Santa Maria in Trastevere

14. November 2024 / Italien / Rom /  Santa Maria in Trastevere

In der Ewigen Stadt gibt es jede Menge Kirchen. Grosse und kleine, bekannte und weniger bekannte, schöne und etwas weniger gelungene. Am besten gefällt mir persönlich immer noch die Chiesa Santa Maria in Trastevere, in der es herrliche Mosaikbilder zu besichtigen gibt. Trastevere kennt man sonst eher als Viertel, in dem es viele feine und erschwingliche Ristoranti, Trattorias und Osterias gibt und das zum Glück etwas abseits der Touristenströme liegt.

Trevi-Brunnen mal ganz anders

14. November 2024 / Italien / Rom / Trevi-Brunnen

Der Trevi-Brunnen wird zurzeit saniert. Damit die vielen Touristen gleichwohl etwas vom Brunnen haben, haben die findigen Römer einen Steg über dem leeren Brunnenbecken errichtet. Man erhält damit die Gelegenheit, die von Meereswesen bevölkerte Marmorfassade einmal ganz aus der Nähe besichtigen zu können. Auch für den traditionellen Münzwurf über die Schulter, der laut Legende eine Wiederkehr in die Ewige Stadt sichert, wurde eine Lösung gefunden. Statt die Münze in den Brünnen zu werfen kann man sie nun vorübergehend in ein separates Bassin werfen. Immerhin kommen so pro Woche rund 30’000 Euro zusammen, die für Bedürftige eingesetzt werden können.

Tiber mit Petersdom

14. November 2024 / Italien / Rom / Petersdom

Zu jedem Rombesuch gehört ein Abstecher in den Vatikan. Der Petersdom ist wahrlich ein imposanter Bau. In ihm finden 20’000 Menschen Platz. Es ist damit eine der grössten und bedeutendsten Kirchen der Welt. Am besten gefällt er mir aus einiger Distanz mit dem Tiber im Vordergrund. Der riesige Petersdom verliert dann inmitten anderer historischer Bauten etwas von seiner Wucht und wirkt geerdeter.

Rom – Monumento nazionale a Vittorio Emanuele II

13. November 2024 / Italien / Rom / Monumento nazionale a Vittorio Emanuele II

Im Zentrum des antiken Roms, direkt beim Kapitol, steht das Monumento nazionale a Vittorio Emanuele II, das erst vor knapp hundert Jahren vollendet wurde. Ein imposanter Bau, den die Römer wegen seiner Bauform angeblich auch spöttisch als Schreibmaschine bezeichnen sollen. Von den obersten Ebenen aus hat man eine prächtige Aussicht auf das Zentrum Roms. Ob die Möwen wegen der Aussicht hier sind oder anderes im Schilde führen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Rom – Kolosseum

13. November 2024 / Italien / Rom / Kolosseum

In Capua haben wir zwei Nächte neben dem zweitgrössten Amphitheater aus der römischen Zeit übernachtet. Heute waren wir beim grössten von den Römern erbauten Amphitheater, dem Kolosseum in Rom. Ein wahrlich imposanter Bau, der fünf Stockwerke umfasste und mehr als 50’0000 Zuschauern Platz bot. Frappant ist der Unterschied bei den Besucherzahlen. In Capua gibt es kaum Touristen, die sich das dortige Amphitheater anschauen wollen. In Rom sollen es pro Jahr um die zehn Millionen sein. Selbst Mitte November reisst der riesige Besucherstrom nicht ab.

Dunkle Wolken über Rom

13. November 2024 / Italien / Rom / Fori Imperiali

Heute Morgen mussten wir erstmals auf unserer Italienreise kurz die Scheibenwischer betätigen. Bei unserer Wegfahrt in Capua hat es tatsächlich ganz leicht geregnet. Nicht genug, um die Strasse zu nässen, aber genug, um unsere Sicht zu beeinträchtigen. Wir sind heute Vormittag nach Rom gereist. Die 200 Kilometer Wegstrecke, mehrheitlich auf der Autobahn, haben wir bei mässigem Verkehr zügig hinter uns gebracht. Um die Mittagszeit waren wir bereits mitten in Rom. Hier ist es ein paar Grad kühler und recht stark bewölkt. Die kurzen Hosen haben wir schweren Herzens verstaut. Wir wollen uns aber nicht beklagen, haben wir doch gut zwei Wochen lang prächtigstes Herbstwetter geniessen dürfen.

