Puerta de Palmas in Badajoz

23. April 2025 / Spanien / Badajoz / Puerta de Palmas

Bereits beim Öffnen der Rollos hat uns heute Morgen die Sonne kräftig ins Gesicht geschienen. Ein prächtiger Tag kündigte sich früh an. Wir haben nochmals einen Spaziergang durch Badajoz gemacht. Die Stadt gefällt uns gut. Der Abstecher nach Spanien hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Anschliessend gingen wir noch kräftig einkaufen. Nicht dass es in Spanien deutlich günstiger wäre als in Portugal (beide Länder sind für uns ähnlich preiswert). Aber wir haben in Spanien einige Produkte liebgewonnen, die es in Portugal nicht gibt. Und wenn man schon mal hier ist, kann man die Gelegenheit ja nutzen. Unsere Lager sind jetzt wieder übervoll. Hoffentlich müssen wir mit Hopo nicht auf die Waage.

Badajoz

22. April 2025 / Spanien / Badajoz / Alcazaba

Der heutige Tag endete so wie er begann: mit einem wolkenlosen Himmel. Wir übernachten ganz in der Nähe des Rio Guadiana gegenüber der Altstadt. Und diese Altstadt hat sich mit ihrer maurischen Burg kurz vor Sonnenuntergang prächtig im Fluss gespiegelt. Wir sind so froh, die trüben Tage hinter uns zu haben.

Kurzer Abstecher nach Spanien

22. April 2025 / Spanien / Badajoz / Ayuntamiento

Wir haben die Grenze überquert und sind ins spanische Badajoz gefahren. Nicht dass es uns in Portugal verleidet wäre. Nein, keinesfalls. Aber auch Badajoz hat viel zu bieten. Und wenn man schon mal in der Gegend ist, sollte man die Gelegenheit nutzen. Hauptsehenswürdigkeiten von Badajoz sind eine maurische Burg mit einer maurischen Stadtmauer, die Kathedrale im Zentrum und eine historische Brücke. Aber auch das Rathaus hat uns gut gefallen. Heute haben wir zum fünften Mal in diesem Jahr die Uhren umgestellt: Zuerst kam in Marokko der Wechsel zur Ramadan-Zeit, dann wieder die mitteleuropäische Zeit, später die Sommerzeit, in Portugal dann die westeuropäische Zeit und nun also wieder unsere Sommerzeit. Und morgen stellen wir schon wieder um …

Elvas

22. April 2025 / Portugal / Elvas / Aqueduto da Amoreira

Elvas liegt mit seinen 20’000 Einwohnern nahe an der spanischen Grenze. Die Stadt blickt auf eine lange, bewegte Vergangenheit zurück. Aufgrund ihrer Grenzlage musste Elvas besonders gut geschützt werden. Die Festungsbauten von Elvas sind heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der erhaltene Militärkomplex setzt sich aus islamischen und mittelalterlichen Mauern und einem Mauergürtel aus dem siebzehnten Jahrhundert zusammen. Innerhalb der Festungsanlagen gibt es eine Menge interessanter Bauten zu besichtigen. Doch damit nicht genug. Im Westen der Stadt gibt es einen rund acht Kilometer langen Aquädukt zu bestaunen, dessen Hauptteil aus vier übereinander gesetzten Bogenreihen besteht. Mit dem Bau wurde um 1500 begonnen. Im 19. Jahrhundert wurde er umfassend renoviert und soll heute noch Wasser führen.

Vila Viçosa

22. April 2025 / Portugal / Vila Viçosa / Igreja dos Agostinhos

Das Landstädtchen Vila Viçosa (7’000 Einwohner) ist bekannt für einen stattlichen Palast. Dieser lag heute Nachmittag aber bereits im Schatten und war wenig fotogen. Dafür hat die gegenüberliegende Kirche umso mehr Sonne abbekommen.

