Celle

7. September 2025 / Deutschland / Celle / Schuhstrasse

Wer Fachwerkhäuser mag, sollte unbedingt einmal nach Celle gehen. Mit fünfhundert bunten Fachwerkhäusern zählt Celle zu den dichtesten, geschlossenen Fachwerkensembles der Welt. Die Stadt wird daher oft einfach als Fachwerkstadt oder aber auch als „Juwel an der Aller“ bezeichnet. Es gibt mindestens fünf Altstadtgassen, an denen es praktisch ausschliesslich Fachwerkhäuser gibt. Auch ausserhalb vom Zentrum findet man viele derartige Bauten. Einen Besuch in Celle, das nördlich von Hannover liegt, können wir bestens empfehlen. Eigentlich wollten wir heute noch ein Stück weiter südwärts fahren. Es hat uns hier aber so gut gefallen, dass wir geblieben sind und in der Nähe übernachten.

Holstentor

7. September 2025 / Deutschland / Lübeck / Holstentor

Das Wahrzeichen von Lübeck ist das Holstentor. Neben dem Brandenburger Tor, dem Kölner Dom und der Münchener Liebfrauenkirche soll es das weltweit bekannteste deutsche Bauwerk sein. Es wurde zwischen 1464 und 1478 erbaut und diente sowohl der Verteidigung als auch der Repräsentation der Macht Lübecks als reiche Handelsstadt.

Salzspeicher an der Stadttrave

7. September 2025 / Deutschland / Lübeck / Salzspeicher

Besonders schön wirken die historischen Backsteinhäuser, wenn sie sich im Wasser spiegeln. Lübeck ist vollständig vom Wasser umgeben. Auf der westlichen Seite fliesst der Fluss Trave, östlich vom Zentrum liegt die Kanal-Trave. Heute war zu Wasser recht viel los. Wen wundert’s, an einem so schönen Spätsommertag?

Backsteinbauten in Lübecks Innenstadt

7. September 2025 / Deutschland / Lübeck / Gesellenhaus und Propsteikirche

Lübeck ist bekannt für seine Bauten im Stil der Backsteingotik. Diese entstanden im Mittelalter, als Lübeck die Hauptstadt der Hanse war. Eine Vielzahl solcher Bauten findet man in der Innenstadt. Am bekanntesten ist wohl das Rathaus. Aber auch etwas abseits davon trifft man auf sehr sehenswerte Gebäude.

Lübeck

7. September 2025 / Deutschland / Lübeck / Dom

Seit gestern Nachmittag sind wir in Deutschland. Übernachtet haben wir in Bad Segeberg, das rund fünfzig Kilometer nördlich von Hamburg liegt. Bad Segeberg ist bekannt für die Karl-May-Spiele, einem Pendant zu den Tellspielen in Interlaken. Nach einer dreissigminütigen Fahrt über Land haben wir Lübeck erreicht. Lübeck gehört zusammen mit Hamburg, Bremen, Rostock und Wismar zu den Hansestädten (als ehemalige Mitglieder des mächtigen Hansebundes). Aus unserer Sicht ist Lübeck eine der schönsten Städte Deutschlands, deren Besuch wir nur empfehlen können. Man sollte sich dann aber etwas mehr Zeit nehmen, als wir es heute getan haben.

Odense

6. September 2025 / Dänemark / Odense / Ramsherred

Zum Abschluss unseres Dänemark-Aufenthalts haben wir noch Odense besucht. Schliesslich haben wir ganz in der Nähe am Odense Fjord übernachtet und eine herrlich ruhige Nacht verbracht. Mit 185’000 Einwohnern ist Odense die drittgrösste Stadt Dänemarks. Und sie ist die Geburtsstadt des Autors Hans Christian Andersen, der unter anderem das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ schrieb, aufgrund dessen die bekannte Statue in Kopenhagen geschaffen wurde. Odense hat einige hübsche Gassen, vereinzelte schöne Gebäude und ein paar Museen zu bieten. Aus unserer Sicht ist die Stadt gut für einen Zwischenhalt, aber nicht für viel mehr. Von Odense aus geht es nun rüber nach Deutschland, wo wir noch ein paar Zwischenhalte einlegen wollen. Morgen stehen Lübeck und Celle auf dem Programm. Was dann noch folgen wird, werden wir sehen.