Neapel – Pizzas und Kutteln

12. November 2024 / Italien / Neapel / Tripperia Fiorenzano

Wer nicht völlig mittellos ist, wird in Neapel mit Sicherheit nicht verhungern. Das Angebot an feinstem Essen ist riesig. Im Zentrum stösst man alle paar Meter auf ein Ristorante, eine Trattoria, eine Pizzeria oder ein Geschäft, das köstlichen Street Food anbietet. Die Auswahl ist gross und vielfältig. So bereitet etwa die Tripperia Fiorenzano seit 1897 Kutteln in verschiedenen Variationen zu. Dass es das Geschäft schon so lange gibt, zeugt davon, dass sie gute Qualität anbieten. Und tatsächlich: die Trippe alla Romana waren sehr fein. Zugegeben, dass ist nicht für jedermann. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, wählt man Pizza. Die wurde hier erfunden und soll bereits im Mittelalter in den Gassen angeboten worden sein. Die hiesigen Pizzaiolos sind wirklich Meister ihres Fachs. Ich weiss nicht, woran es liegt. Aber ich habe jedes Mal das Gefühl, dass die Pizzas in Neapel noch ein Stück besser schmecken als anderswo in Italien oder auf der Welt.

Chaotisches Neapel

12. November 2024 / Italien / Neapel / Piazza Pignasecca

Neapel ist nichts für Ordnungsliebhaber und Menschen, die es jederzeit gern sauber haben. Der Abfall der Passanten und der Geschäfte landet meist erstmals auf der Strasse. Wenn nicht gerade gestreikt wird, wird der Abfall zwar innert ein paar Stunden zusammengetragen und weggeräumt. Bis dann bleibt er aber erstmals liegen. Wer diesen Anblick nicht erträgt, macht wohl besser einen grossen Bogen zum Neapel. Wobei: was hier in Neapel praktiziert wird, ist eigentlich für den ganzen Süden Italiens typisch. Überall liegt viel Dreck an den Strassenrändern und auf Plätzen. Damit muss man sich hier unten arrangieren können. Sonst ist man fehl am Platz.

Neapel – Basilica di San Francesco di Paola

12. November 2024 / Italien / Neapel / Basilica di San Francesco di Paola

Neapel verfügt auch über einige Sehenswürdigkeiten, deren Besichtigung lohnenswert ist. So etwa das Castell dell’Ovo auf einem Felsvorsprung vor den besten Hotels der Stadt, das Castell Nuovo oder verschiedene interessante Kirchen. Speziell reizvoll an Neapel finden wir aber das wilde Leben in den engen Gassen. Auf engstem Raum lösen sich Restaurants, Bars, Fischgeschäfte, Früchtehändler, Bäckereien, Imbissstände, Mini-Supermärkte, Souvenirgeschäfte und so weiter ab. Mopedfahrer – meist zu zweit oder gar zu dritt unterwegs – kurven wild durch die Gassen und suchen sich ihren Weg zwischen den Autos und den Fussgängern. Es wird laut geschrien und gehupt. Aber alles wirkt irgendwie fröhlich und lebenslustig. Faszinierend, dem wilden Treiben zuzuschauen.

Diego, der Stadtheilige

12. November 2024 / Italien / Neapel / Maradona

Diego Armando Maradona hat den SSC Neapel vor 33 Jahren verlassen. Vor vier Jahren ist er verstorben. In Neapel ist er aber noch allgegenwärtig. In den Gassen Neapels stösst man immer wieder auf Wandmalereien mit dem Abbild Maradonas. In vielen Geschäften, Restaurants und Bars hängen Fotos von ihm. In jedem Souvenir- und Sportartikelgeschäft sind die Artikel mit dem Abbild oder dem Namen Maradonas zuvorderst. Kurz: in Neapel führt kein Weg an Maradona vorbei. Es ist schon erstaunlich, dass ein Argentinier, der dem SSC Neapel untreu geworden ist, die Stadt vor mehr als dreissig Jahren verlassen hat und der alles andere als ein vorbildliches Leben führte, wie ein Gott verehrt wird und über allem steht. Aber irgendwie passt das gut zu Neapel.