Torfabbau

28. Juli 2024 / Irland / Bangor

Im Nordwesten Irlands wird noch häufig Torf abgebaut. Kein Wunder angesichts der vielen Moorböden, die es hier gibt. Offenbar heizen immer noch recht viele Iren mit Torf, was fürs Klima nicht speziell gut sein soll. Wir wollen das nicht verurteilen. Das gehört sich nicht für Gäste. Und unser Hopo läuft ja schliesslich auch nicht mit Wasser. Wobei wir gesamthaft betrachtet doch recht ökologisch unterwegs sind. Am stärksten belastet wird unsere persönliche Ökobilanz durch die 12,5 Liter Diesel, die Hopo pro 100 Kilometer in Anspruch nimmt (plus ein paar zusätzliche Tropfen, wenn wir heizen müssen). Sonst sind wir sparsam unterwegs. Elektrizität beziehen wir von den Solarzellen auf dem Dach. Pro Woche konsumieren wir rund zwei Liter Flüssiggas fürs Kochen und fürs Warmwasser. Frischwasser verbrauchen wir rund 15 Liter pro Tag und Person (bei täglichem Duschen). Damit dürfe unser ökologischer Fussabdruck kein allzu grosser sein. Dumm nur, dass unsere Wohnung zu Hause, die jetzt viel leer steht, aber gleichwohl geheizt werden muss, unsere persönliche Ökobilanz wohl markant verschlechtert.  Ja, auch wir sind kleine Sünder, können aber gut damit umgehen.

Eins von acht Millionen

27. Juli 2024 / Irland / Bei der Keem Bay auf Achill Island

Lange haben wir gezweifelt, dass es in Irland mehr Schafe als Kühe geben soll. Jetzt glauben wir es. Hier im Nordwesten wimmelt es tatsächlich von Schafen. Meist grasen sie in eingezäunten Weiden. Weit abseits der Zentren begegnet man ihnen aber auch direkt am Strassenrand – oder manchmal eben auch auf der Strasse. Vorsicht ist geboten, dann in Irland haben Schafe stets Vortritt. Und davon machen sie gerne auch Gebrauch, indem sie unverhofft auf die Strasse laufen. Und das, ohne irgend ein Zeichen zu geben. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass praktisch alle Schafe auffällig mit Farbe gekennzeichnet sind. Meist sind sie recht scheu. So nahe wie bei dieser Aufnahme kommt man nur selten ans sie heran.

Wanderung zum Achill Head

27. Juli 2024 / Irland / Achill Head auf Achill Island

Heute fahren wir auf die Achill Island im Nordwesten Irlands. Mit einer Fläche von 146 Quadratkilometern ist sie die grösste Insel abseits der Hauptinsel. Achill Island ist nur durch einen schmalen Meeresstreifen vom Festland (beziehungsweise von der Hauptinsel) getrennt und kann bequem über eine Brücke erreicht werden. Wir treffen auf etliche herrliche Strände, wo tatsächlich zum Teil gebadet wird. Im Südwesten der Insel unternehmen wir eine schöne Wanderung, die allerding mit teilweise happigen Aufstiegen garniert ist. Von den einzelnen Kuppen hat man einen prächtigen Blick auf die Klippen und zuäusserst auf die ins Meer abfallende Landspitze. Das Wandern auf dem federnden Moorboden ist ganz speziell, im steileren Gelände aber auch tricky. Wir geniessen eine super Nachmittag bei schönem Wetter, aber eher kühlen Temperaturen.

Killary Harbour – Irlands Fjord

26. Juli 2024 / Irland / Killary Harbour

Den Connemara-Nationalpark verlassen wir mit der Absicht, vorerst einmal nach Westport und danach noch ein Stückchen weiter nordwärts zu fahren. Am Killary Harbour treffen wir aber auf einen Rastplatz, der uns so gut gefällt, dass wir bleiben. Der Killary Harbour ist gemäss Wikipedia der einzige Fjord Irlands. Er ist gut 15 Kilometer lang und bis zu 45 Meter tief. Am Ende des Fjords treffen wir auf einige Muschel- und Lachszuchten. Verkaufsstellen haben wir keine gesehen, so dass wir uns mit vorzüglich zubereiteten Tortelloni „begnügen“.

Connemara National Park

26. Juli 2026 / Irland / Connemara National Park

Der Connemara-Nationalpark ist einer von sechs irischen Nationalparks. Er liegt nordwestlich von Galway. Drei Wanderrouten führen durch das Zentrum des Parks, der sich vor allem durch seine Moor- und Heidelandschaften auszeichnet. Der Park gefällt uns gut. Aber noch schöner finden wir die Landschaften rund um den Park. Dort findet man viele kleinen Seen und tolle Küsten. Eine Ecke Irlands, die man wirklich besuchen sollte.

Wir haben neue Freunde

26. Juni 2026 / Irland / Knockbaun

Auf unserer Fahrt zum Connemara-Nationalpark treffen wir auf Jenny und Fany. DIe Iren erleben wir bisher als sehr freundlich und aufgeschlossen. Und so sind auch Jenny und Fany. Unser Hopo interessiert sie sehr. Am liebsten wären sie wohl direkt eingestiegen. Das lassen wir aber lieber sein. Unsere Fahrerkabine benötigen wir ja schliesslich noch für zahlreiche weitere Reisen, die wir in Planung haben.

Fischerdorf Cleggan

26. Juli 2024 / Irland / Cleggan

Das nördlich von Clifden liegende Fischerdorf Cleggan lebt vom Hummerfang. Bei unserem Besuch sind kaum Schiffe im Hafen anzutreffen. Vermutlich ist ein Grossteil der Flotte ausgelaufen. Denn im Hafen warten einige Camions auf den frischen Fang. Cleggen ist auch ein kleiner Fähranleger. Hier legen die Fähren von den kleinen Inseln Inishbofin und Inishturk an. Auch das ist recht typisch für Irland. Man trifft hier recht oft auf Fähren, die zu vorgelagerten Inseln fahren.

Menschenleerer Badestrand

26. Juli 2024 / Irland / Eyrephort

Auf unserer Irlandreise treffen wir immer wieder auf kleinere oder grössere Sandstrände, die wirklich einladend aussehen, an denen aber niemand anzutreffen ist. Gut, bei den vorherrschenden Temperaturen (Lufttemperaturen selten über 20 Grad, Wassertemperaturen unbekannt) ist das auch gut zu verstehen. Gelegentlich gibt es Strände, an denen gebadet wird. Das ist aber wirklich nur etwas für Hartgesottene.

Sky Road in Clifden

26. Juli 2024 / Irland / Clifden / Sky Road

Sky Road heisst die Panoramastrasse, die nordwestlich von Clifden um eine Halbinsel herumführt. Tönt gut, und ist auch gut. Die Strasse steigt auf rund 150 Meter an. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick auf etliche kleine Inselchen im Westen. Ein wirklich lohnender „Umweg“. Um so mehr, als heute auch das Wetter mitspielt.

Regenbogen beim Lough Nacoogarrow

25. Juli 2024 / Irland / Lough Nacoogarrow

Diese Nacht schlagen wir unsere Zelte am Lough Nacoogarrow östlich von Clifden auf, beziehungsweise wir stellen unseren Hopo hier ab. Kaum sind wir angekommen, können wir über dem See einen Regenbogen erkennen (oder zumindest Ansätze eines Regenbogens). Das Bild passt ausgezeichnet zum heutigen Tag. Vergleichsweise viel Sonne, aber auch viel Regen. Ein Regenbogen ist fast schon die logische Folge dieser Kombination.