Pisa – Platz der Wunder

4. November 2024 / Italien / Pisa / Baptisterium, Dom und Schiefer Turm

Das Areal beim Domplatz von Pisa wird auch als Campo dei Miracoli oder Platz der Wunder bezeichnet. Und die hier angesiedelten Gebäude, von denen das Baptisterium, der Dom und der Schiefe Turm die bekanntesten sind, sind wirklich wunderschön. Gut ist auch, dass rund um die Gebäude recht viel freier Platz ist, so dass man Pisas Hauptsehenswürdigkeiten auch aus etwas Distanz bewundern kann. Genügend freier Platz ist auch nötig, denn der Besucherandrang ist selbst im November recht gross. Traf man in Lucca hauptsächlich auf italienische Touristen, sind es hier solche aus aller Welt. Das wiederum ist kein Wunder, denn so prachtvolle Bauwerke muss man einfach einmal gesehen haben.

Lucca – San Michele in Foro

4. November 2024 / Italien / Lucca / San Michele in Foro

Die Toskana ist mit einigen wunderschönen Städten gesegnet: Florenz, Siena, Pisa, aber auch Lucca. Lucca verfügt über eine prächtige Altstadt, die von einer Stadtmauer umgeben ist, die bequem zu begehen ist und immer wieder Blicke auf einige Sehenswürdigkeiten zulässt. Trotz prächtigem Wetter war heute leider nicht der ideale Tag, um Lucca zu besuchen. Die Tage zuvor wurde in der Altstadt das Comics & Games Festival abgehalten. Auf praktisch allen schönen Plätzen hat es noch grosse Ausstellungszelte, die die Sicht versperren. Der Platz vor der Kirche San Michele in Foro ist die grosse Ausnahme. Sonst ist man in der ganzen Stadt mit schweren Maschinen daran, abzubauen und abzutransportieren. So macht ein Stadtbummel nicht wirklich Freude. Schade. Aber ich komme sicher wieder nach Lucca.

Piazza Alberica in Carrara

4. November 2024 / Italien / Carrara / Piazza Alberica

Carrara ist weltberühmt wegen des Marmors, der hier aus dem Berg gebrochen, unten in der Ebene zugeschnitten und dann in alle Herren Länder exportiert wird. Von der Stadt aus sind die vielen Steinbrüche hoch oben in den Bergen gut zu erkennen. Carrara zählt knapp 100’000 Einwohner. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Dom, der selbstverständlich aus Carrara-Marmor errichtet wurde. Leider wurde recht dicht an den Dom heran gebaut, so dass dieser nur schwer zu fotografieren ist. Besser sind da schon die Plätze, von denen einige sehenswert sind. So insbesondere auch die Piazza Alberica nahe beim Dom.

Sarzana – Fortezza Firmafede

3. November 2024 / Italien / Sarzana / Fortezza Firmafede

Da die Ortschaften am Meer überfüllt sind und sich kaum noch Parkplätze finden lassen, reisen wir am Nachmittag landeinwärts und besuchen Sarzana, wo wir auch übernachten werden. Sarzana zählt gut 20’000 Einwohner und besitzt eine hübsche Altstadt mit engen Gassen, weiten Plätzen und einer mächtigen Basilika. Und dann gibt es da noch zwei Festungen: eine ist in die Altstadt integriert, die andere thront im Osten hoch über der Stadt. Sarzana dürfte der letzte Ort gewesen sein, den wir in Ligurien besucht haben. Morgen geht es ab in die Toskana.

Lerici

3. November 2024 / Italien / Lerici / Hafen

Von San Terenzo sind es bloss zwei Kilometer bis nach Lerici, die man bequem zu Fuss der schönen Promenade entlang hinter sich bringen kann. Lerici ist ein beliebter Urlaubsort am Golf von La Spezia. Seine Trümpfe sind ein feiner Sandstrand, eine romantische Altstadt, eine mächtige Burg und ein grosser Jachthafen. Wer glaubt, dass die ligurischen Badeorte im November einsam und verlassen sind, täuscht sich gewaltig. Der Strand, die Promenade und die Altstadtgassen waren heute recht voll. Den Autonummern an waren es hauptsächlich italienische Tagesausflügler, die das schöne Wetter am Meer geniessen wollten. Man weiss ja nicht, wie lange dieses noch anhält.

