Tavira – Igreja de Santiago

10. April 2025 / Portugal / Tavira / Igreja de Santiago

Bei unserem gestrigen Besuch in Tavira war es stark bewölkt. Heute Morgen schien die Sonne. Wir sind daher nochmals ins Zentrum von Tavira gefahren. Und es hat sich gelohnt. Das Städtchen, das uns gestern bereits gut gefallen hat, sah heute noch viel schöner aus. Alle Fotos von gestern können wir löschen, beziehungsweise durch neue ersetzen. Machen wir doch gerne.

Tavira

9. April 2025 / Portugal / Tavira / Ponte Romano mit Altstadt

Nach einer kurzen Fahrt sind wir in Tavira gelandet, wo wir die kommende Nacht verbringen werden. Tavira soll eines der hübschesten Städtchen an der ganzen Algarve sein. Wir haben noch zu wenig gesehen, um diese Einschätzung bestätigen zu können. Die Stadt mit ihren 15’000 Einwohnern weiss aber tatsächlich zu gefallen. Von Osten her gelangt man über eine siebenbögige Brücke, die römischen Urspungs ist, in die hübsche Altstadt. Wie für die Gegend typisch liegt Tavira nicht direkt am Meer, sondern im Bereich vorgelagerter Lagunen. Zwischengelagert findet man noch eine Vielzahl von Salzgärten. Hier wird nach althergebrachter Technik das „weisse Gold“ der Algarve gewonnen.

Castro Marim

9. April 2025 / Portugal / Castro Marim / Castel

Castro Marim liegt fünf Kilometer nördlich von unserem letzten Übernachtungsort und ist ein reizvolles Landstädtchen. Der Ort lag im Mittelalter direkt am Meer (Castro Marim heisst „Burg am Meer“), ist nun aber gut vier Kilometer von diesem entfernt. Gleich zwei mächtige Burgen blicken auf das beschauliche Städtchen herab. Neben diesen gibt es eine Windmühle, schöne Kirchen, hübsche Plätze und viele gepflegte Häuser zu bestaunen. Ein lohnenswerter Abstecher, der die Lust auf mehr desgleichen weckt.

Vila Real de Santo António

8. April 2025 / Portugal / Vila Real de Santo António / Praça Marquês de Pombal

Vier Monate sind es nun schon her, seit Hopo die Schweiz verlassen hat. Nach einer erlebnisreichen Fahrt mit einigen Umwegen (so auch einem Abstecher nach Marokko) hat er heute Mittag Portugal erreicht. Die Portugiesische Republik ist das 25. Land, das Hopo besucht. Weit gekommen sind wir hier allerdings noch nicht. Wir haben direkt nach dem Grenzübertritt das nahegelegene Vila Real de Santo António angesteuert, das gegenüber von Ayamonte liegt und mit diesem durch eine Fähre verbunden ist. Portugal hat uns mit viel Sonne und 26 Grad Wärme empfangen. Ideal zum Entspannen und sich vor einer Erkältung zu erholen. Vila Real de Santo António ist ein traditionelles portugiesisches Fischerdorf. Das Zentrum ist sehr gepflegt und es herrscht eine lockere, ruhige Atmosphäre. Ein guter Einstieg ins Abenteuer Portugal.

Adiós

8. April 2025 / Spanien / Ayamonte / Avenida de Andalucia

Wir haben heute Andalusien in Richtung Portugal verlassen. Unsere Andalusienreise war etwas speziell. Einerseits bin ich bereits vorgängig im Januar mit dem Fahrrad durch einige Gegenden Andalusiens gefahren. Unsere eigentliche Andalusienreise begann erst Ende Januar, als Heidi dazu stiess. Dann haben wir die Reise zweimal unterbrochen; einmal für einen Abstecher nach Marokko, einmal für einen Heimurlaub. Wir haben in Andalusien viele tolle Städte und Dörfer sehen dürfen. Wir waren in eindrücklichen Landschaften wie dem Naturpark El Torcal oder der Schlucht des Rio Guadalhorce. Am Meer waren wir hingegen nur selten. Das hatte primär mit dem Wermutstropfen dieser Reise zu tun, dem regnerischen Wetter. Die Spanier sprechen von einem Jahrhundertereignis und Niederschlagsmengen, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gab. Gut für das Land, das seine Wasserspeicher wieder einmal füllen konnte. Etwas weniger gut für uns. Trotzdem durften wir schöne 28 Tage in Andalusien verbringen. Wir kommen sicher wieder. Andalusien ist toll und hat enorm viel zu bieten.

Ayamonte

8. April 2025 / Spanien / Ayamonte / Plaza de la Coronación

Kurz vor unserem Übertritt nach Portugal haben wir noch das Grenzstädtchen Ayamonte besucht, das am Rio Guadiana liegt. Bis 1991 war Ayamonte ein bedeutender Fährhafen, mussten hier doch alle Fahrzeuge überschiffen, die von Spanien an die Algarve gelangen wollten. Seit bald 34 Jahren gibt es nun eine Autobahnbrücke, die die beiden Länder verbindet. Die Fährverbindungen gibt es immer noch. Sie haben aber stark an Bedeutung verloren. Der grosse Reiseverkehr fährt heute im Eiltempo an Ayamonte vorbei. Eigentlich schade, denn das hübsche Städtchen ist immer noch einen Besuch wert. Gerade jetzt, wo alles recht beschaulich zu- und hergeht.

7. April 2025 / Spanien / Niebla / Castillo

Unser heutiges Ziel war es, nach Portugal zu reisen. Unser Fahrer ist aber erkältet, sodass wir kürzer getreten, beziehungsweise nur in die Region Huelva gereist sind. Den Besuch des reizvollen Städtchens Niebla haben wir uns aber nicht entgehen lassen. Niebla wurde auf einem Hügel über dem Rio Tinto erbaut und wird von einer zwei Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Innerhalb der Mauern ist noch ein Teil der alten Stadt erhalten. Am eindrücklichsten ist die aufwändig renovierte Burg, die besichtigt werden kann. Ausserhalb der Stadtmauern gibt es eine römische Brücke und einen Aquädukt zu bestaunen.

Die Pilze von Sevilla

6. April 2025 / Spanien / Sevilla / Setas de Sevilla

Eines der spannendsten Wahrzeichen Sevillas sind die Setas, die sechs Pilze, die an der Plaza de la Encarnación aus dem Boden schiessen. Das 2011 eingeweihte Konstrukt des deutschen Architekten Jürgen Mayer ist rund 29 Meter hoch, 150 Meter lang und 70 Meter breit. Die Konstruktion besteht aus sechs grossen, pilzförmigen Sonnenschirmen und bietet von der Aussichtsplattform einen fantastischen Blick über Sevilla. Es soll sich um die grösste Holzkonstruktion weltweit handeln. Im Untergeschoss befindet sich ein Museum, in dem bedeutende archäologische Funde aus der Römerzeit ausgestellt werden. Als wir heute vor Mittag bei den Pilzen eintrafen, waren diese wolkenverhangen. Neunzig Minuten später war der Himmel strahlend blau. So schnell kann es hier gehen.