Der Kosovo ist spannend

27. Dezember 2025 / Kosovo / Peja / Meg Donald

Im Kosovo muss man auf nichts verzichten (oder zumindest auf fast nichts). Auch Burger-Liebhaber kommen auf ihre Rechnung. Mit dem Markenschutz nimmt man es hier allerdings nicht allzu genau. Nach vier erlebnisreichen Tagen habe ich den Kosovo heute Morgen wieder verlassen. Landschaftlich und in Sachen Sehenswürdigkeiten kann das Land nicht mit Montenegro mithalten. Trotzdem hat es mir hier gut gefallen. Der Kosovo ist definitiv spannend und es läuft recht viel. Die Menschen habe ich als offen und freundlich empfunden. Der eine oder andere fand es richtig cool, dass ich sein Land als Tourist besucht habe. Als Camperfahrer habe ich es sehr geschätzt, dass die Strassen wieder deutlich breiter waren. Grossmehrheitlich wurde sehr rücksichtsvoll und vernünftig gefahren (was in den vorangehenden Ländern nicht immer der Fall war). Ich nehme schöne Erinnerungen aus dem Kosovo mit und lasse ein paar Vorurteile zurück, die sich schlicht als falsch erwiesen haben.

Patriarchenkloster Pec

23. Dezember 2025 / Kosovo / Peja / Patriarchenkloster Pec

Die Stadt Pec liegt ganz im Westen des Kosovo. Wenn man von Montenegro herkommt fällt sofort auf, dass hier viel mehr los ist: mehr Verkehr, mehr Geschäfte, mehr Dienstleistungsbetriebe, mehr Restaurants und Schnellimbisse, mehr Leute, mehr Trubel. Ausser viel Betrieb hat die Stadt selbst aber nicht allzu viel zu bieten. Mit Abstand am schönsten ist das Patriarchenkloster Pec, das mir wirklich gut gefallen hat. Die Kirche, die in vier Bereiche aufgeteilt ist, ist mit einer Vielzahl schöner Fresken geschmückt. Auch der Rest der Klosteranlage ist sehenswert. Speziell im Kosovo ist, dass man sich beim Besuch von Klöstern mit Pass oder ID ausweisen muss und registriert wird. Aber alle sind sehr freundlich und sprechen gut Englisch.