Estremoz

22. April 2025 / Portugal / Estremoz / Largo General Graça und Oberstadt

Estremoz liegt gut vierzig Kilometer nordöstlich von Évora und zählt rund 10’000 Einwohner. Bekannt geworden ist die Stadt vor allem durch den weissen, qualitativ hochwertigen Marmor, der hier abgebaut und verarbeitet wird. Portugal ist weltweit das zweitgrösste Marmorexportland, und 90 % des Marmors stammen aus der Region um Estremoz. Die Stadt hat viele Kulturdenkmäler aufzuweisen, darunter eine Burg mit mittelalterlichen Befestigungsmauern und alte Zitadelle.

Évoramonte

22. April 2025 / Portugal / Évoramonte / Igreja Matriz de Santa Maria und Castelo

Wir haben endlich wieder schönes Wetter. Noch nicht wolkenlos. Und auch noch nicht richtig warm. Aber doch viel Sonne und viel blauer Himmel. Wir haben es genossen und haben heute einige kleinere Orte und Städte besucht. Schliesslich sind wir bei trübem Wetter lange genug im Camper „rumgehangen“. Zuerst haben wir nochmals in Évora ein paar Runden gedreht und sind dann in das nahegelegene Évoramonte gefahren. Das alte Évoramonte befindet sich auf einem Hügel und besteht aus einer Wehrmauer mit zwei grösseren Toren, einer Burg, einer Kirche und ein paar wenigen Häusern. Der Ausblick, den man hier oben geniessen kann, ist gewaltig.

Évora und sein römischer Tempel

21. April 2025 / Portugal / Évora / Templo Romano

Ziel unserer heutigen Reise war Évora. Die Stadt liegt mit ihren knapp 60’000 Einwohnern rund 150 Kilometer östlich von Lissabon in der Region Alentejo. Évora besitzt eine sehr schöne Altstadt. Ihr historisches Zentrum gehört bereits seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt wurde im Laufe der Jahrhunderte von vielen Kulturen geprägt. Die Römer, die Mauren und die portugiesischen Könige des Mittelalters hinterliessen hier ihre Spuren. Speziell schön ist der Platz zuoberst in der Altstadt, auf dem die Ruinen eines römischen Tempels (im 1. Jahrhundert nach Christus zu Ehren von Augustus errichtet), die Kathedrale und einige Museen zu finden sind. Évora hat aber auch sonst viele hübsche Ecken zu bieten. Trotz trübem Wetter hat sich unser Abstecher hierhin gelohnt.

Palmela

21. April 2025 / Portugal / Palmela / Castelo

Wir haben Lissabon bereits wieder verlassen. Die portugiesische Hauptstadt gefällt uns. Sie aber nochmals bei trübem Wetter und bei Regen anzuschauen, war uns zuwider. Wir ziehen es vor, einen Abstecher ins Landesinnere zu machen. Dort war das Wetter heute auch nicht besser. Wir haben aber wenigstens Städte zu sehen bekommen, die wir noch nicht kannten. Und wir haben in ein paar Tagen immer noch die Möglichkeit, von Norden her ohne grossen Umweg nochmals nach Lissabon zu fahren. Das Wetter wird dann wohl besser sein. Und es wird sicher weniger Leute haben. Einen ersten Zwischenhalt haben wir heute in Palmela eingelegt. Palmela ist ein hübsches Landstädtchen auf der Sétubal-Halbinsel. Die Altstadt wird von einer sehenswerten Burg überlagert. Ein Abstecher, der sich lohnt.

Mosteiro dos Jerónimos

20. April 2025 / Portugal / Lissabon / Mosteiro dos Jerónimos

Einige Kilometer ausserhalb des Zentrums befindet sich im Stadtteil Belém das Hieronymitenkloster (auf portugiesisch das Mosteiro dos Jerónimos). Mit dem Bau des Klosters wurde 1502 begonnen. 1983 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Kloster ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Lissabon. Besonders gefreut hat uns heute, dass es bei unserem Besuch vor Ort doch tatsächlich einige Sonnenstrahlen geschafft haben, die sonst recht zähe Wolkendecke zu durchbrechen und die ganze Szenerie ein klein wenig aufzuhellen.