Peniscola

13. Dezember 2024 / Spanien / Peniscola / Altstadt

Im Norden von Peniscola gibt es einen langen, breiten Sandstrand. An der spanischen Mittelmeerküste hat das zur Folge, dass der ganze Küstenabschnitt zubetoniert ist mit Hotels und Ferienwohnungen. Nicht wahnsinnig schön. Die Altstadt, die auf einem ins Meer hinausragenden Hügel erbaut ist, sieht hingegen prächtig aus. Etliche schmale Gässchen führen zum Castillo hinauf, das stolz über dem altern Stadtkern thront. Von der Hafenmauer aus hat man einen herrlichen Blick auf die in weiss und beige gehaltene Altstadt. Ein kürzerer oder längerer Halt in Peniscola lohnt sich immer.  

Vinaros

13. Dezember 2024 / Spanien / Vinaros / Plaza de Toros

Herrlich, das Wetter heute. Nach zwei mehrheitlich trüben und teilweise verregneten Tagen geniesst man die Sonne und die wärmeren Temperaturen um so mehr. Heute stieg das Thermometer wieder auf 15 Grad an. Die fünf zusätzlichen Grade gegenüber gestern machen in einem Grenzbereich enorm viel aus und beflügeln richtig. Mittlerweile bin ich in der Provinz Castellon angekommen. Als ich in Barcelona ankam, hatte ich motorisiert 950 Kilometer zurückgelegt, per Fahrrad noch keinen. Mit Hopo habe ich nun 1’300 Kilometer zurückgelegt, mit dem Fahrrad 570. Da ich per Fahrrad täglich rund vierzig Kilometer mehr als mit Hopo absolviere, sollte ich bis Ende Jahr mehr Fahrrad- als Camperkilometer abgespult haben. Mal schauen, ob die Rechnung aufgeht.

La Rapita

13. Dezember 2024 / Spanien / La Rapita / Hafen

Entlang der spanischen Mittelmeerküste gibt es einige Orte, die wir auf unseren Reisen fast immer ansteuern. La Rapita gehört dazu. Die Kleinstadt mit 15’000 Einwohnern ist nicht wahnsinnig bekannt und hat an und für sich auch nichts Spektakuläres zu bieten. Uns gefällt sie aber. Da ist einmal der Hafen mit den vielen Fischerbooten, in dem man noch frei herumspazieren darf. Dann bietet uns La Rapita gute Einkaufsmöglichkeiten und ruhige Übernachtungsplätze. Und La Rapita ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt um per Fahrrad das Ebro Delta zu entdecken. Südlich vom Städtchen gibt es auch noch einige passable Sandstrände. Was will man noch mehr?

Flamingo-Kolonie im Ebro Delta

12. Dezember 2024 / Spanien / Ebro Delta / Flamingos

Im Ebro Delta gibt es nicht nur den Reisanbau, sondern auch viel freie Natur. Der Naturpark Delta de l’Ebre umfasst eine Fläche von 77 Quadratkilometern. Deutlich mehr als 300 Vogelarten sind hier anzutreffen. Viele sind heimisch, andere benutzen die Deltalandschaft als Zwischenstation auf ihrem Vogelzug. Am eindrücklichsten für Nicht-Ornithologen ist wohl die grosse Flamingo-Kolonie, die hier besichtigt werden kann. Da es heute aufgrund des garstigen Wetters und der Jahreszeit kaum Besucher im Park gab, kamen die Vögel recht nahe an die Strasse heran. Bei den Aufnahmen werden die Grenzen einer Handykamera allerdings klar ersichtlich.

Reisfelder im Ebro Delta

12. Dezember 2024 / Spanien / Ebro Delta / Reisfelder

Spanien ist nach Italien der zweitgrösste Reisproduzent Europas. Eines der wichtigsten Anbaugebiete Spaniens befindet sich im Ebro Delta, das etwa auf halber Strecke zwischen Barcelona und Valencia liegt. Auf gut zweihundert Quadratkilometern wird hier Reis angebaut (vorrangig die Sorte Bomba, die für die Herstellung der Paella verwendet wird). Das Ebro Delta ist eine faszinierende Landschaft. Heute war auf den Feldern allerdings wenig bis gar nichts los. Der Reisanbau erfolgt hier von April bis Oktober. Im Winter liegen die Felder dann meist brach beziehungsweise stehen unter Wasser. Wasser ist auch ein gutes Stichwort für das heutige Wetter. Es war kalt (maximal 10 Grad) und teilweise regnerisch. Die Strecke, die ich heute abfuhr, war entsprechend kurz. Die trüben Tage sollten jetzt aber vorläufig vorbei sein. Ab Morgen sollte es wieder deutlich freundlicher und wärmer werden. Darauf freuen wir uns.

