Castillo von Salobreña

17. März 2025 / Spanien / Salobreña / Castillo

Wir übernachten heute in Salobreña, einem schmucken Städtchen, das achtzig Kilometer östlich von Málaga direkt am Meer liegt und über einen langen Strand mit schöner Promenade verfügt. Der alte Ortskern wurde an einem Hügel errichtet. Wie es sich für Andalusien gehört sind praktisch alle Häuser weiss gestrichen. Dazwischen gibt es schmale Gassen und steile Treppen, die den Hang hinauf führen. Überragt wird die Altstadt von einer mächtigen maurischen Burg. Ein wirklicher schöner Ort, den zu besuchen es sich lohnt.

Zurück am Meer

17. März 2025 / Spanien / Salobreña / Peñón de Salobreña

Nach neun Tagen im Landesinnern sind wir ans Meer zurückgekehrt. Der Himmel bei Salobreña scheint sich darüber nicht wirklich zu freuen. Zumindest zeigt er es nicht. Na gut, wir haben uns in der Zwischenzeit ja daran gewöhnt, dass er uns gegenüber schmollt. Das wird er auch in den nächsten beiden Tagen noch tun. Dann kehren wir für zwei Wochen zurück in die Schweiz. Unsere Reise werden wir ab dem 2. April fortsetzen. Dann hoffentlich wieder bei sonnigem und warmem Wetter. Wir sind ja schliesslich in Andalusien.

Granada

16. März 2025 / Spanien / Granada / Alhambra

Leider sind wir ohne Eintrittskarten für die Alhambra nach Granada gereist. Die offiziellen Tickets sind auf Wochen hinaus ausverkauft. Es gibt einen scheinbar tolerierten Schwarzmarkt, indem Tour Operator grosse Mengen von Tickets aufkaufen und diese dann ohne erkennbaren Mehrwert zum doppelten Preis weiterverkaufen. Diese Machenschaften wollen wir nicht unterstützen. Wir haben daher auf den Besuch der Alhambra verzichtet. Schliesslich waren wir ja schon drinnen und wissen, was es in etwa zu sehen gibt. Granada ist auch sonst sehr schön. Wobei: wenn man Granada bereits zweimal bei herrlichem Wetter besuchen durfte, dann kommen nur schwer euphorische Gefühle auf, wenn man es ein drittes Mal bei Nieselregen tut.

Regenbogen über Purullena

16. März 2025 / Spanien / Purullena / Regenbogen

Ich will mich nicht mehr gross über das Wetter auslassen. Muss ich auch nicht. Der Regenbogen, den wir über Purullena zu sehen bekamen, sagt wohl genug aus über das heutige Wetter, das fast deckungsgleich mit dem Wetter der letzten zwölf Tage war. Auf dem Weg nach Granada sind wir auf knapp 1’300 Meter einem Lastwagen mit montiertem Schneepflug begegnet, der wohl aus etwas höheren Regionen runtergefahren kam. Da es dort bloss drei Grad warm war, war er vermutlich nicht allzu weit weg im Einsatz. Auf alle Fälle sind die Berge der Sierra Nevada bis weit hinab eingeschneit.

Höhlenwohnungen in Marchal

16. März 2025 / Spanien / Marchal / Höhlenwohnungen

Auf dem Weg zum Naturdenkmal Cárcavas de Marchal sind wir an etlichen Höhlenwohnungen vorbeispaziert. Zumindest an diesem Weg scheinen das nicht die Unterkünfte armer Leute zu sein. Die Wohnungen und ihr Umschwung sahen hier sehr gepflegt aus. Die höherpreisigen Personenwagen, die rund um die Höhlenwohnungen parkiert waren, haben nicht darauf hingedeutet, dass hier Working Poor wohnhaft sind.

Naturdenkmal Cárcavas de Marchal

16. März 2025 / Spanien / Marchal / Cárcavas de Marchal

Rund zehn Kilometer westlich von Guadix liegt das Naturdenkmal Cárcavas de Marchal. Charakteristisch für die hiesigen Hügelzüge sind die zahlreichen Schluchtenbildungen , die durch Wassererosion entstanden sind. Zum Teil sieht man künstliche Höhlen, die seit dem Mittelalter von Menschenhand geschaffen wurden und als Zufluchtsorte, Wohnräume, Silos, Ställe und sogar Kirchen dienten. Die Region erinnert stark an Marokko. In Marokko war das Wetter allerdings wesentlich besser und die Felsformationen noch bizarrer und grösser. Das soll die Schönheit der Gegend rund um Guadix aber nicht schmälern. Die Landschaft hier sieht wirklich toll aus und wir kommen sicher wieder einmal vorbei, warten dann gutes Wetter ab und nehmen uns viel mehr Zeit zum Entdecken all der hiesigen Naturschönheiten.

Guadix – Tuffsteinfelsen und Höhlenwohnungen

15. März 2025 / Spanien / Guadix / Tuffsteinfelsen

Speziell an Guadix sind die Tuffsteinfelsen und die Höhlenwohnungen, die man in den südlichen Quartieren der Stadt findet. Guadix verfügt über eines der grössten und immer noch bewohnten Höhlenwohnviertel Andalusiens. Die Menschen haben im Lauf der Jahrhunderte eine Vielzahl von Behausungen in das weiche Gestein eingebaut, von denen man meist nur die Vorbauten sowie weisse Kamine sieht. Die Höhlenwohnungen haben den grossen Vorteil, dass sie die Klimaschwankungen ausgleichen und im Sommer kühlen beziehungsweise im Winter wärmen. Der Anblick der Tuffsteinfelsen und der Höhlenwohnungen hat uns sofort an Kappadokien erinnert.

Guadix – Alcazaba

15. März 2025 / Spanien / Guadix / Alcazaba

Guadix liegt fünfzig Kilometer von Granada entfernt im Osten Andalusiens auf der Hochebene Hoya de Guadix. Die Stadt zählt bloss 20’000 Einwohner. Sie liegt abseits vom Mainstream-Tourismus und macht einen sehr entspannten Eindruck. Guadix liegt mitten in einer bizarren, archaisch anmutenden Tuffsteinlandschaft und ist mit Sicherheit einen Besuch wert. Speziell sehenswert sind die Kathedrale und die maurische Burg aus dem 11. Jahrhundert, die hoch über der Stadt thront.

Úbeda – Palacio Juan Vázquez de Molina

15. März 2025 / Spanien / Úbeda / Palacio Juan Vázquez de Molina

Úbeda kann mit einer Vielzahl prächtiger Renaissance-Paläste und einigen schönen Plätzen aufwarten. Die Plaza de Vázquez de Molina, an der der gleichnamige Palast liegt, ist der Hauptplatz der Altstadt. Platz und Palast manifestieren die einstige Grösse der Stadt. Südlich vom Platz fällt der Altstadthügel steil ab. Von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf die Olivenplantagen und auf die Sierra de Cazorla, die sich heute frisch eingeschneit präsentierte.

Úbeda – Iglesia San Pablo

15. März 2025 / Spanien / Úbeda / Iglesia San Pablo

Úbeda liegt bloss zehn Kilometer von Baeza entfernt in der Nordostecke Andalusiens. Die Stadt zählt 35’000 Einwohner. Zusammen mit Baeza gehört Úbeda zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die katholische Kirche San Pablo geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Die Kirche liegt an der Plaza del Primero de Mayo, die im Mittelalter als Hinrichtungsstätte für die von der Inquisition Verurteilten und später als Stierkampfarena diente. Heute geht es hier zum Glück deutlich friedlicher zu und her.