Weit oben im Val Trupchun

23. September 2026 / Schweiz / S-chanf / Val Trupchun

Die Wanderung durchs Val Trupchun startet auf knapp 1700 Metern Höhe und führt bis zum Passo Tropione auf 2780 Metern Höhe. Hier verläuft die Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Bis zum bekannten Wildbeobachtungspunkt sind die Wege gut ausgebaut und man trifft auf viele Wanderer. Ab dem Wildbeobachtungspunkt wird es schmaler und Wanderkollegen sind nur noch selten anzutreffen. Zuhinterst im Tal steigt der Weg, der hier rutschig und kribbelig wird, dann steil an. Da ich noch nicht nach Italien wollte und mir der Weg irgendwann zu kritisch wurde, habe ich auf 2400 Metern Höhe eine ausgedehnte Rast eingelegt und bin dann wieder abgestiegen. Die Wanderung war auch so superschön.

Wildtierpaparazzi

23. September 2026 / Schweiz /S-chanf / Val Trupchun

Das Val Trupchun gilt als das wildreichste Tal des gesamten Nationalparks und wird auch als die „Wildarena der Alpen“ bezeichnet. Aufgrund des strengen Wegegebots sind die Tiere an die Anwesenheit von Wanderern gewöhnt und lassen sich von markierten Beobachtungsplätzen aus sehr gut erspähen. Besonders häufig anzutreffen sind Rothirsche, Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere und Greifvögel wie etwa der Bartgeier oder der Steinadler. An einigen Hotspots für Tierbeobachtungen trifft man scharenweise auf Naturbegeisterte, die mit Feldstechern, Hochleistungs-Fernrohren sowie Kameras mit ultralangen Teleobjektiven die Hänge absuchen. Heute gab es überwiegend Hirsche zu beobachten. Das aber nur auf eine ordentliche Distanz. Weil gerade Brunftzeit ist, hat man sie weitaus besser gehört als gesehen.

Im Schweizer Nationalpark

23. September 2026 / Schweiz / S-chanf / Val Trupchun

Wir wollten schon lange einmal in unserem Nationalpark wandern gehen. Heute haben wir es endlich geschafft. Für unsere heutige Tour haben wir uns das Val Trupchun ausgesucht, das von S-chanf aus bis an die Grenze zu Italien führt. Das Val Trupchun gilt als das wildreichste Tal des Nationalparks, ja vermutlich sogar der ganzen Alpen. Durch das Tal führt eine beliebte Rundwanderung, bei der der flache Talweg mit einem höher gelegenen Rückweg durch den alpinen Mischwald kombiniert werden kann. Die Aussicht, die man vom höher gelegenen Weg aus hat, ist phänomenal; besonders an einem so herrlichen Herbsttag wie heute.