l’Ampolla

11. Dezember 2024 / Spanien / l’Ampolla / Hafen

l’Ampolla liegt gut zehn Kilometer südwestlich von l’Amettla de Mar, direkt am Rande des Ebro-Deltas. Zehn Kilometer dem Meer entlang tönen nach einer lockeren, entspannten Fahrt. Das war es aber nicht. Direkt der Küste entlang führen nur die Eisenbahn und die Autobahn. Mit dem Fahrrad muss man ein ordentliches Stück ins Landesinnere ausweichen. Und die Ausweichroute ist gespickt mit etlichen teils recht ruppigen Aufstiegen und Abfahrten. Dieser Streckenabschnitt war der bisher härteste auf meiner Küstentour. Zu allem Überfluss war es in l’Amettla de Mar auch noch kühl, windig und stark bewölkt. Aber es hat wenigstens nicht geregnet. Also kein Grund zum Jammern.

l’Amettla de Mar

11. Dezember 2024 / Spanien /  l’Amettla de Mar / Hafen und Altstadt

Ja, l’Amettla de Mar habe ich bereits bei deutlich besserem Wetter besucht. Aber auch bei bedecktem Himmel lohnt sich eine Visite im Hafen und ein kurzer Bummel durch die Altstadt. l’Amettla de Mar zählt 7’000 Einwohner und liegt etwas abseits der grossen Touristenströme. Das macht den Ort um so sympathischer. Im Hafen gibt es noch eine Vielzahl von Fischerbooten. Der Bereich mit den grösseren Fischkuttern ist leider abgesperrt Zu den kleineren hat man aber freien Zugang. Und die Fischer, die hier ihre Netze und Boote in Schuss bringen, stören sich überhaupt nicht daran, wenn man ihnen bei ihrer Arbeit zuschaut und auch mal ein Foto schiesst.

Castell de Sant Jordi

11. Dezember 2024 / Spanien / Sant Jordi d’Alfama – Castell de Sant Jordi

Reisen mit dem Fahrrad hat viele Vorteile. Man ist draussen und betätigt sich sportlich. Man ist langsamer unterwegs und sieht dadurch mehr. Und wenn man etwas Interessantes sieht, kann man sofort anhalten, um noch genauer hinzuschauen. Und  man zweigt auch rascher von einer Route ab, wenn man das Gefühl hat, dass man etwas Sehenswertes entdecken könnte. So bin ich heute unter anderem auch auf das Castell de Sant Jordi gestossen. In dessen Nähe sind wir schon mehrfach achtlos vorbeigefahren. Definitiv falsch. Das Castell, das nahe am blauen Meer auf einer Felskuppe liegt, ist auf alle Fälle einen Zwischenhalt wert. Gleich neben dem Castell gibt es eine kleine Bucht mit einem Sandstrand. Und eine Menge freie Parkplätze, auch für Camper. Ich bin mir fast sicher, dass wir demnächst einmal hier übernachten werden.

Düstere Stimmung in Cambrils

10. Dezember 2024 / Spanien / Cambrils / Hafen

Urspünglich meldeten die Wetterfrösche für den heutigen Dienstag Regen an der Costa Dorada. Sie haben sich geirrt. Den ganzen Tag über war es recht sonnig bei leicht tieferen Temperaturen (Höchstwert von gerade mal 13 Grad). Einzig über Cambrils haben sich plötzlich dunkle Wolken angesammelt und für eine eher düstere Stimmung gesorgt. Dieses Intermezzo war aber zum Glück von kurzer Dauer. Bei meiner Rückfahrt gut eine Stunde später war auch der Himmel über Cambrils wieder strahlend blau. Einmal mehr Glück gehabt.

Tarragona

10. Dezember 2024 / Spanien / Tarragona / Torre de les Monges

In der ganzen Altstadt von Tarragona kann man Ruinen aus der Zeit der Römer bestaunen. Am eindrücklichsten ist wohl das recht gut erhaltene Amphitheater. Aber auch die Überreste der römischen Stadtmauer sind eindrücklich. Die an prominenter Lage liegende Torre de les Monges stammt hingegen „bloss“ aus dem Mittelalter. Sie wurde aber direkt an den römischen Zirkus angebaut.