Prächtige Felsformationen

22. Februar 2026 / Türkei / Dogubeyazit / Landschaft beim Dogubeyazit Kalesi

Rund um den Ishak-Pascha-Palast und die Burgruine von Dogubeyazit trifft man auf prächtige Felsformationen, die stark an die Dolomiten erinnern. Die Gegend hier ist fast schon mit einem Überfluss an Schönheit gesegnet.

Dogubeyazit Kalesi

22. Februar 2026 / Türkei / Dogubeyazit / Dogubeyazit Kalesi und Eski Bayezid Moschee

In unmittelbarer Nähe des Ishak-Pascha-Palasts befinden sich weitere eindrückliche historische Bauten. Imposant ist die Ruine der alten Burg von Dogubeyazit, die an eine steile Felswand gebaut wurde. Um das Bild zu perfektionieren, wurde unmittelbar neben der Burg noch eine hübsche Moschee errichtet. Wahrlich ein atemberaubender Anblick.

Ishak-Pascha-Palast

22. Februar 2026 / Türkei / Dogubeyazit / Ishak-Pascha-Palast

Dogubeyazıt ist die am östlichsten gelegene Stadt der Türkei. Sie liegt auf einer Hochebene auf gut 1600 Metern Höhe und wird von den gewaltigen Gipfeln des Grossen und des Kleinen Ararat überragt. Die Stadt selbst, in der überwiegend Kurden leben, ist nicht speziell attraktiv. Umso imposanter ist aber der Ishak-Pascha-Palast, der auf einem Hügel oberhalb der Stadt thront und spektakuläre Ausblicke bietet. Der Palast ist ein architektonisches Juwel aus dem 18. Jahrhundert, das osmanische, persische und seldschukische Stile vereint. Auf unserer bisherigen Reise haben wir schon sehr viel Eindrückliches sehen dürfen. Der Ishak-Pascha-Palast übertrifft aber alles bisher Gesehene.

Schlafen neben dem Mist

21. Februar 2026 / Türkei / Ararat / Ararat von Bozkurt aus

Die nähere Umgebung unseres heutigen Übernachtungsplatzes sieht nicht sehr anmächelig aus. Die hiesigen Bauern haben hier ordentlich Mist deponiert und es liegt auch etwas Müll rum. Der Blick auf den Ararat, den wir von hier aus geniessen können, ist aber einmalig. Einen schöneren Schlafplatz kann es hier in der Gegend kaum geben. Zudem wird der Mist in der kommenden Nacht keine Gerüche absondern können, da wieder eine bitterkalte Nacht ansteht. Heute hatten wir übrigens 13 Grad. Am morgen früh waren es minus 13 Grad, Mitte Nachmittag plus 13 Grad. Die Höchst- und Tiefstwerte liegen somit weit auseinander. Gut, dass wir in unserem Hopo viele Kleider unterbringen können und auf jede Wetterlage eine passende Antwort finden.

Berg Ararat

21. Februar 2026 / Türkei / Ararat / Ararat von Kavaktepe aus

Mit 5137 Metern ist der Ararat der höchste Berg der Türkei. Er übertrifft den höchsten Berg Europas um gut dreihundert Meter. Der Ararat ist so mächtig, dass wir ihn schon aus grosser Distanz erkennen konnten. Nach einer recht langen Fahrt sind wir dann an dessen Fuss angekommen. Selbst für uns Schweizer, die wir uns hohe Berge ja gewohnt sind, hat der Ararat wirklich eindrückliche Dimensionen. Das Dorf am Fusse des Ararat besteht nur aus wenigen Häusern. Aber kein Dorf in der Türkei scheint klein genug zu sein, um nicht seine eigene Moschee zu haben.

Arche Noah

21. Februar 2026 / Türkei / Tuzluca / Arche Noah

Nach der biblischen Überlieferung strandete die Arche Noah auf dem Berg Ararat. Gemäss Koran war die Landung hingegen im Judi-Gebirge, das etwa 200 km südlich liegt. Wir haben unsere Arche Noah heute in Tuzluca gefunden, das siebzig Kilometer nordwestlich vom Berg Ararat liegt.

Landschaft rund um die Salzminen

21. Februar 2026 / Türkei / Tuzluca / Landschaft bei den Salzminen

Nicht nur die schön ausgeleuchteten Salzminen sind sehenswert, sondern auch die Landschaft in ihrer unmittelbaren Nähe. Was man rund um Tuzluca an prächtigen Landschaftsbildern zu sehen bekommt, ist eindrücklich. Die Region ist wirklich einen Besuch wert.

Salzminen

21. Februar 2026 / Türkei / Tuzluca / Salztherapie-Zentrum

In Tuzluca wird seit Jahrhunderten Salz abgebaut. In den riesigen Salzminen des Tuz Dagi, die den Salzbedarf der Türkei noch für schätzungsweise 100 Jahre decken können, werden täglich etwa 150 Tonnen Salz abgebaut. Ein Teil der riesigen, 55 Hektar umfassenden Salzminen wurde in ein modernes Zentrum für Halotherapie umgewandelt, das insbesondere zur Linderung von Atemwegserkrankungen dient. Wir sind zum Glück gesund und benötigen keine Therapie. Den Anblick der schön ausgeleuchteten Salzhallen wollten wir uns aber nicht entgehen lassen.

Regenbogenhügel

21. Februar 2026 / Türkei / Tuzluca / Regenbogenhügel

Von Ani aus sind wir südwärts Richtung Berg Ararat gefahren. Nördlich von Tuzluca trifft man auf wunderbare Landschaften, die zum Glück nicht mehr eingeschneit waren. Speziell schön waren die sogenannten Regenbogenhügel, die mit ihren starken Farben aus der Landschaft herausragen.

Kirche St. Gregor der Abughamrentz

21. Februar 2026 / Türkei / Ani / Kirche St. Gregor der Abughamrentz

Die Kirche St. Gregor der Abughamrentz ist eines der besterhaltenen mittelalterlichen Bauwerke in der Ruinenstadt Ani. Die Kirche wurde vor über tausend Jahren als Privatkapelle einer einflussreichen Familie errichtet. Zur Ruinenstadt gehören eine imposante Stadtmauer, eine Zitadelle, Kirchen und Moscheen sowie weitere Gebäude. Die Anlage ist auch besonders schön gelegen. Sie liegt direkt am Grenzfluss Arpaçay, der die natürliche Grenze zu Armenien bildet. Weiterhin ist sie von Tälern umgeben, die voll von einst bewohnten Höhlen sind. Und im Hintergrund liegen schneebedeckte Berge. Ani hat uns sehr gut gefallen und wir können den Besuch bestens weiterempfehlen.