen Tag Regen vorhersagten, blieb es aber weitgehend trocken. Auf der Fahrt von der Dingle-Halbinsel zu den Cliffs of Moher stossen wir nahe Limerick auf das Asketon Abbey (gegründet im 14. Jahrhundert, betrieben bis ins 18. Jahrhundert). Auf Kloster- und Kirchenruinen trifft man in Irland recht häufig. Sie sind oft an schönen Orten gelegen und daher recht fotogen. Für den späteren Nachmittag hatten wir noch die Cliffs of Moher auf dem Programm. Diese haben sich aber in dicken Nebel eingehüllt. So macht ein Besuch wenig Sinn. Mal schauen, ob wir morgen mehr Glück haben.

Schau mir in die Augen, Kleines

23. Juli 2024 / Irland / Foilnagerath / Lamas bei den Kerry Cliffs

Immer wieder treffen wir in Irland auf einheimische Haustiere: Rinder, Schafe, Pferde, Esel, Lamas. Wobei, um ehrlich zu sein: die vier Lamas, denen wir bei den Kerry Cliffs begegnet sind, sind die ersten und bisher einzigen auf unserer Reise auf der grünen Insel. Auch Esel sieht man selten. Rinder und Schafe gibt es hingegen en masse. Insgesamt soll es 7 Millionen Rinder in Irland geben und sogar 8 Millionen Schafe. Und das bei bloss 5 Millionen Einwohnern. Die grosse Zahl an Schafen erstaunt uns etwas. Wir haben das Gefühl, dass wir weniger Schafe als Rinder sehen. Auf alle Fälle viel weniger Schafe als letztes Jahr in Schottland. Aber die schlauen Statistiker werden sicher richtig gezählt und gerechnet haben.

Übernachtungsplatz vom Feinsten

23. Juli 2024 / Irland / Dunmore Head / Coumeenoole Bay

Hopo hat sich wieder einmal einen hübschen Übernachtungsplatz ausgesucht. Uns gefällt er auch. Wir sind daher einverstanden, hier zu nächtigen. Der Platz liegt direkt über der Coumeenoole Bay und unter dem Dunmore Head. Das Strässchen auf dem Foto führt zum Strand. Bei den vorherrschenden Temperaturen (14 Grad um sieben Uhr abends) werden uns wohl kaum mehr allzu viele Badende stören. Einer ruhigen Nacht steht damit nichts mehr im Wege. Das einzige, was wir noch hören, ist das Rauschen des Meers.

Am westlichsten Punkt Irlands

23. Juli 2024 / Irland / Dingle-Halbinsel / Dunmore Head

Auf einem abenteuerlichen Strässchen sind wir beim Dunmore Head, dem westlichen Ende der Dingle-Halbinsel angekommen. Es handelt sich gleichzeitig um den westlichsten Punkt auf dem irischen Festland. Der Dunmore Head ist ein kleiner Hügel, der steil ins Meer abfällt und dem einige Insel vorgelagert sind. Eine rauhe, aber eindrücklich schöne Gegend.

Abenteuerliche Strassen

23. Juli 2024 / Irland / Dunmore Head / Südlich von Coumeenoole

Die Strecke von Dingle zum Dunmore Head ist auf den letzten Kilometern absolut spektakulär. Das enge Strässchen windet sich hoch über dem Atlantik der Küste entlang. Die Aussicht auf das Meer und den nahen Dunmore Head sind eindrücklich. Zum Glück bewältigen die meisten Automobilisten die Strecke im Uhrzeigersinn, so dass sich der Gegenverkehr in Grenzen hält. Generell sind die Strassen in Irland sehr unterschiedlich. Teilweise fährt man auf gut ausgebauten Strecken, auf denen man zügig vorwärts kommt. Es gibt aber auch extrem enge Strässchen mit nur wenig Ausweichstellen. Gut, dass die Iren sehr gesittete Automobilisten sind und man ausgesprochen respektvoll miteinander umgeht.

Atemberaubende Kerry Cliffs

23. Juli 2024 / Irland / Halbinsel Iveragh / Kerry Cliffs

Eigentlich hätten wir gerne die grössere der Skelling Islands besucht. Die Touren, bei denen man tatsächlich auf die Insel darf, sind aber bis Mitte August ausgebucht. Und lange auf eine Schifffahrt warten, bei der man die Inseln bloss umrundet, mögen wir nicht. Wir machen uns daher auf zu den nahe gelegenen Kerry Cliffs, die am äussersten Rand der Halbinsel Iveragh liegen. Dieser Besuch lohnt sich. Die Klippen sind wirklich eindrücklich. Auf den höchsten Punkten ist man gut 300 Meter über dem tosenden Atlantik.
Auf der Iveragh-Halbinsel haben wir recht viel Nebel und Regen, aber auch viel Schönes erlebt. Wir verlasen die Gegend daher mit einem guten Gefühl und schönen Erinnerungen.