Arche de Aali Aman

14. Februar 2025 / Marokko / Sidi Ifni / Arche de Aali Aman

Bevor wir uns vom Meer verabschiedet haben und ins Landesinnere gezogen sind, haben wir noch einige Stunden an der Küste nördlich von Sidi Ifni verbracht. Neben dem Arc de Legzira gibt es noch einen zweiten gewaltigen Felsenbogen, den Arche de Aali Aman. Bis am 6. Oktober 2016 gab es sogar noch einen dritten spektakulären Bogen. Dieser ist dann aber in sich zusammengebrochen, ohne dass dabei jemand zu Schaden kam. Den Arche de Aali Aman kann man nur erreichen, wenn man einen längeren Fussmarsch absolviert oder aber mit einem einigermassen geländegängigen Fahrzeug aufkreuzt. Da die wenigsten das eine oder andere tun, ist man hier oft über längere Zeit alleine. Wir haben das sehr genossen.

Fünfhundertste Übernachtung im Hopo

14. Februar  2025 / Marokko / Sidi Ifni / Hopo

Das Bordbuch, das wir führen, sagt mir: die letzte Nacht war die fünfhundertste, die ich im Hopo schlafend verbracht habe. Heidi war nicht immer mit dabei und hat daher noch etwas Rückstand. Hopo hat bisher 24 Länder besucht. Diese Zahl soll in den kommenden Jahren sukzessive anstiegen. Die meisten Nächte habe ich bis anhin in Spanien (106), Frankreich (104) und in Italien (86) verbracht. Auf bloss eine einzige Übernachtung kommen Luxemburg, Slowenien und die Slowakei. Mittlerweile hat Hopo 106’500 Kilometer auf dem Tacho, was pro Einsatztag über 200 Kilometer ergibt. Eigentlich viel zu viel. Wir arbeiten daran und schauen, dass wir etwas sesshafter werden und mehr stehen und weniger fahren. So wie in den drei letzten Tagen.

Am Strand von Sidi Ifni

13. Februar 2025 / Marokko / Sidi Ifni / Strand

Immer wenn man einen traumhaft schönen Ort verlässt, hat es der nächstfolgende Ort schwer. Selbst das Schöne fällt dann im Vergleich mit dem speziell Schönen ab. So ist es heute auch Sidi Ifni ergangen. Dessen Strand ist zwar auch schön, aber eben lange nicht so schön wie der von Legzira. Auch die Felsformationen am Rande des hiesigen Strandes sind schön, können aber logischerweise nicht mit dem riesigen Felsentor von Legzira mithalten. Unsere Begeisterung für Sidi Ifni hält sich daher in Grenzen. Enttäuscht sind wir aber keinesfalls. Auch hier lässt es sich sehr gut leben, was nicht zuletzt die grosse Zahl von Dauercampern beweist.

Sidi Ifni

13. Februar 2025 / Marokko / Sidi Ifni / Treppen im Norden

Die beiden Tage am herrlichen Strand von Legzira haben wir sehr genossen. Auch Hopo hat seinen gestrigen Ruhetag genossen. Heute musste er wieder ran an die Säcke. Aber wir haben ihm zu einem sanften Wiedereinstieg ins Arbeitsleben verholfen und sind bloss zwölf Kilometer südwärts nach Sidi Ifni gefahren. Sidi Ifni zählt gut 20’000 Einwohner und liegt am Rande einer kargen Wüstenlandschaft. Wohl auch deshalb trägt die Stadt den Übernamen „Tor zur Sahara“. Sidi Ifni lebt vom Fischfang und vom Tourismus. Ganze fünf Campings gibt es in und am Rand der Stadt, allesamt gut gefüllt mit Surfern und Rentnern. Nach zwei Nächten in einem Mini-Dorf ist es uns hier fast schon zu touristisch. Gut an Sidi Ifni gefällt uns, dass praktisch alle Häuser der Stadt einheitlich in weiss und blau gehalten sind.