Hübsch gelegenes Fort Dunree

31. Juli 2024 / Irland / Dunree / Fort Dunree

Rund 20 km nördlich von Buncrana trifft man auf Fort Dunree – sofern man es denn sucht. Das Fort wurde auf einem Felssporn direkt am Meer erbaut. Es wurde anfangs des 19. Jahrhunderts errichtet und dann mehrmals umgebaut. Heute beherbergt es ein Militärmuseum. Den Besuch dieses Museums erspare ich mir. Der Blick aufs hübsch gelegene Fort macht genug Freude.

Steinbrücke beim Buncrana Castle

31. Juli 2024 / Irland / Buncrana / Steinbrücke beim Buncrana Castle

Buncrana ist ein Kleinstädtchen an der Westküste der Halbinsel Inishowen. Wir fahren Buncrana an, weil es hier einen Stellplatz gibt und wir wieder einmal Ver- und Entsorgen müssen. Wie in so vielen anderen Ortschaften der Gegend gibt es auch in Buncrana ein Schloss. Der Zugang erfolgt über eine alte Steinbrücke, die recht malerisch aussieht. Die eher düstere Stimmung gefällt uns nicht immer. Hier passt sie aber.

Great Arch in Pollet

31. Juli 2024 / Irland / Pollet / Great Arch

Ein paar Kilometer südlich vom Fanad Head Leuchtturm stossen wir auf ein weiteres attraktives Fotomotiv: den Great Arch in Pollet. Der Great Arch ist das grösste Felsentor Irlands. Die Strässchen, die zu dieser Sehenswürdigkeit führen, sind wieder einmal extrem eng und unübersichtlich. Gut, dass wir früh unterwegs sind und noch wenig Verkehr herrscht. Der Parkplatz, dann sie hier gebaut haben, ist dann aber 1a. Allerdings ist er gut einen Kilometer vom Great Arch entfernt. Kein Problem für uns, haben wir doch mittlerweile einige Trainingskilometer in den Beinen. Beim Felsentor sind wir dann ganz alleine und können ungehemmt über die Felsformationen klettern. Dienlich ist dabei, dass gerade wieder einmal Ebbe ist.

Fanad Head Lighthouse

30. Juli 2024 / Irland / Fanad Head / Lighthouse

Auf der Suche nach einem passenden Übernachtungsplatz haben wir wieder einmal ein schönes Stückchen Erde entdeckt. Der Leuchtturm am Fanad Head und dessen Umgebung sehen wirklich toll aus. Fanad Head ist eine von mehreren Halbinseln, die im Norden Irlands ins Meer hinausragen. Der Leuchtturm gefällt uns, und der Übernachtungsplatz, den wir hier finden, ebenso. Frei übernachten ist in Irland zwar nicht offiziell erlaubt, wird aber, sofern man sich ruhig und ordentlich verhält, sowohl von der Polizei als auch von der ansässigen Bevölkerung toleriert (so ist zumindest unsere bisherige Erfahrung). Einzig um die touristischen Hotspots sind alle schönen Plätze mit Schranken oder Verboten versehen. Aber diese Plätze meiden wir ohnehin. Schliesslich hat Irland eine Vielzahl schönster Plätze in eher entlegenen Regionen direkt am Meer oder an Seen zu bieten. Absolut ideal für Reisende wie wir, die eher die Ruhe als den Trubel suchen.

Templebreaga Arch

30. Juli 2024 / Irland / Horn Head / Templebreaga Arch

Highlight unserer Wanderung ist der Templebreaga Arch, ein Felsentor, das spektakulär in den Atlantik hinausragt. Der Weg zum Tor ist nicht ganz mühelos, lohnt sich aber alleweil. Irgendwie schön, dass es noch Sehenswürdigkeiten gibt, die man nicht einfach bequem anfahren kann, sondern die man nur dann bestaunen kann, wenn man eine gewisse Anstrengung auf sich nimmt.

