Sommarøyabrua

9. August 2025 / Norwegen / Sommarøyabrua / Blick zur Insel Haja

Auf die Insel Sommarøya gelangt man über die Sommarøyabrua. Die Brücke ist gut fünfhundert Meter lang. Sie ist so gebaut, dass sie auch von grossen Schiffen unterfahren werden kann. Vom höchsten Punkt der Brücke aus hat man einen herrlichen Blick auf die Insel Sommarøya und auf die umgebende Küstenlandschaft. Der markante Berg auf der linken Bildhälfte heisst Haja, ist 486 Meter hoch und befindet sich auf der gleichnamigen Insel Haja, die er fast vollständig bedeckt. Es wimmelt hier nur so von kleinen Inseln und Fjorden. Unübersichtlich, aber traumhaft schön.

Sommarøya

9. August 2026 / Norwegen / Hillesøya / Küste

Das kleine Inselchen Sommarøya ist wirklich traumhaft schön. Es ist eingebettet in eine wunderschöne Bergkulisse und verfügt über Strände, die stark an die Südsee erinnern. Nur die Wassertemperatur ist nicht ganz die gleiche. Das kleine Paradies ist nur 0,42 Quadratkilometer gross und zählt gut dreihundert Einwohner. Die lokale Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Fischerei. So sind in Sommarøy eine grössere Fischereiflotte sowie mehrere Betriebe angesiedelt, die die gefangenen Fische verarbeiten. Mit dem Tourismus ist man daran, sich ein zweites Standbein aufzubauen.

Hafen von Hillesøya

9. August 2025 / Norwegen / Hillesøya / Hafen

Heute war wieder einmal Warten angesagt. Warten auf besseres Wetter. Denn den ganzen Vormittag über hat es immer wieder geregnet. Aber unsere Wetter-App hat für den Nachmittag eine deutliche Wetterbesserung angesagt. Und die traf dann auch tatsächlich ein. Wir sind von der Insel Kvaløya, auf der wir eine sehr ruhige Nacht verbracht haben, auf die nördlich gelegenee Insel Sommarøya gefahren. Kvaløya ist die fünftgrösste Insel Norwegens, Sommarøya ist nur ein Mini-Inselchen. Aber traumhaft schön. In der Ortschaft Hillesøya, die die einzige auf der Insel ist, gibt es auch einen Hafen, was bei uns immer gut ankommt. Und wie man gut erkennen kann, hat das Wetter komplett umgeschlagen. Uns freut’s.

Fischerhütten

8. August 2025 / Norwegen / Insel Kvaløya / Fischerhütte

Entlang der Küste auf der Insel Kvaløya trifft man immer wieder auf Fischerhütten und Holzschuppen. Viele von ihnen sind im für den Norden so typischen roten Farbton gehalten. Diese traditionelle rote Farbe wird als Falunrot bezeichnet. Die Farbe wurde ursprünglich aus einem Abfallprodukt einer Kupfermine in der schwedischen Stadt Falun gewonnen. Wenn nur alle Abfallprodukte so schön wären.

Insel Kvaløya

8. August 2025 / Norwegen / Insel Kvaløya / Fischerhütte

Über eine imposante Brücke gelangt man vom Tromsø aus auf die Insel Kvaløya. Teile von Tromsø liegen gar noch auf der von mehreren Fjorden stark zergliederten Insel, die die fünftgrösste Norwegens ist. Auf der Insel gibt es viel wilde Natur, schöne Küsten und kleine Fischerhäfen zu bewundern. Das Wasser hier ist so klar, dass fast schon ein Karibik-Feeling aufkommt. Die Temperaturen sind allerdings nicht Karibik-like. Wobei: Nach einigen etwas kühleren Tagen stieg das Thermometer heute Nachmittag doch wieder auf 24 Grad an. Das Wasser ist ein paar Grad kühler. Baden ist hier oben nur etwas für ganz Hartgesottene.

