Vallée d’Ait Mansour

17. Februar 2025 / Marokko / Vallée d’Ait Mansour / Dorf im Südosten

Im Vallée d’Ait Mansour gibt es eine stattliche Anzahl Einwohner. Im oberen, engeren Teil der Schlucht sind es bloss verstreute Ansammlungen von jeweils mehreren Häusern. Diese müssen noch mehrheitlich bewohnt sein, begegnet man doch auf der Strasse immer wieder Einheimischen. Im unteren Teil des Tals gibt es zwei ordentlich grosse Dörfer. Auch in den Seitentälern sieht man kleinere Weiler. Das abgebildete unterste Dorf ist zweigeteilt. Der Strasse entlang stehen die neueren Gebäude. Etwas abseits befindet sich der alte, recht zerfallene Ortsteil. Unten am Bach gibt es einen grossen Palmenhain. Wunderschön, das Ganze.

Vallée d’Ait Mansour

17. Februar 2025 / Marokko / Vallée d’Ait Mansour / Schlucht

Die Nacht eingangs des Vallée d’Ait Mansour war sehr ruhig. Tagsüber fahren nur wenige Fahrzeuge durch die enge Schlucht. In der Nacht gibt es praktisch keinen Verkehr mehr, da es speziell für Ortsunkundige viel zu gefährlich wäre, die enge, unübersichtliche Strasse zu befahren. Am Vormittag haben wir nochmals einen längeren (zweieinhalbstündigen) Spaziergang durch die Schlucht gemacht. Wirklich herrlich, die Oasenlandschaft mit den vielen Palmen, Mandel- und Olivenbäumen. Hopo hat Lunte gerochen und wollte auch in die Schlucht. Wir haben nachgegeben und haben die ganze Strecke auch noch auf vier Rädern bewältigt. Gut, dass es hier so wenig Verkehr hat, gibt es doch nicht überall ausreichend breite Ausweichstellen. Gestern war ich noch fest der Meinung, dass es eine Dummheit wäre, durch die Schlucht zu fahren. Heute bin ich froh, dass wir es gemacht haben. Die Fahrt war superschön.

Vallée d’Ait Mansour

16. Februar 2025 / Marokko / Vallée d’Ait Mansour / Oase

Das Vallée d’Ait Mansour ist eine fast zehn Kilometer lange Schlucht. Zu beiden Seiten ragen die kahlen Felsen steil in die Höhe. Im Talboden, den man durchwandern kann, wachsen Tausende von Palmen. Aktuell blühen zudem noch viele Mandelbäume. Der Tipp von Mohammed war wirklich gut. Eine so grosse und so schöne Oase haben wir noch nie gesehen. Es gefällt uns hier so gut, dass wir uns spontan entschlossen haben, hier zu übernachten, damit wir morgen Vormittag nochmals durch die Schlucht wandern können. Die zwei Franken, die wir hier auf dem überwachten Parkplatz für den Tag und fürs Übernachten bezahlen müssen, konnten wir gerade noch zusammenkratzen. Für eine Nacht mitten in Palmen hätten wir auch ein Mehrfaches gerne bezahlt,

Fahrt ins Vallée d’Ait Mansour

16. Februar / Marokko / Vallée d’Ait Mansour / Anfahrt

Auf Empfehlung des einheimischen Mohammed sind wir heute ins Vallée d’Ait Mansour gefahren. Bereits die Anfahrt durch die Berge ist recht spektakulär. Die Strasse ist schmal und kurvenreich. Da es wenig Verkehr hat, ist die Strecke aber auch mit einem Wohnmobil gut zu bewältigen. Lohnenswert ist es auf alle Fälle.

Felslandschaft bei Tafraoute

16. Februar 2025 / Marokko / Tafraoute / Felsformationen

Wer gerne auf Felsblöcken herumturnt, ist hier definitiv am richtigen Ort. Wer skurrile Felsformationen liebt, ebenfalls. Als Blogger hat man es nicht immer einfach. An gewissen Tagen hat man kaum Fotos, die es wert sind, hochgeladen zu werden. An anderen Tagen fällt die Auswahl extrem schwer, weil sich derart viele gute Fotos angesammelt haben. Heute ist wieder so ein Tag. Fotomotive gibt es in der Umgebung von Tafraoute wirklich in Hülle und Fülle.

