Puente Romano in Niebla

13. Januar 2025 / Spanien / Niebla / Puente Romano

Niebla war bereits zu Zeiten der Römer ein bedeutender Durchgangsort an einer wichtigen Handelsroute. Nordöstlich der Stadt haben die Römer eine Brücke über den Rio Tinto errichtet, die immer noch benutzt wird. Erstaunlich. Ob unsere heutigen Brücken auch so lange im Einsatz stehen werden?

Niebla – Stadtmauer

13. Januar 2025 / Spanien / Niebla / Stadtmauer

Niebla ist für mich die Entdeckung des heutigen Tages, wenn nicht gar der Woche. Der kleine Ort, der nordöstlich von Huelva liegt, zählt heute 4’000 Einwohner. Im Mittelalter war Niebla eine der wichtigsten Städte der Region, in der in ihrer Blütezeit 40’000 Einwohner lebten. Heute ist das Städtchen ein wahres Bijou. Die Altstadt und das darin liegende Castillo werden von einer zwei Kilometer langen Stadtmauer umschlossen, die vollständig erhalten ist. Wer einmal in der Gegend ist sollte Niebla unbedingt einen Besuch abstatten. Es lohnt sich.

Kirchturm mit Baumbewuchs

13. Januar 2025 / Spanien / La Ribera / Kirchlein

Ja, es hat wahrlich schon bessere Tage gesehen, das kleine Kirchlein ausserhalb des kleinen Dörfchens La Ribera. Der eine Teil des Gebäudes wird heute allem Anschein nach als Pferdestall genutzt. Der andere Teil dient vermutlich auch landwirtschaftlichen Zwecken. Und dass auf dem Kirchturm ein Baum oder zumindest ein Busch zu wachsen beginnt, scheint auch niemanden zu stören. Mich auch nicht. Im Gegenteil: wäre mir diese Pflanze nicht ins Auge gesprungen, wäre ich achtlos vorbeigefahren.

Ölmühle in Gibraleón

12. Januar 2025 / Spanien / Gibraleón / Ölmühle

Irgendwo gilt es die Früchte der knapp 200 Millionen Olivenbäume, die es in Andalusien geben soll, zu verarbeiten. In Gibraleón, meinem heutigen Übernachtungsort, bin ich auf eine Ölmühle gestossen, die „Aciete Virgin Extra“ herstellt. Das gutaussehende Fabrikgebäude ist nicht untypisch für Spanien. Bei vielen älteren Fabrikgebäuden wurde Wert darauf gelegt, dass diese gut präsentieren.

Kaktusfeigen

12. Januar 2025 / Spanien / Lepe / Kaktusfeigen

Am Strassenrand sind mir heute einer Unmenge von Kaktusfeigen begegnet. Diese scheinen hier niemanden zu interessieren. Die Sträucher sind noch vollbehangen mit Früchten aus dem Vorjahr. Gleichzeitig gibt es bereits Blüten für die nächste Generation Früchte. Schade für die vielen feinen Früchte, die wohl demnächst abfallen werden.

Ayamonte – Autobahnbrücke nach Portugal

12. Januar 2025 / Spanien / Ayamonte / Autobahnbrücke

Um von Ayamonte nach Portugal zu gelangen, gibt es vier Möglichkeiten. Die einfachste ist, die Autobahn zu benützen und über die 1991 eröffnete Puente Internacioanl del Guardiana zu fahren (ist jedoch für Velos gesperrt). Dann gibt es eine Minifähre sowie Passagierboote, die über den Rio Guardiana übersetzen. Und dann kann man noch einen Umweg von sage und schreibe gut 150 Kilometern in Kauf nehmen, um ans andere Flussufer zu gelangen. Denn die erste Brücke, die auch Fahrräder überqueren dürfen, liegt achtzig Kilometer nördlich im Landesinnern. Keine dieser vier Optionen spricht mich heute an, weshalb ich in Spanien bleibe. Portugal kann warten. Zusammen mit Heidi werde ich es im April besuchen. Ich fahre nun wieder ostwärts mit dem Ziel Córdoba.

Ayamonte – Werft

12. Januar 2025 / Spanien / Ayamonte / Werft

Seit längerer Zeit bin ich in Ayamonte erstmals wieder auf Fischerboote gestossen. Mehrere Tage war ich weg vom Meer. Wenn ich davor oder danach auf Häfen gestossen bin, dann waren diese ausschliesslich mit Segelschiffen und Motorbooten besetzt. Im Norden von Ayamonte gibt es sogar noch eine kleine Werft. Unordentlich sieht es hier aus, aber gleichwohl schön.

Ayamonte – Puerto Deportivo

12. Januar 2025 / Spanien / Ayamonte / Puerto Deportivo


Das Grenzstädtchen Ayamonte ist erreicht. Ayamonte zählt gut 20’000 Einwohner und liegt am Guardiana-Fluss, der hier in den Atlantik mündet. Auf der gegenüberliegenden Flussseite liegt das portugiesische Vila Real de Santo António. Ayamonte ist ein hübsches Städtchen mit einer schönen Häuserfront zum Hafen hin. Auch die Altstadt hat mir gut gefallen. Allen, die per Auto nach Portugal reisen, kann ich nur empfehlen, in Ayamonte noch einen Zwischenhalt einzulegen.

Cartaya

12. Januar 2025 / Spanien / Cartaya / Plaza Redonda

Auf halbem Weg nach Ayamonte habe ich einen kurzen Zwischenhalt in Cartaya eingelegt. Cartaya ist eine Kleinstadt mit 20’000 Einwohner. Ganz im Stil der andalusischen Städtchen und Dörfer sind im Zentrum alle Häuser weiss getüncht. Eher atypisch ist, dass die Weihnachtsbaumattrappe noch steht. Über der Kleinstadt thront eine mittelalterliche Burg. Wieder einmal ein Zwischenhalt, der sich gelohnt hat.

Naturschutzgebiet bei Huelva

11. Januar 2025 / Spanien / Huelva / Naturschutzgebiet im Nordwesten

Nordwestlich von Huelva führt ein Radweg mitten durch ein Naturschutzgebiet. Nach der hektischen Stadt mit dem vielen Verkehr kann man hier so richtig entspannen und die Natur geniessen. Der wolkenbedeckte Himmel war typisch für den heutigen Tag, an dem ich die Sonne nur sehr kurz zu sehen bekam. Nun habe ich noch gut 50 Kilometer Strecke bis an die portugiesische Grenze vor mir. Die lege ich morgen in beiden Richtungen zurück. Danach geht es dann für längere Zeit ostwärts mit dem Ziel Córdoba. Das gemäss Meteorlogen wieder bei deutlich besserem Wetter.