Vereitelter Raub

8. August 2025 / Norwegen / Tromsø / Hafen

Auf unseren Reisen erleben wir immer wieder Überraschendes. Meist Positives, gelegentlich auch Negatives. Solches geschah heute. Heidi ist mit einem schönen Stück Pizza in der Hand durch den Hafen Tromsøs geschlendert. Die feine Pizza hat nicht nur ihr gefallen, sondern auch einer frechen Möwe. Der dreiste Vogel kam plötzlich von hinten angeflogen und wollte die Pizza rauben. Instinktiv konnte Heidi noch die Hand abdrehen. Statt in die Pizza pickte die Möwe in Heidis Hand und versetzte ihr auf der Flucht auch noch einen Flügelschlag gegen die Nase. Glücklicherweise ist aber nichts Schlimmeres passiert. Alle blieben unverletzt und die feine Pizza konnte doch noch ihrem gewünschten Bestimmungszweck zugeführt werden. Die Lehre aus dem Vorfall: Norwegen hat eine niedrige Kriminalitätsrate, vor frechen Möwen muss man sich aber auch hier wappnen.

Hafensauna

8. August 2025 / Norwegen / Tromsø / Hafensauna

Saunieren ist eine finnische Erfindung. Aber auch in Norwegen trifft man auf immer mehr Saunas. Zum Teil findet man diese an ganz ausgefallenen Orden. Eine besonders schöne haben wir heute mitten im Hafen von Tromsø entdeckt. Nach dem Saunagang kühlt man sich mitten im Hafenbecken ab. Das Wasser hier ist übrigens extrem klar und sauber, aber nicht speziell warm.

Tromsø

8. August 2025 / Norwegen / Tromsø / Hafen

Mit 80’000 Einwohnern ist Tromsø die grösste Stadt Nordnorwegens. Sie wird auch als die „arktische Hauptstadt“ bezeichnet. Tromsø ist die Drehscheibe für den Tourismus in Norwegens hohem Norden. Viele Nordkapreisende fliegen aus der ganzen Welt hierhin und ziehen dann mit Mietautos, Wohnmobilen, Bussen, Fahrrädern oder auf dem Seeweg (Hurtigruten) weiter. Wir sind ohne allzu grossen Erwartungen nach Tromsø gereist und wurden positiv überrascht. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen. Der Hafen sieht toll aus, in der Altstadt gibt es noch viele schöne Holzhäuser und Holzkirchen, aber auch gutaussehende Neubauten. Und wir haben eine lockere, stressfreie Stimmung wahrgenommen. Ganz offensichtlich haben sich alle am tollen Wetter erfreut, das wieder einmal aufgezogen ist.

Am Ramfjord

7. August 2025 / Norwegen / Straumfjordnes / Ramfjord

Wir fahren südwärts. Das Wetter müsste eigentlich wärmer und sonniger werden. Sollte man meinen. Tut es aber nicht. Ganz im Gegenteil: Heute haben wir wettermässig den schlechtesten Tag unserer bisherigen Reise erwischt. Viele Wolken, viel Regen, nur wenige blaue Wolkenlöcher und noch weniger Sonnenschein. Die Landschaft hier oben sieht aber auch bei diesem Wetter schön aus. Und ein kleines Highlight haben wir dennoch erlebt. Bei einer Pause am Ramfjord haben wir ein delfinartiges Lebewesen entdeckt, das seine Runden drehte und gelegentlich seine Rückenflosse zeigte. Laut einem norwegischen Paar, das am gleichen Ort Rast machte, soll es sich um einen „Nise“, einen Schweinswal, gehandelt haben. Kein echter Delfin also. Aber gleichwohl schön.

Jøkelfjord

6. August 2025 / Norwegen / Saltnes / Jøkelfjord

Auf einem schönen Wanderweg kann man sich von Saltnes aus dem Oksfjorjøkelen-Gletscher ein ordentliches Stück annähern. Wer ganz zum Gletscher will, benutzt in der Regel ein Boot. Wie ich bereits erwähnt habe, war die Sonne heute nicht allzu lange zu sehen. Kaum hatte sie es geschafft, die Wolkendecke zu durchdringen, verschwand sie schon wieder hinter den hohen Bergen. Dafür durften wir aber eine schöne Abendstimmung miterleben.