Álora

2. April 2025 / Spanien / Álora / Altstadt von Osten her

Wir sind zurück in Andalusien. Um die Mittagszeit ist unser Flieger fast auf die Minute genau in Málaga gelandet. Was lernen wir? Flüge von und nach Andalusien sind viel verlässlicher und pünktlicher als Fähren von und nach Marokko. Málaga haben wir recht zügig hinter uns gelassen. Schliesslich waren wir bereits mehrfach im Zentrum der Stadt und am Hafen. Wir übernachten heute in Álora. einer sehr reizvollen Kleinstadt vierzig Kilometer nordwestlich von Málaga. Die pittoreske Altstadt wurde auf einem Hügel erbaut und bietet einen prächtigen Blick ins fruchtbare Tal, in dem auch Dattelpalmen und Zuckerrohr angebaut werden. Auf die Rechnung kommen in Álora auch die Freunde feiner Spirituosen, gibt es doch hier mehrere Destillerien, die Brandy herstellen.

Zurück in Málaga

19. März 2025 / Spanien / Málaga / Palacio Episcopal

Wir sind wieder einmal in Málaga. Für mich ist es innerhalb von zwei Monaten das vierte Mal, dass ich hier aufkreuze. Das liegt primär daran, dass der hiesige Flughafen eine gute Anbindung an die Schweiz hat. Morgen fliegen wir ja für zwei Wochen zurück nach Hause. Wir sind etwas früher nach Málaga zurückgekehrt, weil Hopo heute einen Termin in der Werkstatt hatte. Zum Glück keine Panne, sondern bloss ein periodischer Service. Unser treuer Begleiter hat nun bereits 110’000 Kilometer auf dem Tacho und ein Werkstattbesuch war überfällig. Wir haben die Zeit genutzt, um nochmals mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren. Nun gilt es aufzuräumen und zu packen. Wir freuen uns auf unsere Familien und auf unsere geräumige „Zweitwohnung“. Wir freuen uns aber auch darauf, unsere Reise in zwei Wochen fortsetzen zu dürfen.

Peñones de San Cristóbal

18. März 2025 / Spanien / Almuñécar / Peñones de San Cristóbal

Neben der gepflegten Altstadt, der Burg und dem Parque El Majuelo kann Almuñécar auch mit einem gepflegten Sandstrand aufwarten. Und dann gibt es noch das Naturdenkmal Peñones de San Cristóbal. Die Peñones sind felsige Küstenvorsprünge aus hartem Material, die an der Mittelmeerküste eher selten sind. Der Peñon del Santo ist mit einer Höhe von etwa 30 Metern der größte Felsvorsprung. Er kann über eine breite Treppe bestiegen werden. Auf dem Gipfel befindet sich ein Heiliges Kreuz und ein Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick auf das Meer, die Stadt und die umliegenden Berge geniessen kann. Es gibt sicher spektakulärere Naturdenkmäler in Spanien. Die Peñones passen aber sehr gut zur Stadt und zum Küstenabschnitt und sind aus unserer Sicht eine echte Bereicherung für Almuñécar.

Almuñécar

18. März 2025 / Spanien / Almuñécar / Parque El Majuelo

Vor unserer Rückkehr nach Málaga haben wir noch Almuñécar besucht. Die auf den ersten Blick eher unscheinbare Stadt hat uns gut gefallen. Die rund um einen Hügel erbaute Altstadt ist sehr gepflegt. Gegen das Meer hin steht eine mächtige Burg aus dem 16. Jahrhundert. Speziell gut gefallen hat uns der Parque El Majuelo. Einerseits ist der Park ein botanischer Garten mit prächtigen, exotischen Bäumen und Pflanzen. Dann findet man hier die Ruinen einer Salzfabrik, die ihre Tätigkeit bereits gegen Ende des 5. Jahrhunderts vor Christus aufnahm. Auch die Überreste eines römischen Tempels können bestaunt werden. Und dann stösst man noch auf etliche moderne Skulpturen. Der Park ist frei zugänglich. In Spanien wird einiges getan, um die eigene Bevölkerung und die Touristen zu verwöhnen.

Castillo von Salobreña

17. März 2025 / Spanien / Salobreña / Castillo

Wir übernachten heute in Salobreña, einem schmucken Städtchen, das achtzig Kilometer östlich von Málaga direkt am Meer liegt und über einen langen Strand mit schöner Promenade verfügt. Der alte Ortskern wurde an einem Hügel errichtet. Wie es sich für Andalusien gehört sind praktisch alle Häuser weiss gestrichen. Dazwischen gibt es schmale Gassen und steile Treppen, die den Hang hinauf führen. Überragt wird die Altstadt von einer mächtigen maurischen Burg. Ein wirklicher schöner Ort, den zu besuchen es sich lohnt.