Roches Peintes

16. Februar 2025 / Marokko / Tafraoute / Roches Peintes

Die Landschaft rund um Tafraoute ist ausserordentlich schön. Eine zusätzliche Note erhält sie noch durch die zahlreichen bemalten Felsen, die hier verstreut anzutreffen sind. 1984 färbte der belgische Künstler Jean Vérame zehn Felsblöcke in Blau. Seither sind weitere Felsformationen und weitere Farben hinzugekommen. Farbe in der Landschaft ist sicher Geschmacksache. Die meisten finden es attraktiv. Für die anderen hat es in der Umgebung genügend Felsformationen, die naturbelassen sind.

Chapeau Napoleon

16. Februar 2025 / Marokko / Aguerd Oudad / Chapeau Napoleon

Tafraoute mitsamt Umgebung ist bekannt für seine tolle Landschaft und viele skurrile Felsformationen. Im Nachbarort Aguerd Oudad trifft man auf den „Hut Napoleons“, der über das Dorf wacht. Noch kurz zum Wetter: gestern war es ja den ganzen Tag über bedeckt und trüb. Beim Aufstehen heute Morgen war der Himmel immer noch vollständig wolkenverhangen. Innert einer Stunde waren dann aber alle Wolken weg und wir durften wieder einen herrlichen Tag mit sehr viel Sonne geniessen. Allerdings stieg das Thermometer heute nur noch auf 13 Grad an, was teilweise darauf zurückzuführen ist, dass wir uns auf über tausend Meter Höhe befinden.

Gewürze bringen etwas Farbe in trüben Tag

15. Februar 2025 / Marokko / Guelmim / Früchte- und Gemüsemarkt

Wir hatten nun über eine Woche lang ausschliesslich strahlenden Sonnenschein. Heute hat das Wetter gekehrt. Den ganzen Tag über war es bedeckt und trüb. Schade, denn von Guelmim nach Tafraoute sind wir durch tolle Landschaften gefahren. Aber ohne Sonne sieht alles nicht halb so schön aus. Gut, dass es wenigstens am Früchte- und Gemüsemarkt von Guelmim farbig zu- und herging. Da waren einmal die Gewürze. Aber auch Orangen und Mandarinen haben kräftige farbige Akzente gesetzt. Gekauft werden hier eher grössere Mengen. Einige Händler sind gleich mit ihren Pickups auf dem Markt vorgefahren, die Ladefläche bis ganz oben gefüllt mit Orangen, anderen Früchten oder Gemüse.

Rachid aus der Sahara

15. Februar 2025 / Marokko / Guelmim / Kamelmarkt

Wie ich gestern geschrieben habe, haben wir uns überlegt, ein Dromedar zu kaufen um damit an irgend einem schönen Strand Touristen auszureiten. Rachid hätte uns gut gefallen. Aber leider wurden wir mit seinem Besitzer nicht handelseinig. Hopo ist erleichtert. Wir setzen unsere Reise fort und er kann seinen Bewegungsdrang weiter ausleben.

Schaf- statt Kamelmarkt

15. Februar 2025 / Marokko / Guelmim / Kamelmarkt

Im letzten Jahrhundert war der Kamelmarkt von Guelmim der grösste von ganz Afrika. Diese Zeiten sind vorbei. Heute werden auf dem Gelände des Kamelmarktes hauptsächlich Schafe und Ziegen gehandelt, am Rande auch Kühe und einige Dromedare. Wir bekamen heute Morgen ein Spektakel zu sehen, aber nicht das, das wir erwartet hatten. Nicht so schlimm. Was wir gesehen haben war auch speziell. Und rund 50 Dromedare waren dann doch noch auf dem Gelände, die sich in ihrer Ecke mehr oder weniger frei bewegen konnten.