Top-Wanderung am Horn Head

30. Juli 2024 / Irland / Horn Head

Wir sind nun ganz oben in den nördlichsten Regionen Irlands angekommen. Bei der kleinen Ortschaft Dunfanaghy ragt die Halbinsel Horn Head ins Meer hinaus. Und zuoberst auf dieser Halbinsel muss es gemäss unserer elektronischen Landkarte einen Wanderweg der Küste entlang geben. Den wollen wir entdecken. Die Anfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung ist wie meistens bei solch abgelegenen Orten abenteuerlich. Der Wanderweg, den wir vorfinden, erstreckt sich dann über rund sechs Kilometer der Küste entlang. Immer wieder hat man spektakuläre Ausblicke auf die Klippen und das tosende Meer. Die Strecke ist recht kupiert und der Weg nicht immer leicht zu finden. Speziell schön ist aber, dass man über weite Stecken auf weichen Moorböden wandern kann und dass wir praktisch alleine unterwegs sind. Ein Top-Erlebnis, das zwar etwas in die Beine geht, das uns aber eine wunderbare Landschaft gezeigt hat.

Stylische Schafe

29. Juli 2024 / Irland / Malin Beg

Wie ich bereits einmal geschrieben habe, sind die meisten Schafe in Irland farbig gekennzeichnet. Und das recht auffällig. Am meisten sieht man rot und blau, teilweise auch violett oder grün. Dass die Schafe vom Hals bis zum Schwanz vollständig eingefärbt sind, haben wir heute zu ersten Mal gesehen. Sieht komisch aus. Eigentlich sollten doch auch diese Schafe allmählich merken, dass die Fussball-EM vorbei und Holland längst ausgeschieden ist.

Silver Strand zum zweiten

29. Juli 2024 / Irland / Malin Beg / Silver Strand

Man soll den Tag nicht vor dem Abend abschreiben. Besonders nicht hier oben im Norden, wo das Wetter recht schnell ändern kann. Wenn es denn will. Und heute wollte es. Nach einem doch recht trüben Tag öffnete sich der Himmel am Abend und wir durften noch einige schöne Sonnenstunden geniessen. Der Silver Strand und die ihn umgebende Bucht sehen so noch schöner aus.

Silver Strand in Malin Beg

29. Juli 2024 / Irland / Malin Beg / Silver Strand

Wir ziehen wieder einmal einen trüben und etwas regnerischen Tag ein. Weite Strecken zu fahren macht bei diesem Wetter wenig Sinn. Wir beschliessen daher, bereits am frühen Nachmittag einen Übernachtungsplatz zu suchen und den Rest des Tages dort ruhig angehen zu lassen. In Malin Beg werden wir fündig. Der recht grosse Silver Strand ist in eine Bucht eingebettet, die sich gegen aussen schliesst. Steile Klippen umrunden die Bucht. Schafe grasen an den steilen Abhängen. Ja, es hat sogar einen kleinen Wasserfall. Einfach schön. Von unserem Wohnzimmer aus können wir – gut geschützt vor dem Regen – die ganze Szenerie in aller Ruhe geniessen. Und wir überlegen uns permanent, ob wir noch heute Abend oder doch erst morgen Vormittag ein erfrischendes Bad im Atlantik nehmen wollen.

Fischerhafen Killybegs

29. Juli 2024 / Irland / Killybegs

Killybegs ist einer der drei wichtigsten Fischereihäfen Irlands. Die Schiffe, die wir sehen, übertreffen alles, was wir bisher gesehen haben (in Irland und anderswo). Die Riesenkähne, auf denen der Fang fixfertig verarbeitet wird, bleiben vermutlich längere Zeit auf dem Meer (wohl bis alle Lagerkammern gefüllt sind). Rund um den Hafen gibt es etliche Lager- und Handelshäuser. Vor zwanzig muss hier noch deutlich mehr gelaufen sein. Strenge EU-Richtlinien, die die Fangquoten verringerten, sorgten 2005 für einen Einbruch. Gleichwohl ist es eindrücklich, sich die grossen Kähne einmal aus der Nähe anzusehen. Kleinere Häfen mit kleineren Fischkuttern gefallen uns aber immer noch deutlich besser. Handwerk ist eben spannender als Industrie.