Zurück am Meer

17. März 2025 / Spanien / Salobreña / Peñón de Salobreña

Nach neun Tagen im Landesinnern sind wir ans Meer zurückgekehrt. Der Himmel bei Salobreña scheint sich darüber nicht wirklich zu freuen. Zumindest zeigt er es nicht. Na gut, wir haben uns in der Zwischenzeit ja daran gewöhnt, dass er uns gegenüber schmollt. Das wird er auch in den nächsten beiden Tagen noch tun. Dann kehren wir für zwei Wochen zurück in die Schweiz. Unsere Reise werden wir ab dem 2. April fortsetzen. Dann hoffentlich wieder bei sonnigem und warmem Wetter. Wir sind ja schliesslich in Andalusien.

Granada

16. März 2025 / Spanien / Granada / Alhambra

Leider sind wir ohne Eintrittskarten für die Alhambra nach Granada gereist. Die offiziellen Tickets sind auf Wochen hinaus ausverkauft. Es gibt einen scheinbar tolerierten Schwarzmarkt, indem Tour Operator grosse Mengen von Tickets aufkaufen und diese dann ohne erkennbaren Mehrwert zum doppelten Preis weiterverkaufen. Diese Machenschaften wollen wir nicht unterstützen. Wir haben daher auf den Besuch der Alhambra verzichtet. Schliesslich waren wir ja schon drinnen und wissen, was es in etwa zu sehen gibt. Granada ist auch sonst sehr schön. Wobei: wenn man Granada bereits zweimal bei herrlichem Wetter besuchen durfte, dann kommen nur schwer euphorische Gefühle auf, wenn man es ein drittes Mal bei Nieselregen tut.

Regenbogen über Purullena

16. März 2025 / Spanien / Purullena / Regenbogen

Ich will mich nicht mehr gross über das Wetter auslassen. Muss ich auch nicht. Der Regenbogen, den wir über Purullena zu sehen bekamen, sagt wohl genug aus über das heutige Wetter, das fast deckungsgleich mit dem Wetter der letzten zwölf Tage war. Auf dem Weg nach Granada sind wir auf knapp 1’300 Meter einem Lastwagen mit montiertem Schneepflug begegnet, der wohl aus etwas höheren Regionen runtergefahren kam. Da es dort bloss drei Grad warm war, war er vermutlich nicht allzu weit weg im Einsatz. Auf alle Fälle sind die Berge der Sierra Nevada bis weit hinab eingeschneit.

Höhlenwohnungen in Marchal

16. März 2025 / Spanien / Marchal / Höhlenwohnungen

Auf dem Weg zum Naturdenkmal Cárcavas de Marchal sind wir an etlichen Höhlenwohnungen vorbeispaziert. Zumindest an diesem Weg scheinen das nicht die Unterkünfte armer Leute zu sein. Die Wohnungen und ihr Umschwung sahen hier sehr gepflegt aus. Die höherpreisigen Personenwagen, die rund um die Höhlenwohnungen parkiert waren, haben nicht darauf hingedeutet, dass hier Working Poor wohnhaft sind.

Naturdenkmal Cárcavas de Marchal

16. März 2025 / Spanien / Marchal / Cárcavas de Marchal

Rund zehn Kilometer westlich von Guadix liegt das Naturdenkmal Cárcavas de Marchal. Charakteristisch für die hiesigen Hügelzüge sind die zahlreichen Schluchtenbildungen , die durch Wassererosion entstanden sind. Zum Teil sieht man künstliche Höhlen, die seit dem Mittelalter von Menschenhand geschaffen wurden und als Zufluchtsorte, Wohnräume, Silos, Ställe und sogar Kirchen dienten. Die Region erinnert stark an Marokko. In Marokko war das Wetter allerdings wesentlich besser und die Felsformationen noch bizarrer und grösser. Das soll die Schönheit der Gegend rund um Guadix aber nicht schmälern. Die Landschaft hier sieht wirklich toll aus und wir kommen sicher wieder einmal vorbei, warten dann gutes Wetter ab und nehmen uns viel mehr Zeit zum Entdecken all der hiesigen Naturschönheiten.