17. Dezember 2024 / Spanien / el Perelló / Mini-Insel
„Jede bruucht si Insel“ war einer der grössten Hits von Peter Reber. „Jeder braucht seine Insel“ scheint das Motto des Besitzers der Mini-Insel zu sein, auf die ich bei el Perelló gestossen bin. Viel Platz zum Wohnen und zum Relaxen rund um das Haus gibt es hier wahrlich nicht.
17. Dezember 2024 / Spanien / Albufera / Parc Natural
Der Naturpark Albufera liegt südlich von Valencia. Er besteht im Wesentlichen aus einer grossen Lagune (grösster Süsswassersee Spaniens) sowie riesigen Reisplantagen, die um den See angelegt sind. Durch die Reisfelder führen einige schmale Strässchen. Ideal zum Radfahren, da es kaum motorisierten Verkehr gibt. Zu sehen bekommt man eine eindrückliche Landschaft und Tausende von Vögeln.
17. Dezember 2024 / Spanien / el Palmar / Kanal östlich vom Dorf
el Palmar ist ein kleines Dörfchen, das mitten im Naturpark Albufera südlich von Valencia liegt. Nordöstlich von el Palmar befindet sich der grösste Süsswassersee Spaniens, die Albufera-Lagune. Von el Palmar aus machen die Fischer Jagd auf Aale, die es in grösseren Mengen in der Lagune gibt. Da die Lagune nur ein bis zwei Meter tief ist kommen bloss kleine Ruderboote zum Einsatz. Diese legen dann an einem kleinen Kanal in el Palmar an.
16. Dezember 2024 / Spanien / Valencia / Museo de las Ciencias Principe Felipe
Und weil es so schön ist auch noch ein Foto des Museo de las Ciencias Principe Felipe. Das Museum zieht seine Besucher mit Hunderten von interaktiven Exponaten zu Wissenschaft und Technik in den Bann. Der Besucherandrang hält sich aktuell aber in Grenzen. Auch in der Altstadt hatte es heute überraschend wenig Leute. Overtourism scheint hier also zumindest im Winter noch kein echtes Problem zu sein. Gut so.
16. Dezember 2024 / Spanien / Valencia / Palast der Künste und Hemisfèric
Auch beim x-ten Besuch in Valencia faszinieren mich die Bauten der Ciutat de las Arts i les Ciències immer noch gleich stark wie beim ersten Mal. Was hier unter der Federführung von Stararchitekt Santiago Calatrava entworfen wurde ist wirklich genial. El Hemisférico, das älteste der hier errichteten Gebäude, ist mittlerweile über 25 Jahre alt. Aussehen tut es wie wenn es erst kürzlich eröffnet worden wäre. Ich bin tief beeindruckt.
16. Dezember 2024 / Spanien / el Puig de Santa Maria / La Cartuja de Ara Christi
Ein paar wenige Farben dominieren aktuell die Landschaft. Da ist einmal das strahlende Blau des Himmels. Dann das dunkle grün von den Bäumen und vom Gras. Überall in den Bäumen leuchtet es orange von den reifen Orangen und Mandarinen, die aktuell gerade geerntet werden. Und immer häufiger kommt auch noch ein gelb von Blumen und Pflanzen hinzu, die bereits blühen. Einfach herrlich. Heute war wirklich ein toller Tag mit sehr viel Sonne und nur ganz vereinzelten Wölkchen. Und das bei 17 Grad am frühen Nachmittag. Sobald die Sonne aber weg ist, sinkt die Temperatur recht rasch; kommende Nacht bis auf fünf Grad. Gut, wenn man im Camper eine leistungsfähige Heizung hat.
16. Dezember 2024 / Spanien / el Puig de Santa Maria / La Cartuja de Ara Christi
Auf der Fahrt von Sagunto südwärts sticht mir jedes Mal die Kirche des Kartäuserklosters La Cartuja de Ara Christi ins Auge. Die Klosteranlage, die im 16. Jahrhundert gegründet wurde, versteckt sich hinter hohen Mauern. Was man dennoch zu sehen bekommt, bereitet mir jedes Mal Freude. Heute ganz speziell, kamen doch noch die Orangenbäume vor den Klostermauern hinzu, die aktuell voller erntereifer Früchte sind.
15. Dezember 2024 / Spanien / Sagunto / Castell de Sagunto
Bereits die Römer haben sich in Sagunto, das 25 Kilometer nördlich von Valencia liegt, niedergelassen. Aus dieser Zeit gibt es insbesondere ein römisches Theater zu sehen. Dieses wurde allerdings übermässig restauriert und sieht fast neuartig aus. Eindrücklicher ist die alte Burganlage, die riesige Dimensionen hat und sich über einen langen Bergrücken hinwegzieht. Das Castell hat eine sehr bewegte Geschichte, haben doch hier sowohl Iberer, Karthager, Römer, Mauren und als auch Franzosen ihre Spuren hinterlassen. Heute war die Burg leider geschlossen. Schade. Denn von früheren Besuchen her weiss ich, dass die Aussicht von hier oben gewaltig ist.
15. Dezember 2024 / Spanien / Faura / Radweg nach Sagunto
Da werden Erinnerungen an Australien wach, wo wir mehrmals einen sogenannten Floodway durchqueren mussten – oder besser gesagt durften. Nördlich von Sagunto ist der Radweg ganz offensichtlich Teil des lokalen Bewässerungssystems. Das Wasser aus einem Bewässerungskanal wird dort in das als Radweg dienende Strässchen geleitet, um wenig später in einen anderen Bewässerungskanal abzufliessen. Wer hier durch will muss sich selber arrangieren. Aber kein Problem. So hoch war das Wasser nun auch wieder nicht (maximal 20 Centimeter an der tiefsten Stelle). Und der Weg durch die Orangenplantagen ist so schön, dass man ohne Klagen halbnasse Schuhe in Kauf nehmen kann.
Etwa auf halber Strecke zwischen Castelló de la Plana und Valencia bin ich wieder einmal auf Reisfelder gestossen. Keine wahnsinnig grosse Plantage. Aber die Reisfelder gefallen mir einfach. Ganz speziell bei diesem Wetter. Heute war wieder ein prächtiger Tag mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis 17 Grad. Erst am späteren Nachmittag zogen Wolken auf. Auch für die kommende Woche sieht es sehr gut aus. Meist sonnig, nur zweiweise etwas Bewölkung. Und die Temperaturen sollen teilweise gar auf über zwanzig Grad ansteigen. Schöne Aussichten!