

18. September 2024 / Österreich / Linz / Donau
Auf der Fahrt von Salzburg nach Linz hat man nirgendswo mitbekommen, dass Österreich kürzlich von heftigen Unwettern heimgesucht wurde. Die Donau in Linz führte viel Wasser, aber es deutete auch hier nichts auf Überschwemmungen hin. Je näher wir dann aber Wien kamen, um so öfter stiessen wir auf zum Teil massiv überflutete Felder. Und immer häufiger sahen wir, dass die Feuerwehr noch im Einsatz war. Auf den letzten zwanzig Kilometern zum eigentlich geplanten Etappenort Klosterneuburg mussten wir dreimal umkehren und einen Umweg einschlagen, weil Strassen gesperrt waren. Der Stellplatz, den wir uns bereits vor zwei Tagen für den heutigen Abend ausgesucht hatten, war schlicht unerreichbar. In der Nähe des Kahlenbergs fanden wir zu später Stunde dann doch noch einen passenden Übernachtungsplatz. Doch wir wollen nicht klagen. Im Vergleich zu dem, was die Menschen hier in den letzten Tagen erleben mussten, sind unsere Problemchen wirklich nicht der Rede wert.