

12. Oktober 2026 / Sizilien / Termini Imerese / Denkmal Giuseppe La Mesa
Autofahren auf Sizilien ist ein Kapitel für sich. Obwohl wir bereits fast zwei Wochen in Italien unterwegs waren und bereits etwas „abgehärtet“ hierher gekommen sind, ist die Herausforderung auf Siziliens Strassen nochmals eine Spur grösser. Erschwerend kam bei uns noch hinzu, dass sich unser GPS irgendwie verstellt hat und uns mehrfach in Unterführungen schicken wollte, die für Hopo zu wenig hoch waren. Da wären wir froh gewesen, wenn uns jemand zuverlässig den richtigen Weg gewiesen hätte. Das Hauptproblem sind die schmalen Fahrspuren, die man hier hat. Einerseits gibt es in den Dörfern sehr enge Gassen. Und dort, wo die Strassen breit genug wären, sind mit Sicherheit Autos parkiert. Mindestens eine Strassenseite fällt so meist weg, oft aber gleich beide. Speziell Freude bereiten jene Fahrer, die am Strassenrand quer einparken und das Ganze noch enger machen. Kommt hinzu, dass man überall damit rechnen muss, dass aus einer Seitengasse ein Fahrzeug einbiegt, Vortritt hin oder her. Gut, dass in der Regel recht langsam gefahren wird. Und schliesslich ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Irgendwann werden wir auch die hiesige Fahrweise verinnerlicht haben.