Versöhnlicher Tagesabschluss am Odense Fjord

5. September 2025 / Dänemark / Odense Fjord / Hafen in Seden

Mit der Morgenwanderung beim Auderød Havn ist nichts geworden. Es hat den ganzen Morgen über zum Teil recht heftig geregnet. Ich habe mich gar zur Behauptung hinreissen lassen, dass der heutige Tag wettermässig der schlechteste unserer ganzen neunwöchigen Reise sei. Dem war zum Glück nicht so. Mitte Nachmittag wurde es plötzlich recht freundlich und wir konnten am Odense Fjord einen schönen Abend verbringen. Der Odense Fjord ist das Gewässer nördlich der Stadt Odense, das aufgrund seiner Form, seiner Inseln und seiner geringen Tiefe so gar nicht an einen Fjord erinnert. In Dänemark wird der Begriff Fjord aber breiter aufgefasst als in anderen Länder. Ob Fjord oder nicht Fjord kann uns ohnehin egal sein. Hauptsache, wir hatten einen schönen Abend hier und können hoffentlich eine ruhige Nacht neben dem Hafenbecken verbringen.

Wechsel auf die nächste Insel

5. September 2025 / Dänemark / Storebaelt-Brücke / Westliches Brückenende

Von der Insel Seeland, auf der Kopenhagen liegt, haben wir heute Mittag auf die Insel Fünen gewechselt. Wir sind dabei über die Storebælt-Brücke gefahren, die eine Distanz von achtzehn Kilometern überwindet. Der Ostteil ist eine fast sieben Kilometer lange Brückenkonstruktion mit einer gewaltigen Hängebrücke, die eine lichte Höhe von 65 Metern hat. Dann geht es ein Stück weit über eine kleine Insel, bevor die wiederum sieben Kilometer lange flache Westbrücke kommt. Die Storebælt-Brücke wurde im Sommer 1998 eröffnet und hat fast vier Milliarden Euro gekostet. Diese Kosten sollen mit der Brückenmaut (eine Überfahrt kostet fast dreissig Franken) binnen 35 Jahren abgezahlt werden. Hoffen wir, dass die Brücke so lange stehen bleibt. Denn obwohl die Schiffe die Brücke auf einer Breite von über 1’600 Metern unterqueren können, gab es schon einen Kapitän, der es geschafft hat, sein Schiff in einen Brückenpfeiler zu manövrieren.

Übernachten bei den Indianern

4. September 2025 / Dänemark / Auderød Havn / Hafen

Die kommende Nacht verbringen wir am Arresø-See im Nordosten Dänemarks. Die Indianer vom Stamme der Hopos venner haben uns grosszügigerweise erlaubt, dass wir direkt neben ihren Zelten übernachten dürfen. Von unserem Parkplatz aus führen einige Wanderwege durch ein Naturreservat, in dem es mehrere kleine Seen gibt. Leider sagt unsere Wetter-App für morgen Regen voraus. Sollte es anders kommen, werden wir wohl zum Dank unsere Wanderschuhe schnüren.

Kirche von Kregme

4. September 2025 / Dänemark / Kregme / Kirche

Die Kirche von Kregme ist uns bei der Fahrt durch die nordostdänische Landschaft ins Auge gestochen. Wir haben einen ungeplanten Stopp eingelegt und unsere Handykameras gezückt. Die Kirche sieht nicht nur toll aus, sie hat auch ein stattliches Alter. Das Kirchengebäude geht auf das Jahr 1150 zurück und wurde im Lauf der Zeit mehrfach erweitert. Der Kern der Kirche ist damit älter als unsere Eidgenossenschaft. Eindrücklich.