Genua – Kompliziert, aber schön

29. Oktober 2024 / Italien / Genua / Stadt vom Hafen aus

Sich in Genua zurecht zu finden, ist nicht ganz einfach. Dem Meer entlang soll sich die Stadt auf einer Strecke von fünfzehn Kilometern ausdehnen. Meist geht es nach der Küste gleich in die Höhe. Eine Vielzahl von kleineren und grösseren bebauten Tälern wechseln sich ab. Parkplätze zu finden ist alles andere als trivial, speziell natürlich dann, wenn man mit einem Camper unterwegs ist. Die Metro funktioniert gut und ist praktisch. Bis man aber von einem ergatterten Parkplatz aus bis zu einer Metrostation vorgedrungen ist, braucht es einiges, ist doch das Busnetz für Ortsunkundige nur schwer zu durchschauen. Hat man aber einmal das Zentrum erreicht, kommt man in den Genuss einer wirklich tollen Stadt, die auch kulinarisch einiges zu bieten hat.

Zwischenhalt in Alessandria

28. Oktober 2024 / Italien / Alessandria / Piazza Giuseppe Garibaldi

Unsere erste Nacht verbringen wir in Alessandria, das rund hundert Kilometer südwestlich von Mailand liegt. Alessandria liegt im Piemont und zählt 90’000 Einwohner. Die Stadt gehört sicher nicht zu den Topdestinationen Italiens, weshalb wir auch keine anderen Touristen ausmachen konnten. Die Piazza Giuseppe Garibaldi, der Dom und die Zitadelle sind aber durchaus sehenswert. Und es ist viel italienisches Flair zu spüren: Bars, die in den Altstadtgassen aufgestuhlt haben, diverse Ristoranti, Bäckereien mit italienischen Spezialitäten und Pizzen, Früchte- und Gemüsehändler, Vinotheken und Spezialitätenläden mit hausgemachten Teigwaren und diverser Feinkost. Einzig Gelaterien waren keine mehr auszumachen. Dabei hatten wir doch 22 Grad. Aber eben: 22 Grad heisst für uns T-Shirt-Wetter, für die Einheimischen ist definitiv der Zeitpunkt gekommen, um ihr Haus in der Winterjacke zu verlassen.

Auf dem Weg nach Ligurien

28. Oktober 2024 / Italien / Alessandria / Ponte Cittadella

Seit Jahren haben wir uns vorgenommen, wieder einmal die Cinque Terre zu besuchen. Aber jedes Mal, wenn wir in letzter Zeit südwärts fuhren, war in Ligurien schlechtes Wetter oder es passte sonst irgend etwas nicht. Jetzt sollte es aber klappen. Für die nächsten Tage melden sie für Ligurien angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein. Also nichts wie hin. Da wir heute eher etwas spät gestartet sind und die Reisetage merklich kürzer werden (um halb sechs ist es bereits dunkel), haben wir nur rund drei Viertel der Strecke nach Genua hinter uns gebracht. Die Reise verlief absolut problemlos. Kein Stau am Gotthard, kein Stau an der Grenze. Einzig um Mailand herum hatte es etwas mehr Verkehr. Aber alles im grünen Bereich. Und ab Luzern ohne lästigen Nebel.