Unsere Traumbucht

1. August / Irland / Malin Head

Ganz im Westen unserer heutigen kurzen Wanderung am Marlin Head treffen wir auf unsere Traumbucht. Wir haben bereits etliche schöne Landschaften in Irland bewundern dürfen. Was hier aber zu sehen bekommen, übertrifft alles bisherige. Wir sind absolut begeistert und verweilen recht lange an diesem wunderbaren Ort und staunen über so viel Schönheit. Und wir sind erstaunt darüber, dass wir fast alleine sind. Die meisten, die hier oben zu Fuss unterwegs sind, kehren vorzeitig um. Wenn sie wüssten, was ihnen damit entgeht.

Nordspitze der Halbinsel Inishowen

1. August 2024 / Irland / Malin Head

Unsere heutige Wanderung ist schon eher ein Spaziergang: nur rund 3 Kilometer lang, auf guten Wegen, gut ausgeschildert und ohne namhafte Steigungen. Muskelkater gibt es da wirklich keinen. Was wir zu sehen bekommen, ist Spitze. Steile Klippen, Felseinschnitte, farbige Felsformationen, tosendes Meer … Und das bei schönstem Wetter. Nach einer vorgängigen kurzen Internetrecherche haben wir uns von dieser Wanderung nicht übermässig viel versprochen. Was wir aber zu sehen bekommen, begeistert uns. Die Gegend ist nicht ganz leicht zu erreichen, die Wanderung ist aber absolut empfehlenswert.

Ostküste am Malin Head

1. August 2024 / Irland / Malin Head / Ballyhillin

Die Küsten Irlands sind wirklich herrlich. Teilweise sind es schroffe Klippen, teilweise wunderbare Stände, teilweise Sand- und Schlammbänke, teilweise auch „nur“ flache Steinküsten. Besonders schön sind die flacheren Küsten bei Ebbe. Dann bekommt man Pflanzen, Muschen und Steine zu sehen, die sonst unter dem Wasser versteckt bleiben.

Hübsch gelegenes Fort Dunree

31. Juli 2024 / Irland / Dunree / Fort Dunree

Rund 20 km nördlich von Buncrana trifft man auf Fort Dunree – sofern man es denn sucht. Das Fort wurde auf einem Felssporn direkt am Meer erbaut. Es wurde anfangs des 19. Jahrhunderts errichtet und dann mehrmals umgebaut. Heute beherbergt es ein Militärmuseum. Den Besuch dieses Museums erspare ich mir. Der Blick aufs hübsch gelegene Fort macht genug Freude.

Steinbrücke beim Buncrana Castle

31. Juli 2024 / Irland / Buncrana / Steinbrücke beim Buncrana Castle

Buncrana ist ein Kleinstädtchen an der Westküste der Halbinsel Inishowen. Wir fahren Buncrana an, weil es hier einen Stellplatz gibt und wir wieder einmal Ver- und Entsorgen müssen. Wie in so vielen anderen Ortschaften der Gegend gibt es auch in Buncrana ein Schloss. Der Zugang erfolgt über eine alte Steinbrücke, die recht malerisch aussieht. Die eher düstere Stimmung gefällt uns nicht immer. Hier passt sie aber.

Great Arch in Pollet

31. Juli 2024 / Irland / Pollet / Great Arch

Ein paar Kilometer südlich vom Fanad Head Leuchtturm stossen wir auf ein weiteres attraktives Fotomotiv: den Great Arch in Pollet. Der Great Arch ist das grösste Felsentor Irlands. Die Strässchen, die zu dieser Sehenswürdigkeit führen, sind wieder einmal extrem eng und unübersichtlich. Gut, dass wir früh unterwegs sind und noch wenig Verkehr herrscht. Der Parkplatz, dann sie hier gebaut haben, ist dann aber 1a. Allerdings ist er gut einen Kilometer vom Great Arch entfernt. Kein Problem für uns, haben wir doch mittlerweile einige Trainingskilometer in den Beinen. Beim Felsentor sind wir dann ganz alleine und können ungehemmt über die Felsformationen klettern. Dienlich ist dabei, dass gerade wieder einmal Ebbe ist.

Fanad Head Lighthouse

30. Juli 2024 / Irland / Fanad Head / Lighthouse

Auf der Suche nach einem passenden Übernachtungsplatz haben wir wieder einmal ein schönes Stückchen Erde entdeckt. Der Leuchtturm am Fanad Head und dessen Umgebung sehen wirklich toll aus. Fanad Head ist eine von mehreren Halbinseln, die im Norden Irlands ins Meer hinausragen. Der Leuchtturm gefällt uns, und der Übernachtungsplatz, den wir hier finden, ebenso. Frei übernachten ist in Irland zwar nicht offiziell erlaubt, wird aber, sofern man sich ruhig und ordentlich verhält, sowohl von der Polizei als auch von der ansässigen Bevölkerung toleriert (so ist zumindest unsere bisherige Erfahrung). Einzig um die touristischen Hotspots sind alle schönen Plätze mit Schranken oder Verboten versehen. Aber diese Plätze meiden wir ohnehin. Schliesslich hat Irland eine Vielzahl schönster Plätze in eher entlegenen Regionen direkt am Meer oder an Seen zu bieten. Absolut ideal für Reisende wie wir, die eher die Ruhe als den Trubel suchen.

Templebreaga Arch

30. Juli 2024 / Irland / Horn Head / Templebreaga Arch

Highlight unserer Wanderung ist der Templebreaga Arch, ein Felsentor, das spektakulär in den Atlantik hinausragt. Der Weg zum Tor ist nicht ganz mühelos, lohnt sich aber alleweil. Irgendwie schön, dass es noch Sehenswürdigkeiten gibt, die man nicht einfach bequem anfahren kann, sondern die man nur dann bestaunen kann, wenn man eine gewisse Anstrengung auf sich nimmt.

Top-Wanderung am Horn Head

30. Juli 2024 / Irland / Horn Head

Wir sind nun ganz oben in den nördlichsten Regionen Irlands angekommen. Bei der kleinen Ortschaft Dunfanaghy ragt die Halbinsel Horn Head ins Meer hinaus. Und zuoberst auf dieser Halbinsel muss es gemäss unserer elektronischen Landkarte einen Wanderweg der Küste entlang geben. Den wollen wir entdecken. Die Anfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung ist wie meistens bei solch abgelegenen Orten abenteuerlich. Der Wanderweg, den wir vorfinden, erstreckt sich dann über rund sechs Kilometer der Küste entlang. Immer wieder hat man spektakuläre Ausblicke auf die Klippen und das tosende Meer. Die Strecke ist recht kupiert und der Weg nicht immer leicht zu finden. Speziell schön ist aber, dass man über weite Stecken auf weichen Moorböden wandern kann und dass wir praktisch alleine unterwegs sind. Ein Top-Erlebnis, das zwar etwas in die Beine geht, das uns aber eine wunderbare Landschaft gezeigt hat.

Stylische Schafe

29. Juli 2024 / Irland / Malin Beg

Wie ich bereits einmal geschrieben habe, sind die meisten Schafe in Irland farbig gekennzeichnet. Und das recht auffällig. Am meisten sieht man rot und blau, teilweise auch violett oder grün. Dass die Schafe vom Hals bis zum Schwanz vollständig eingefärbt sind, haben wir heute zu ersten Mal gesehen. Sieht komisch aus. Eigentlich sollten doch auch diese Schafe allmählich merken, dass die Fussball-EM vorbei und Holland längst ausgeschieden ist.