Pápa

23. September 2024 / Ungarn / Pápa / Platz vor Nagytemplom-Kirche

Bei schönstem Wetter habe ich den heutigen Vormittag per Skype an einer Sitzung verbracht. Eigentlich schade. Aber jammere nicht, Alter, gelegentlich noch ein wenig arbeiten tut dir gut. Schliesslich bist du erst 64 Jahre alt. Nach Sitzungsende sind wir nach Pápa gefahren, das rund hundert Kilometer westlich von Budapest liegt. Hauptsehenswürdigkeiten der Kleinstadt (35’000 Einwohner) sind die Nagytemplom-Kirche und Schloss Esterhazy. Besonders gut gefallen hat uns der grosszügige Platz vor der Nagytemplom-Kirche mit seinen farbigen Häusern. Für mich ein typisches Ungarn-Bild.

Altstadtplatz in Györ

22. September 2024 / Ungarn / Györ / Bécsi Kapu Tér

Beim Verlassen der Altstadt präsentiert sich der Platz bei der Karmelitenkirche, der Bécsi Kapu Tér, in schönstem Abendlicht. Wir sind ohne allzu klare Vorstellungen und ohne grosse Erwartungen nach Györ gekommen. Die Fahrt hierher hat sich aber auf alle Fällte gelohnt. Die Altstadt von Györ hat uns ausgesprochen gut gefallen. Und wir sind sehr gespannt, was uns in Ungarn noch alles erwartet.

Heute parkiert hier keiner falsch

22. September 2024 / Ungarn / Györ / Moricz Zsigmond Rakpart

Györ liegt an der Mosoni-Duna, der kleinen Donau. Die kleine Donau ist ein Seitenarm der richtigen Donau, der südlich von Bratislava abzweigt. Die kleine Donau führt auch knapp eine Woche nach den heftigen Niederschlägen immer noch Hochwasser. Ganze Strassenzüge entlang des Flusses stehen noch immer unter Wasser. Um Falschparkierer muss sich hier zur Zeit niemand kümmern.

Györ – Karmelitenkirche

22. September 2024 / Ungarn / Györ / Karmelitenkirche

Györ zählt 130’000 Einwohner und ist damit die sechstgrösste Stadt Ungarns. Györ ist auch einer der wichtigsten Industriestandorte des Landes. Wir sind aber nicht wegen der Industrie hierher gereist, sondern wegen der schönen Altstadt. In dieser findet man etliche reizvolle Plätze, Strassen und Gebäude. Besonders schön finden wir den Blicke von Westen her über den Fluss Raab auf den Bischofspalast, die Kathedrale und die Karmelitenkirche.

Wir haben Ungarn erreicht

22. September 2024 / Ungarn / Györ / Bischofspalast und Kathedrale

Am zehnten Tag unserer Reise und nach gut 1’200 zurückgelegten Kilometern haben wir Ungarn erreicht. Wir sind von Slowenien her nach Györ gefahren, das unweit der Grenze liegt. Das Wetter könnte nicht schöner sein. Mit zwischenzeitlichen 25 Grad ist es auch wieder ordentlich warm. Was will man mehr?

Donaulandschaft

22. September 2024 / Slowakei / Sul’any / Donaulandschaft

Südöstlich von Bratislava ist die Donau über zig Kilometer gestaut. Entlang des gestauten Flusses führt ein guter Radweg. Ein wahres Vergnügen, an einem herrlichen Spätsommertag dem Wasser entlang zu radeln. Wobei der Blick auf die gestaute Donau mit der Zeit etwas eintönig wird. Dafür kann man nördlich des Flusses prächtige Landschaften und zwischendurch das eine oder andere slowakische Dorf betrachten. Mit der Wahl unseres Übernachtungsplatzes haben wir einen Glücksgriff gelandet. Während der Nacht war es absolut ruhig. Bei Tageslicht konnten wir eine prächtige Landschaft betrachten und ohne Zusatzstrecke unsere Radtour starten.

An der Donau

21. September 2024 / Slowakei / Hamuliakovo / Donau

Wir sind nun bereits ein ordentliches Stück ostwärts gefahren, befinden uns aber immer noch in der gleichen Zeitzone wie in der Schweiz. Das hat zur Konsequenz, dass die Sonne bei uns nun bereits um zehn vor sieben untergeht, vierzig Minuten früher als in Bern. Etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man aber eine so schöne Abendstimmung wie heute geniessen darf, ist das nebensächlich.

Donau bei Hamuliakovo

21. September 2024 / Slowakei / Hamuliakovo / Donau

Zum Übernachten fahren wir von Bratislava aus gut zwanzig Kilometer die Donau hinunter. Bei Hamuliakovo finden wir einen hübschen, ruhigen Platz. Die Donau ist hier gestaut und sieht eher wie ein See denn wie ein Fluss aus. Wegen der Stauung ist von den vergangenen Unwettern nichts zu erkennen. Dies ganz im Gegensatz zu Bratislava, dessen Uferbereiche zum Teil heftig überschwemmt wurden und immer noch voll Sand sind. Der Donau entlang gibt es hier in Hamuliakovo einen Rad- und Spazierweg. Bis zum Sonnenuntergang herrscht reger Betrieb, danach haben wir absolute Ruhe.

Immer schön auf der Hut sein

21. September 2024 / Slowakei / Bratislava / Man at Work

Reisen wie wir es tun ist nicht gefährlich. Völlig risikolos ist es aber auch nicht. Die grössten Gefahren lauern wohl auf der Strasse. Auch Kriminelle könnten es auf uns abgesehen haben. Doch oft lauern die Gefahren dort, wo man sie nicht vermutet. Daher immer schön auf der Hut sein und die Fühler in allen Richtungen ausstrecken. Speziell auch gegen unten.

Bratislavas schöne Altstadt

21. September 2024 / Slowakei / Bratislava / Altes Rathaus

Bratislava verfügt über eine eher kleine, aber schöne Altstadt. Im Zentrum befindet sich der Hauptplatz mit dem alten Rathaus. Darum herum gibt es etliche historische Gassen mit vielen Restaurants und Eisdielen. Beide sind sehr gut besucht. Selbst mitten im Nachmittag wird fleissig gespiesen und geschleckt. Generell herrscht eine sehr lockere Atmosphäre in der Altstadt, die uns gut gefällt. Nur die Speisekarten bereiten uns etwas Mühe. Slowakisch verstehen wir kein einziges Wort und auch die englischen Übersetzungen sind alles andere als selbstredend. Was uns sonst missfällt – Speisekarten mit Fotos der einzelnen Gerichte – finden wir plötzlich ganz praktisch.