San Terenzo – Castello

3. November 2024 / Italien / San Terenzo / Castello

Leichte Wetterverschlechterung prognostiziert! Erstmals seit letztem Montag wird für den heutigen Sonntag leichte Bewölkung gemeldet. Von der bekommen wir aber zum Glück nichts mit. Wir dürfen einen weiteren strahlend schönen Herbsttag geniessen. So auch im kleinen Dorf San Terenzo, das fünf Kilometer südöstlich von La Spezia liegt. San Terenzo verfügt über einen gepflegten Strand, der gut besucht ist. Kein Wunder bei diesem Wetter und an einem Sonntag Nachmittag. Viele Italiener aus nah und fern nutzen die Gelegenheit, um nochmals bei sehr angenehmen Temperaturen ein paar Stunden am Meer zu verbringen. Über dem Strand ragt das mittelalterliche Castello, das zur Verteidigung von San Terenzo gegen Piraten errichtet wurde.

Manarola

2. November 2024 / Italien / Manarola

Im letzten Jahrhundert galten die Cinque Terre noch als Geheimtipp. Der Besucherantrag hielt sich noch in Grenzen. Diese Zeiten sind längst vorbei. Mittlerweile reisen jährlich über 2,5 Millionen Menschen in die fünf Dörfer. Dies meist als Tagestouristen, individuell oder in Gruppen. Am Nachmittag herrscht dann ein entsprechendes Gedränge in den engen Gassen der einzelnen Dörfer. Das schreckt uns je länger um so mehr ab. Wir verzichten daher auf einen zweiten Tag in den Cinque Terre (den wir uns eigentlich fest vorgenommen haben) und reisen weiter. An unbekannteren Orten, die vielleicht nicht ganz so schön wie die Cinque Terre sind, aber in denen man sich noch frei bewegen kann, ist es uns bedeutend wohler. Mal schauen, auf was für solche Orte wir auf unserer Italienreise noch stossen.

Vernazza

2. November 2024 / Italien / Vernazza

Vernazza ist das zweitnördlichste Dorf der Cinque Terre. Es klebt wie ein Schwalbennest auf einem Felsvorsprung und zählt bloss gut 700 Einwohner. Die Cinque Terre sind heute ein Naturpark, in dem nichts Neues mehr gebaut oder verändert werden darf. Selbstverständlich gehören die fünf Dörfer auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Auf dem Sentiero Azzurro

2. November 2024 / Italien / Cinque Terre / Sentiero Azzurro

Der Sentiero Azzurro dürfte einer der meist begangenen Wanderwege Italiens sein. Er verbindet die fünf Dörfer der Cinque Terre und führt von Monterosso al Mare nach Riomaggiore (unsere Laufrichtung) oder umgekehrt. Zweigt man in jedes einzelne Dorf ab und schaut sich dieses etwas genauer an, kommt man auf gut 15 Kilometer Wegstrecke. Das tönt nach einer eher gemütlichen Wanderung. Ist es aber nicht. Denn der Weg von Dorf zu Dorf verläuft nicht auf Meereshöhe, sondern führt jeweils ordentlich in die Höhe (bis auf 440 Meter). Nach jedem Dorf gibt es einen steilen Anstieg und dann wieder einen ebenso steilen Abstieg. Belohnt wird man jeweils mit wunderbaren Ausblicken auf die Küstenlandschaft und die Dörfer. Der Weg ist gut unterhalten, aber ohne passendes Schuhwerk kaum machbar. Aktuell herrschen ideale Temperaturen für eine solche Wanderung. Entsprechend gross war heute der Antrag.