Piazza Alberica in Carrara

4. November 2024 / Italien / Carrara / Piazza Alberica

Carrara ist weltberühmt wegen des Marmors, der hier aus dem Berg gebrochen, unten in der Ebene zugeschnitten und dann in alle Herren Länder exportiert wird. Von der Stadt aus sind die vielen Steinbrüche hoch oben in den Bergen gut zu erkennen. Carrara zählt knapp 100’000 Einwohner. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Dom, der selbstverständlich aus Carrara-Marmor errichtet wurde. Leider wurde recht dicht an den Dom heran gebaut, so dass dieser nur schwer zu fotografieren ist. Besser sind da schon die Plätze, von denen einige sehenswert sind. So insbesondere auch die Piazza Alberica nahe beim Dom.

Sarzana – Fortezza Firmafede

3. November 2024 / Italien / Sarzana / Fortezza Firmafede

Da die Ortschaften am Meer überfüllt sind und sich kaum noch Parkplätze finden lassen, reisen wir am Nachmittag landeinwärts und besuchen Sarzana, wo wir auch übernachten werden. Sarzana zählt gut 20’000 Einwohner und besitzt eine hübsche Altstadt mit engen Gassen, weiten Plätzen und einer mächtigen Basilika. Und dann gibt es da noch zwei Festungen: eine ist in die Altstadt integriert, die andere thront im Osten hoch über der Stadt. Sarzana dürfte der letzte Ort gewesen sein, den wir in Ligurien besucht haben. Morgen geht es ab in die Toskana.

Lerici

3. November 2024 / Italien / Lerici / Hafen

Von San Terenzo sind es bloss zwei Kilometer bis nach Lerici, die man bequem zu Fuss der schönen Promenade entlang hinter sich bringen kann. Lerici ist ein beliebter Urlaubsort am Golf von La Spezia. Seine Trümpfe sind ein feiner Sandstrand, eine romantische Altstadt, eine mächtige Burg und ein grosser Jachthafen. Wer glaubt, dass die ligurischen Badeorte im November einsam und verlassen sind, täuscht sich gewaltig. Der Strand, die Promenade und die Altstadtgassen waren heute recht voll. Den Autonummern an waren es hauptsächlich italienische Tagesausflügler, die das schöne Wetter am Meer geniessen wollten. Man weiss ja nicht, wie lange dieses noch anhält.

San Terenzo – Castello

3. November 2024 / Italien / San Terenzo / Castello

Leichte Wetterverschlechterung prognostiziert! Erstmals seit letztem Montag wird für den heutigen Sonntag leichte Bewölkung gemeldet. Von der bekommen wir aber zum Glück nichts mit. Wir dürfen einen weiteren strahlend schönen Herbsttag geniessen. So auch im kleinen Dorf San Terenzo, das fünf Kilometer südöstlich von La Spezia liegt. San Terenzo verfügt über einen gepflegten Strand, der gut besucht ist. Kein Wunder bei diesem Wetter und an einem Sonntag Nachmittag. Viele Italiener aus nah und fern nutzen die Gelegenheit, um nochmals bei sehr angenehmen Temperaturen ein paar Stunden am Meer zu verbringen. Über dem Strand ragt das mittelalterliche Castello, das zur Verteidigung von San Terenzo gegen Piraten errichtet wurde.

Manarola

2. November 2024 / Italien / Manarola

Im letzten Jahrhundert galten die Cinque Terre noch als Geheimtipp. Der Besucherantrag hielt sich noch in Grenzen. Diese Zeiten sind längst vorbei. Mittlerweile reisen jährlich über 2,5 Millionen Menschen in die fünf Dörfer. Dies meist als Tagestouristen, individuell oder in Gruppen. Am Nachmittag herrscht dann ein entsprechendes Gedränge in den engen Gassen der einzelnen Dörfer. Das schreckt uns je länger um so mehr ab. Wir verzichten daher auf einen zweiten Tag in den Cinque Terre (den wir uns eigentlich fest vorgenommen haben) und reisen weiter. An unbekannteren Orten, die vielleicht nicht ganz so schön wie die Cinque Terre sind, aber in denen man sich noch frei bewegen kann, ist es uns bedeutend wohler. Mal schauen, auf was für solche Orte wir auf unserer Italienreise noch stossen.

Vernazza

2. November 2024 / Italien / Vernazza

Vernazza ist das zweitnördlichste Dorf der Cinque Terre. Es klebt wie ein Schwalbennest auf einem Felsvorsprung und zählt bloss gut 700 Einwohner. Die Cinque Terre sind heute ein Naturpark, in dem nichts Neues mehr gebaut oder verändert werden darf. Selbstverständlich gehören die fünf Dörfer auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Auf dem Sentiero Azzurro

2. November 2024 / Italien / Cinque Terre / Sentiero Azzurro

Der Sentiero Azzurro dürfte einer der meist begangenen Wanderwege Italiens sein. Er verbindet die fünf Dörfer der Cinque Terre und führt von Monterosso al Mare nach Riomaggiore (unsere Laufrichtung) oder umgekehrt. Zweigt man in jedes einzelne Dorf ab und schaut sich dieses etwas genauer an, kommt man auf gut 15 Kilometer Wegstrecke. Das tönt nach einer eher gemütlichen Wanderung. Ist es aber nicht. Denn der Weg von Dorf zu Dorf verläuft nicht auf Meereshöhe, sondern führt jeweils ordentlich in die Höhe (bis auf 440 Meter). Nach jedem Dorf gibt es einen steilen Anstieg und dann wieder einen ebenso steilen Abstieg. Belohnt wird man jeweils mit wunderbaren Ausblicken auf die Küstenlandschaft und die Dörfer. Der Weg ist gut unterhalten, aber ohne passendes Schuhwerk kaum machbar. Aktuell herrschen ideale Temperaturen für eine solche Wanderung. Entsprechend gross war heute der Antrag.

Baia del Silenzio in Sestri Levante

1. November 2024 / Italien / Sestri Levante / Baia del Silenzio

Langsam gehen mir die Superlative aus. Der Blick am frühen Vormittag auf die Baia del Silenzio ist wirklich atemberaubend schön. Wie es der Name schon sagt ist das Meer absolut ruhig, das Wasser sehr klar. Und die farbigen Fassaden der Gebäude, die an den Strand gebaut sind, spiegeln sich prächtig im Wasser. Noch hat es wenig Personen, die sich am Strand sonnen. Dies ändert sich jedoch recht rasch. Am Nachmittag wird es richtig eng. Gut, dass es in Sestri Levante noch einen zweiten, wesentlich grösseren Stand gibt. Dieser ist aber nicht annähernd so schön wie die Spiaggia di Portobello.

Sonne pur in Sestri Levante

1. November 2024 / Italien / Sestri Levante / Baia del Silenzio

Den vierten Tag in Folge haben wir nun schönsten Sonnenschein. Und das bei Temperaturen von immer noch gut 20 Grad. Nicht schlecht für Anfang November. Und die Wetteraussichten für die kommenden Tage sind weiterhin gut. Schade, dass die Tage mittlerweile recht kurz sind (die Sonne geht hier kurz nach 17.00 Uhr unter). Aber alles kann man eben nicht haben. Wir sind mittlerweile in Sestri Levante gelandet. Wirklich weit gekommen sind wir seit Genau nicht, ist doch die ligurische Metropole nur gut fünfzig Kilometer von Sestri Levante entfernt. Aber warum eilen, wenn es doch so schön ist?